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Festjubiläum des Brünnstädter Frauenbundes
Zweigverein wurde vor 20 Jahren gegründet
Die Vorsitzende Rita Ruß des Katholischen Frauenbundes Brünnstadt
konnte am vergangenen Samstag beim Festakt zum 20-jährigen Bestehen
des Vereins zahlreiche Gäste und Mitglieder in der voll besetzten
Alten Schule begrüßen.
Am 26. April 1990 wurde der Zweigverein mit viel Enthusiasmus, Mut
und Begeisterung von 19 Frauen gegründet, der Frauenbund ging aus
der Kirchenschola hervor. Bei ihrem Rückblick schlüpften Hilde
Hußlein und Rita Ruß in ihre bekannten Faschingsrollen Kuni und
Lena. Sie brachten die Chronik humorvoll und teilweise auch
nachdenklich dar. Bereits vier Tag nach der Gründung wurde durch
intensives Werben die Mitgliederzahl auf 29 gesteigert. Heute hat
der Verein 49 Mitglieder. Zu den Aktivitäten der Brünnstädter Frauen
gehören die monatlichen Rosenkränze, die Maiandachten, Wallfahrten,
Familienwanderungen oder auch die Besichtigungsfahrten im näheren
Umkreis. Doch auch bei so manchem Bremserabend, Weinprobe oder
Kochabend wurden die Frauen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft
zusammen geschweißt. Weiterbildung gab es nicht nur bei den vielen
Besinnungstagen sondern bei diversen Vorträgen. Der Brünnstädter
Frauenbund ist bekannt für seine große Spendenbereitschaft. In den
vergangenen 20 Jahren wurden insgesamt 13.721 Euro für wohltätige
Organisationen gespendet. Für das gesellschaftliche Leben in
Brünnstadt organisiert der Frauenbund eine Nikolausfeier für die
Jüngsten, beteiligt sich am Ferienspaß und dem großen Backofenfest.
Die Diözesanvorsitzende des Frauenbundes Elisabeth Stula hob in
ihrer Ansprache den höchsten Mitgliedsanteil gemessen an der
Dorfbevölkerung hervor. 23 Prozent der Brünnstädter Dorfbevölkerung
sind Mitglied im Frauenbund. Dies ist in der Diözese einmalig. Das
Ziel des Frauenbundes ist die Bildung und hier besonders die
Weiterbildung der Frau zu mehr Eigenverantwortung. Das Motto ist
Glauben, Leben und Handeln. Besonders der Einsatz von Frauen für
Frauen ist eine Besonderheit des Frauenbundes. Pfarrer Stefan Mai
würdigte besonders die Verdienste der Frauen in der Kirche auch wenn
sie nicht ganz an der Spitze der katholischen Kirche stehen. Er
bezeichnete sie als Motor und Seele der Kirche. Bürgermeister Robert
Finster erinnerte vor allem an die Gründungsfrauen und würdigte den
Frauenbund, der das gesellschaftliche Leben in Brünnstadt in den
letzten 20 Jahren maßgeblich mit geprägt hat. Weitere Grußworte gab
es von allen örtlichen Vereinen aus Brünnstadt und stellvertretend
Von Elfriede Kunzmann für alle Vereine aus Frankenwinheim. Besonders
erfreut zeigte sich Rita Ruß, dass die umliegenden Zweigvereine des
Frauenbundes aus Gerolzhofen, Herlheim, Lülsfeld, Alitzheim und
Dingolshausen mit einer Fahnenabordnung vertreten waren.
Der Frauenbund nutzte den Festakt um verdiente Mitglieder
auszuzeichnen. Die Ehrennadel in Gold erhielten: Doris Gräf, Hilde
Hußlein, Rita Ruß, Ute Horn und Heidi Issing. Die Ehrennadel in
Silber wurde verliehen an: Klara Hauck, Martha Hessenauer, Johanna
Hoferer, Maria Keller, Emma Kirchner, Maria Mauer, Renate Münch,
Maria Ruß, Liane Schmeuser, Rita Schmeuser, Claudia Markert, Anita
Lenhart, Ingeburg Ruß, Cacilia Hußlein, Rita Feller, Doris Graf,
Marianne Vollmann, Olga Issing, Helmtrude Pianski, Elfriede
Reichert, Rosa Gerber und Ines Hauck. Für die restlichen Damen gab
es jeweils eine Ehrenurkunde. Für die musikalische Umrahmung des
Abends sorgten Marina Schmeuser an der Querflöte und Monika Lenhart
und Marion Erk an der Gitarre. Der Festabend begann mit einem
feierlichen Gottesdienst zelebriert von Pfarrer Stefan Mai und
Pfarrvikar Michael Prokschi.
Untertitel: Beim Festakt
des Katholischen Frauenbundes Brünnstadt wurden 5 Mitglieder mit der
Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Im Bild von links die
Diözesanvorsitzende Elisabeth Stula, Hilde Hußlein, Doris Gräf, Rita
Ruß, Ute Horn und Heidi Issing.
Untertitel: Die Chronik
des Vereins wurde von dem Duo Kuni und Lena alias Hilde Hußlein
(links) und Rita Ruß (rechts) beim Festakt des Frauenbundes
Brünnstadt vorgetragen.
Frauenbund spendete neues
Messgewand
Der Brünnstädter Frauenbund spendete anlässlich seines 20-jährigen
Bestehens an die Pfarrgemeinde ein neues Messgewand. Passend zur
neuen Pfarreiengemeinschaft zierten das Messgewand Motive zum
Heiligen Franziskus. Das Messgewand wurde von den
Karmelitenschwestern aus Würzburg gefertigt. In den letzten 20
Jahren wurden vom Frauenbund insgesamt 13.721 Euro für wohltätige
Zwecke gespendet.
Untertitel: Pfarrvikar Prokschi trägt zum ersten
Mal das neue Messgewand, eine Spende des Brünnstädter Frauenbundes.
Im Bild die Vorstandschaft mit Pfarrvikar Prokschi und den
Ministranten.
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