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Zeitungsberichte von
Neujahrs-Empfängen der Gemeinde |
2012
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Main-Post-Bericht vom 09.01.2012
(Bericht von Stefan Polster)
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Drei Bürger für ihre Verdienste ausgezeichnet
Großer Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim
(STOP)
Bürgermeister Robert Finster konnte auch in diesem Jahr
wieder eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen zum
Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Aus der Politik waren der Einladung von Bürgermeister
Finster in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Dr. Otto
Hünnerkopf, der Landrat Harald Leitherer, die Kreisräte Hermann
Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann gefolgt. Als
Vertreterin der VG Gerolzhofen war deren Vorsitzende und 1.
Bürgermeisterin von Gerolzhofen Irmgard Krammer sowie der
geschäftsführende Beamte Johannes Lang anwesend, ebenso
Kreisbrandrat Georg Vollmuth.
Traditionell ließ Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel
das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an
die großen Ereignisse des Jahres 2011 das durch etliche
Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen und
wirtschaftliche Probleme in der ganze Welt geprägt wurde. Doch
auch die in Deutschland eingeläutete Energiewende wurde kurz
gestreift. Auf gemeindlicher Ebene blickte Bürgermeister Finster
auf einige turbulente Ereignisse jedoch zufrieden auf die
bewältigte Arbeit im vergangenen Jahr zurück. Vielfältig waren
die Probleme bei der Generalsanierung des denkmalgeschützten
Pfarrhauses und der Neuerrichtung des Pfarrheims am Kirchberg.
Zunächst lief die Rohbauphase vielversprechend an, jedoch
stoppten die folgenden Ausschreibungsergebnisse den Bau für
längere Zeit. Inzwischen ist der Bau seit einiger Zeit
winterfest, Dach und Fenster sind eingebaut und die
Innenarbeiten gehen voran. Robert Finster hofft auf eine
Fertigstellung im 3. Quartal 2012, jedoch wird es noch weitere
Gespräche bezüglich der Finanzierungslücke, entstanden durch die
höheren Ausschreibungsergebnisse, zwischen Gemeinde,
Kirchenstiftung und bischöflicher Finanzkammer geben.
Die Weichenstellungen in Bezug auf schnelles Internet „DSL“
wurden mit einem Glasfaseranschluss an den Glasfaserring der ÜZ
gelegt. Ebenfalls erfreulich lief die Anfrage der Gasversorgung
Unterfranken hinsichtlich des Anschlusses der Gemeinde an das
Gasnetz. Bekanntlich bekommt die Brauerei Düll einen Anschluss
und Frankenwinheim liegt zwischen dem Anschlusspunkt und der
Brauerei. Auch ein weiteres energetisches Thema beherrschte
lange den Gemeinderat in seinen Sitzungen, die Windkraft. Die
Gemeinde informierte sich eingehend bei diversen Investoren und
stellte den Grundstücksbesitzern auch einen gangbaren Weg vor um
einerseits den sozialen Frieden der Gemeinde zu wahren und alle
Interessenten zu bündeln, auch hier brachte sich die
Unterfränkische Überlandzentrale als Partner ins Spiel.
Bekanntlich liegen auf Gemeindegebiet drei Vorranggebiete für
Windkraft im aktuellen Regionalplan Main-Rhön.
Drei weitere Themen aus Brünnstadt beschäftigten den Gemeinderat
mehrmals. Zunächst die Kläranlage Brünnstadt. Hier wurden der
hohe Fremdwasseranteil von 92%, die Beseitigung des Klärschlamms
und weitere Planungsschritte, Betrieb als Eigenanlage oder
Fremdanschluss an die Gemeinde Kolitzheim von den Behörden
angemahnt. Die ersten Schritte wurden mit dem Dammbau in der
bestehenden Kläranlage bereits unternommen. Das zweite große
Thema aus Brünnstadt war das Eichensterben in der Hörnau. Um
besonders den im letzten Jahr massiv auftretenden
Eichenprachtkäfer zu bekämpfen wurden nochmals 280 angeschlagene
Eichen aus dem Wald entnommen. Ein kleines finanzielles
Trostpflaster waren die 76 Furnierstämme mit 91 Festmeter
hochwertiges Eichenholz. Doch auch die restlichen Stämme konnten
über die Submissionen der Forstbetriebsgemeinschaft Gerolzhofen
an den Mann gebracht werden.
Der dritte große Themenkomplex war die Festlegung eines
Fahrradweges entlang der Ortsverbindungsstraße zwischen
Frankenwinheim und Brünnstadt. Die Kreisstraße wird im Jahr 2013
ausgebaut und erhält in diesem Zuge auch den schon lange
gewünschten Fahrradweg.
Wegen den großen finanziellen Belastungen im laufenden Jahr wird
sich die geplante Kanal- und Straßensanierung der
Nikolaus-Heilmannstraße auf 2013 verschieben.
Als einen großen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete
Robert Finster die Reduzierung des gemeindlichen Schuldenstandes
auf 300.000 Euro, bei gegenwärtigen Rücklagen von 400.000 Euro,
wovon noch 200.000 Euro für das Pfarrzentrum verplant sind.
An statistischen Zahlen erwähnte er einen Einwohnerstand von
1.004 Personen, wovon 234 auf Brünnstadt und 770 auf
Frankenwinheim entfallen. Seitens des Standesamtes sind 9
Sterbefälle, 6 Geburten und 5 Eheschließungen für das vergangene
Jahr zu verzeichnen.
Am Schluss seiner Ansprache dankte Bürgermeister Robert Finster
allen Ehrenamtlichen in beiden Ortsteilen für ihren
unermüdlichen Einsatz für Vereine und Gemeinde.
Pfarrvikar Michael Prokschi ermahnte alle Anwesenden auch einmal
den eigenen Blickwinkel zu verlassen und auch immer das Ganze zu
betrachten um das bestmögliche für eine Gemeinschaft zu
erreichen. Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf nahm den
Gedanken auf erinnerte an die Möglichkeit, dass es auch auf
Gemeindeebene die Möglichkeit gibt, seine Fähigkeiten in die
Gemeinschaft einzubringen.
Die VG-Vorsitzende Irmgard Krammer erinnerte an die Arbeit und
deren erfolgreichen Abschluss des integrierten ländlichen
Handlungskonzeptes der ehemals unter dem Namen „Leader+“
gestartet in dem die 8 VG-Gemeinden und 4 weitere als
Projektgruppe Main-Steigerwald zusammen geschlossen sind. Auch
das Nachhaltigkeitszentrum in Handthal wurde kurzfristig als
Projekt hierbei aufgenommen konnte Krammer berichten.
Landrat Harald Leitherer erinnerte an die Erfolge des
Landkreises und ermunterte die Gäste, sich nicht von den ganzen
Negativmeldung der Medien beeinflussen zu lassen, die der
deutsche Bürger leider wie ein Schwamm aufzusaugen bereit ist.
Diese in der Welt bekannte sogenannte „German Angst“ ist bei den
Erfolgen im deutschen Land unbegründet wie viele
Erfolgsgeschichten eindeutig belegen.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich,
dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche
Ereignisse eingebunden werden. Die Geschwister Dana und Stefan
Sperling begeisterten mit Klavier, Querflöte und Gesang die
Gäste. Ihr breites Spektrum reichte von „Yesterday“ (Beatles)
über „Greetings to Pepe„, „Hardliner“ (Daniel Hellbach) bis
Taize-Halleluja.
Ehrungen beim Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es bereits
Tradition, verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz
besonders zu ehren.
In diesem Jahr wurde Juliane Böhm für ihr
großes Engagement besonders beim Kontakt mit ausländischen
Gästen gewürdigt. Sie fungiert dabei für Bürgermeister Robert
Finster als Dolmetscherin und begleitet ihn mit den Gästen bei
Dorfführungen oder auch auf dem jüdischen Friedhof in
Gerolzhofen.
Walter Burger war sowohl im Sportverein, hier
unter anderem auch als Vorsitzender und besonders als VG-Beamter
für die Gemeinde aktiv. Besonders hierfür würdigte Robert
Finster den Einsatz von Walter Burger als Schriftführer im
Gemeinderat, seinen Einsatz bei den Kommunal- Landtags- und
Bundestagswahlen und nicht zuletzt auch als Gemeinderat bevor er
dieses Amt aufgeben musste, als er als Beamter bei der VG
Einstieg. Als fachkundiger VG-Mitarbeiter unterstützte er den
Frankenwinheimer Bürgermeister in vielfältiger Form.
Für ihr großes ehrenamtliches Engagement würdigte die Gemeinde
die vielseitig aktive Bürgerin Gertrud Schmitt.
Sie war Gründungsmitglied der Frauengruppe der FFW, im
Sportverein ist sie aktive Spielerin, Schiedsrichterin und
Betreuerin im Korbball, daneben ist sie aktiv in der
Pfarrgemeinde und bei der dörflichen Jugendarbeit. Für ihren
großen Einsatz erhielt sie den Wappenteller der Gemeinde.
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2011  |
Main-Post-Bericht vom 08.01.2011
(Bericht von Stefan Polster)
Ehrenbürgerwürde für Waldemar Sperling
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Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Rückblick des
Bürgermeisters und Ehrungen
Bürgermeister Robert Finster freute sich über eine große Zahl
von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die zum
Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses erschienen
waren.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr
neben dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf Landrat Harald
Leitherer sowie die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und
Sieglinde Fackelmann begrüßen. Auch freute er sich, dass Pfarrer
Stefan Mai und Pfarrvikar Michael Prokschi unter den Gästen
waren. Traditionell ließ Robert Finster zum Jahreswechsel das
abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die
großen Ereignisse des Jahres 2010 in der Gemeinde.
Bei dem Klageverfahren bezüglich Schieflage und Rissen in der
Kläranlage zieht sich das Gerichtsverfahren nun schon seit
sieben Jahren hin. Hier hofft Robert Finster auf eine
Entscheidung im Jahr 2011. Das Bauvorhaben Begegnungszentrum in
Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde verzögerte sich und wird
nun in diesem Jahr in Angriff genommen. Ganz aktuell konnte
Finster berichten, dass hinsichtlich einer schnellen
Internetverbindung ein positiver Bescheid der Regierung von
Unterfranken gekommen ist, so dass die Gemeinde für beide
Ortsteile eine zukunftsorientierte Glasfasertechnik bekommen
wird.
Kurz ging der Bürgermeister auch auf die getätigten
Investitionen der Gemeinde ein. Das Eichensterben in der Hörnau
und im Frankenwinheimer Wald belastete vor allem die
Gemeindearbeiter zum Jahresende stark, sagte Finster. Die
Submission der Furniereichen habe für die Gemeinde annähernd 20
000 Euro gebracht, was ein wenig über die Tatsache hinwegtröste,
dass die Jahrhunderteichen gefällt werden mussten.
Als vorrangige Aufgaben für die Gemeinde stehen in diesem Jahr
das neue Pfarrzentrum, Beratungen in Sachen Windenergie und der
Teilausbau beziehungsweise Sanierung der Scherenbergstraße an.
Vom Standesamt konnte Finster neun Geburten, neun Sterbefälle
und drei Eheschließungen vermelden, so dass nun 228 Bürger in
Brünnstadt und 778 in Frankenwinheim wohnen. Bei einem
Schuldenstand von 322 000 Euro weist die Gemeinde Rücklagen in
Höhe von 400 000 Euro auf.
Als besondere Auszeichnung wurde Waldemar Sperling die
Ehrenbürgerwürde verleihen. Er ist somit der fünfte
Bürger Frankenwinheims, dem diese Ehre zuteilwurde. In seiner
Laudatio ging Bürgermeister Finster vor allem auf Sperlings
unermüdlichen Einsatz für den Sportverein und die Organisation
des Weinfestes ein, das er vor 31 Jahren maßgeblich mit aus der
Taufe hob. Daneben war Waldemar Sperling auch für die Gemeinde
in vielfältigen Bereichen aktiv, unter anderem als Gemeinderat.
Bei seinen Einsätzen in der Tourismusbranche war er auch als
„Botschafter der Gemeinde“ sehr aktiv, wie Finster sich
ausdrückte.
Hans Ebert erhielt die Scherenbergmedaille der
Gemeinde für seinen vielseitigen Einsatz in der Gemeinde und im
kirchlichen Bereich. Er war 19 Jahre lang im Gemeinderat tätig,
davon zwölf Jahre als Zweiter Bürgermeister. Daneben war Hans
Ebert einer der Motoren beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner
werden“. Hier erreichte die Gemeinde in den Jahren 1993 bis 1996
Gold auf Landesebene und Silber auf Bundesebene. Im kirchlichen
Bereich engagierte sich Hans Ebert in der Landjugend und
Katholischen Landvolk auch auf Diözesanebene.
Andreas Kraus wurde mit dem Wappen der Gemeinde
ausgezeichnet für die Erlangung des Bayerischen
Staatsehrenpreises in Bronze. Seine Fertigkeiten bringt er
inzwischen als Küchenmeister in der elterlichen Gastwirtschaft
ein. Neben einer internationalen Auswahl gilt sein Augenmerk vor
allem der fränkischen Küche.
Dem Ehepaar Sabine und Frank Walter wurde
anlässlich der Geburt ihres siebten Kindes die
Patenschaftsurkunde des Bundespräsidenten Dr. Christian Wulff
zusammen mit einem Geldgeschenk überreicht. Bürgermeister Robert
Finster freute sich zusammen mit dem Ehepaar Walter über den
Kinderreichtum in der Gemeinde.
Hilde Hußlein wurde für ihren großen Einsatz im
Dienste der Allgemeinheit in Brünnstadt geehrt. Sie engagierte
sich vor allem im Katholischen Frauenbund, initiierte das
Theaterspielen in Brünnstadt und stand auch selbst mit viel
Hingabe bei den verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne.
Seit zehn Jahren sorgt sie auch für die Pflege des
Blumenschmucks am Dorfplatz.
Verena Glück wurde im sportlichen Bereich für
die Erringung der Bayerischen Meisterschaft im Distanzreiten mit
ihrem Araberhengst Masir ausgezeichnet. Unter tierärztlicher
Aufsicht bewältigte sie mit ihrem Pferd die 96 Kilometer lange
Strecke in sieben Stunden und 22 Minuten. Der Zweitplatzierte
kam zehn Minuten später ins Ziel. Als Vorbereitung legte sie
über 14 000 Trainingskilometer zwischen Main und Steigerwald
zurück.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder
junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am
Neujahresempfang Linda und Kristin Maier, Lena Niedermeyer und
Magdalena Roth mehrere Stücke unter der Leitung von Silke
Sendner vor.
Fotos:
Ehrungen beim Neujahrsempfang: Die Gemeinde Frankenwinheim ehrte
sieben verdiente Mitbürger. Im Bild von links: Zweiter
Bürgermeister Otto Kunzmann, Hans Ebert, Bürgermeister Robert
Finster, Frank und Sabine Walter, Verena Glück, Andreas Kraus,
Waldemar Sperling und Hilde Hußlein.
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2010  |
Empfang 2010
Robert Finster würdigte das Ehrenamt
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Großer Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim
Bürgermeister Robert Finster konnte auch heuer wieder eine große
Zahl von örtlichen Vereinsvorständen zum Neujahrsempfang im
Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr die
Kreisräte Hermann Ruß, Sieglinde Fackelmann und Otto Kunzmann
begrüßen. Besonders hieß er auch Altbürgermeister Albrecht
Theuerer und die Bundeswehrdelegation um Oberstabsfeldwebel
Christian Dabitsch willkommen.
Traditionell ging Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel
auf das abgelaufene Jahr ein und erinnerte nochmals an die
großen Ereignisse des Jahres 2009 das durch die Bankenkrise und
die daraus entstandene Wirtschaftskrise entscheidend geprägt
wurde. Nicht zu vergessen die Krisenregion Afghanistan, hier
wird in Kürze auch aus Volkach wieder eine Abordnung von 120
Soldaten zum Auslandseinsatz antreten.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse die
Patenschaft mit der 1. Stabs- und Versorgungskompanie des
Instandsetzungsbatallions 466 aus Volkach. Nach der
Unterzeichung der Patenschaftsurkunde gab es schon zahlreiche
Kontakte bei verschiedenen Veranstaltungen in Volkach und
Frankenwinheim. Auf der Investitionsseite wurde vor allem die
Kanal- und Straßensanierung in den Straßen Judengasse, Nusshügel
und Birngarten behandelt. Oft musste sich der Gemeinderat mit
dem Thema Pfarrhaussanierung und Neubau des Pfarrheimes
beschäftigen. Die politische Gemeinde sowie die Kirchengemeinde
haben sich hier verständigt dieses Projekt gemeinsam in Angriff
zu nehmen. Die Entscheidungen die auch aufgrund des Zeitdrucks
durch das Konjunkturprogramm II entstanden sind bezeichnete
Robert Finster in seiner Rede als nicht immer bürgernah und
hofft, hier die Öffentlichkeit wieder besser einbinden zu
können.
Auch die Änderung des Flächennutzungsplanes und das Aufstellen
von Bebauungsplänen für den Fotovoltaikpark in Brünnstadt mit 95
Hektar beschäftigte den Gemeinderat in vielen Sitzungen, bei
denen sehr kontrovers diskutiert wurde.
In Sachen Kläranlage geht die Gemeinde in eine weitere Runde. Um
die Gegenseite nicht aus der Verantwortung zu lassen wurde nach
Beendigung des Beweissicherungsverfahrens nun das Klageverfahren
eingeleitet.
Auch einige Zahlen nannte Bürgermeister Robert Finster in seiner
Ansprache. Die Schulden der Gemeinde belaufen sich im Moment auf
332.000 Euro. Die Rücklagen betragen 200.000 Euro
Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 329 Euro liegt man im
landesdurchschnittlichen Vergleich sehr gut. Dort beträgt die
Pro-Kopf-Verschuldung vergleichbarer Gemeinden 688 Euro.
Seitens des Standesamtes vermeldete Finster folgende Zahlen aus
der Gemeinde: Die Einwohnerzahl beträgt aktuell 1009 Bürger,
davon leben in Brünnstadt 216 und 793 in Frankenwinheim, es gab
im vergangenen Jahr 5 Geburten und 9 Sterbefälle.
In diesem Jahr ehrte Robert Finster Dominik Keller
für die bestandene Meisterprüfung als Landwirt.
Hans Strasser wurde für seinen unermüdlichen
Einsatz bei den Rosenberg-Musikanten mit dem Wappenteller der
Gemeinde geehrt. Der Forstbeamte Gerald Eser
ist seit 25 Jahren für die Gemeindewälder zuständig. In diesem
Zusammenhang wurde er für seinen großen Einsatz auch außerhalb
der Dienstzeiten und die gute Zusammenarbeit geehrt. Für das
Erringen der Bayerischen Vizemeisterschaft im Distanzritt wurde
Verena Glück geehrt. Bei einer Strecke über 120
Kilometer und einer Dauer von gut 8 Stunden wurde sie nur um
eine halbe Pferdelänge geschlagen. Für ihren kostenlosen Einsatz
die Gemeinde im Internet ins rechte Wort und Bild zu setzen
wurden Elmar Walter und Stefan Polster geehrt.
Mit einer großen Urkunde wurde Hans Sendner für
seine 18-jährige Dienstzeit als Gemeindearbeiter geehrt.
Bürgermeister Finster verabschiedete mit Wehmut ein
Frankenwinheimer Original aus seinem Dienst. Er war zu jeder
Tageszeit und wann immer er gebraucht wurde für die Gemeinde da.
Besonders seine Verlässlichkeit und Treue zeichneten seine
Arbeit aus.
Für die musikalischen Umrahmung des Abends sorgte Silke Sendner
mit ihrer Jugendgruppe. Lena Niedermeyer und Kristin Maier mit
der Querflöte, Magdalena Roth am Klavier sowie Linda Maier an
der Gitarre erfreuten die Gäste mit ihren jugendlich frischen
Darbietungen.
Foto:
Untertitel: Die Geehrten beim Neujahrsempfangs der Gemeinde
Frankenwinheim. Im Bild hinten von links: Bürgermeister Robert
Finster, Elmar Walter, Stefan Polster, Hans Strasser, Gerald
Eser sowie 2. Bürgermeister Otto Kunzmann. Vorne von links
Verena Glück und Hans Sendner.
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2009  |
Empfang 2009
Verdienste auf vielen Gebieten gewürdigt
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Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim – Ehrungen für
außergewöhnliche Leistungen
Bürgermeister Robert Finster
freute sich über die große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen
und Amtsträgern, die sich zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal
des Rathauses eingefunden hatte.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr
neben dem
Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf, Frau Bürgermeisterin und
VGem-Vorsitzende Irmgard Krammer (Gerolzhofen) auch die
Kreisräte Hermann Ruß,
Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann begrüßen.
Traditionell ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr
Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse
des Jahres 2008. Der gute Wirtschaftsverlauf zu Beginn des
Jahres sei jäh durch die Finanzkrise gestoppt worden. Die
kriegerischen Auseinandersetzungen nahmen weltweit wieder zu.
Das jüngste Beispiel, der Konflikt zwischen Israel und
Palästina, lasse nichts Gutes erahnen. Seine Ausführungen
schloss der Bürgermeister mit einem Zitat von Max Frisch: „Eine
Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den
Beigeschmack der Katastrophe nehmen“.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse laut Finster
das 30-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen,
die Gemeinderatswahl mit zwei neuen Mitgliedern im Gremium und
die Kreistagswahl. Im Kreistag stellt die Gemeinde
Frankenwinheim nun drei Mitglieder, freute sich Finster.
Als gelungene Investition werde die Eislauffläche am Lülsbach
angesehen, die auch von den Kindern bereits ausgiebig benutzt
werde. Die Bauschuttdeponie wurde mit dem 31. Dezember 2008
offiziell geschlossen. Eine Anlieferung von Bauschutt ist nun
nicht mehr möglich. Bei den anstehenden Investitionen im Bereich
Kanal- und Straßenbau hoffe die Gemeinde auf das von der
Bundesregierung angekündigte Konjunkturprogramm, sagte Finster.
Weniger Schulden
Der Schuldenstand wurde auf 332 700 EUR gesenkt. Zudem sind noch
200 000 EUR an Rücklagen vorhanden. Vom Standesamt, so der
Bürgermeister, seien für 2008 sechs Sterbefälle und sechs
Geburten zu vermelden. Der Einwohnerstand zum 29. Dezember
betrug 1018 Bürger. Davon leben 790 in Frankenwinheim und 228 in
Brünnstadt.
Ehrungen
In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Robert Finster beim
Neujahrsempfang drei junge Mitbürger, die im vergangenen Jahr
besondere schulische beziehungsweise berufliche Leistungen
vollbracht hatten.
Ausgezeichnet wurde
Antika Polkamhaeng,
die erst vor drei Jahren aus Thailand nach Deutschland kam und
in der Hauptschule Gerolzhofen die beste Quali-Prüfung ablegte
und sogar die beste Arbeit in Deutsch ablieferte. Robert Finster
würdigte ihre Leistung mit dem besonderen Hintergrund, dass
Antika bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht der deutschen
Sprache mächtig war.
Rebekka Schmitt
wurde Prüfungsbeste in Unterfranken bei den Bürofachleuten.
Ebenso gehörte Martin
Mauer zu den besten Auszubildenden im Bereich
Automatisierungstechnik aller bayerischen
Energieversorgungsunternehmen.
Frank Kaltwasser
wurde für seinen selbstlosen Einsatz bei der Renovierung der
Kapelle im Wiesengrund geehrt. Die Renovierung der Außenfassade
wurde durch Frank Kaltwasser kostenlos durchgeführt.
Josef Mößlein wurde
für seinen Einsatz für die Kultur im Dorf geehrt. Er ist seit 60
Jahren aktives Mitglied bei der Musikkapelle. Seit 50 Jahren
begleitet er die Vierzehnheiligenwallfahrt mit seinem Tenorhorn
als Musikant, spielte jahrelang in der Laientheatergruppe mit
und singt weiterhin aktiv im Gesangverein Frankenwinheim mit.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder
junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am
Neujahresempfang Kristin
Maier, Lena Niedermeyer, Magdalena und Jonathan Roth mehrere
Stücke vor.
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2008
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Empfang 2008
Ehemaliger Dorfbewohner hilft mit Stiftung
Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Ehrungen für
besondere Verdienste
Bürgermeister Robert Finster freute sich über eine große Zahl
von örtlichen Vereinsvorsitzenden, die zum Neujahrsempfang im
Scherenbergsaal des Rathauses erschienen waren. Aus der Politik
konnte er neben dem Landtagsabgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf die
Kreisräte Hermann Ruß und Otto Kunzmann begrüßen. Traditionell
ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue
passieren und erinnerte nochmals an Ereignisse des Jahres 2007.
Nach den vielen negativen Schlagzeilen wie zum Beispiel über die
PISA-Studie habe die Jugend vor allem durch die Aktion „Zeit für
Helden“ im ganzen Land positiv auf sich aufmerksam gemacht. Auch
Frankenwinheimer Jugendliche beteiligten sich an dieser Aktion.
Auf kirchlicher Ebene, erinnerte Finster, gehören Brünnstadt und
Frankenwinheim nun der Pfarreiengemeinschaft Gerolzhofen an.
Dekan Josef Kraft wurde in diesem Zusammenhang besonders beim
Empfang begrüßt.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse, so der
Bürgermeister, der Abschluss des Radwegbaus nach Krautheim, die
Erneuerung des Asphaltbelages auf dem Radweg nach Gerolzhofen
innerhalb der Gemeindegrenzen, die Fassadenrenovierung am
Feuerwehrhaus und punktuelle Sanierungsmaßnahmen am Straßen- und
Kanalnetz. Bedauerlich für Bürgermeister Robert Finster ist es,
dass der Rechtsstreit um die Kläranlage bis zum Ablauf der
Legislaturperiode wohl nicht beendet werden kann.
Der Schuldenstand konnte trotz umfangreicher Investitionen in
den letzten sechs Jahren von nahezu 800 000 Euro auf nun 345 000
Euro gesenkt werden, wobei noch 423 000 Euro an Festgeldern
vorhanden sind. Trotz dieser positiven Zahlen warnte Finster vor
weiteren Großinvestitionen, da an Kanalsanierungen,
Straßenausbauten oder auch an neue Baugebiete seitens der
Gemeinde gedacht werden müsse.
Vom Standesamt sei zu vermelden, dass es in der Gemeinde im Jahr
2007 neun Sterbefälle, neun Geburten und vier Eheschließungen
gab. Der Einwohnerstand zum 21. Dezember betrug 1018 Bürger.
In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Robert Finster vier junge
Bürger, die im vergangenen Jahr besondere schulische, sportliche
oder berufliche Leistungen vollbracht hatten.
Geehrte wurde für
ihre Promotion im Fachbereich Biologie Heike Stöcklein,
die auch weiterhin in der Forschung tätig sein wird.
Michael Kaim legte seine Pilotenprüfung für Kampfjets
als Klassenbester in den USA ab.
Stefanie Keller
konnte die bayerische Vizemeisterschaft in der koreanischen
Kampfsportart Taekwondo erringen. Alle drei konnten die
Würdigung aus privaten beziehungsweise beruflichen Gründen nicht
persönlich entgegen nehmen.
Anne-Katrin Bühl legte am Gymnasium
Münsterschwarzach das beste Abitur des letzten Abiturjahrgangs
ab. Sie hat inzwischen das Studium im Fachbereich Psychologie
begonnen. Reinhold Heim wurde als Lebensretter
in doppelter Hinsicht geehrte. Einerseits rettete er seien
Nachbarn aus lebensbedrohlicher Situation, andererseits spendete
er im vergangenen Jahr zum 100. Mal Blut beim Roten Kreuz.
Eine besondere Ehrung ging an das Ehepaar Sigrid und
Alfred Buchinger, die ihr erarbeitetes Vermögen in eine Stiftung
für die Gemeinde Frankenwinheim einbringen. Damit
möchte sich die Familie Buchinger für die Aufnahme in der
Gemeinde nach dem 2. Weltkrieg bedanken. Der Stiftungszweck ist
die Förderung der Erziehung und Bildung von Menschen bis zum
Berufsabschluss, außerdem die selbstlose Unterstützung von
Personen, die hilfsbedürftig im Sinne § 53 Absatz 1 und 2 der
Abgabeordnung sind, sowie die Förderung von Kunst und Kultur.
Ergriffen dankte Bürgermeister Finster dem Ehepaar Buchinger und
kündigte für die Zukunft eine besondere Würdigung an.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich,
dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche
Ereignisse eingebunden werden. In diesem Jahr umrahmten den
Neujahrsempfang Dana Sperling, Lea Weber und Silke Sendner mit
der Querflöte sowie Stefan Sperling am Klavier.
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2007
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Empfang 2007
Radwegbau stand im Mittelpunkt
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Bürgermeister Robert Finster konnte auch heuer wieder eine große
Zahl von Vereinsvertretern zum Neujahrsempfang im
Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen. Traditionell ließ
Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren
und erinnerte an die großen Ereignisse des Jahres 2006, das
durch Vogelgrippe, Fußballweltmeisterschaft sowie den
Papstbesuch entscheidend geprägt worden sei.
Kommunalpolitisch sei das wichtigste Ereignis die Vollendung des
Lückenschlusses beim Radweg von Volkach nach Gerolzhofen mit der
Übergabefeier am 11. September gewesen. Bürgermeister Robert
Finster bedankte sich herzlich für die Unterstützung der Städte
Gerolzhofen und Volkach und dankte dem zweiten Bürgermeister der
Stadt Volkach, Reinhold Reichl, persönlich.
Als weiteren wichtigen Punkt der Gemeindepolitik sieht Finster
die Schuldenreduzierung um 169 000 Euro an, so dass sich die
Schulden der Gemeinde nun nur noch auf 354 000 Euro belaufen.
Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 352 Euro liege die Gemeinde
im landesweiten Vergleich sehr gut, denn die
Pro-Kopf-Verschuldung vergleichbarer Gemeinden betrage in Bayern
650 Euro.
Vom Standesamt vermeldete Robert Finster, dass die Einwohnerzahl
aktuell 1010 Bürger beträgt. Im vergangenen Jahr habe es in der
Gemeinde neun Geburten, 14 Sterbefälle und acht Eheschließungen
gegeben.
Als besondere gesellschaftliche Ereignisse hob Bürgermeister
Robert Finster die Krönung der Spargelprinzessin Carola Reichert
(Brünnstadt) beim offiziellen Spargelanstich des Landkreises
Schweinfurt auf dem Hof von Ludwig Fackelmann in Frankenwinheim
hervor sowie auch die Ausrichtung des Kreis-Siebenerfestes 2006.
In diesem Jahr ehrte Finster beim Neujahrsempfang den
Brünnstädter Dirigenten Helmut Hoferer für
seinen unermüdlichen Einsatz um die Blasmusik in seiner
Heimatgemeinde. Schon in jungen Jahren übernahm Hoferer die
Verantwortung für die Kirchenblasmusik und baute in den letzten
Jahren kontinuierlich die Dorfmusikkapelle auf, die mittlerweile
bei allen festlichen Anlässen in der Gemeinde Brünnstadt nicht
mehr wegzudenken sei. Daneben ist Helmut Hoferer aktiver
Posaunist der Stadtkapelle Gerolzhofen.
Das Ehepaar Sieglinde und Ludwig Fackelmann
würdigte Finster für die kostenlose Bereitstellung ihrer
Maschinenhalle für alle größeren Feiern in der Gemeinde, sei es
im privaten oder öffentlichen Bereich. Humorvoll bezeichnete
Finster die Halle als "unsere Mehrzweckhalle".
Stellvertretend für alle Neubürger in der
Gemeinde Frankenwinheim begrüßte Bürgermeister Robert Finster
beim Neujahrsempfang Renate und Matthias Peschke mit
Tochter Annika.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich,
dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche
Ereignisse eingebunden werden. In diesem Jahr umrahmten den
Neujahresempfang Alisa Götz und Lea Weber mit der Querflöte und
Sarah Finster am Klavier.
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2006
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Empfang 2006
"Schritt in die richtige Richtung"
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Frankenwinheim Bürgermeister Robert
Finster konnte auch heuer wieder eine große Zahl von örtlichen
Vereinsvorständen und Ehrengästen zum Neujahrsempfang im
Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Finster freute sich, dass auch MdL Dr. Otto Hünnerkopf, die
Kreisräte Hermann Ruß und Otto Kunzmann, die Altbürgermeister
Josef Kunzmann und Albrecht Theuerer, die auf Kreisebene
ehrenamtlich tätigen Bürger Sieglinde Fackelmann (Kreisbäuerin)
und Georg Vollmuth (Kreisbrandrat), Volkachs Bürgermeister Peter
Kornell sowie der Leiter der Polizeidienststelle Gerolzhofen,
Hauptkommissar Winfried Werner, gekommen waren.
Traditionell ließ Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel
das abgelaufene Jahr Revue passieren. Auf gemeindlicher Ebene
blickte Bürgermeister Finster zufrieden auf einige Ereignisse
zurück. So stellten sich nach langer Suche und Überbrückungszeit
für das wichtige Amt des Feuerwehrkommandanten mit Martin
Barthelme und Arndt Bauer junge Leute zur Verfügung, um hier
Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen. Erfreut
zeigte sich Finster auch über den Planungsstand des Fahrradweges
zwischen Krautheim und Frankenwinheim. Die Umsetzung stellte er
den Bürgern für den Frühsommer dieses Jahres in Aussicht.
Als einen großen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete
Robert Finster die Reduzierung des gemeindlichen Schuldenstandes
um 210 000 Euro auf nunmehr 515 000 Euro (bei gegenwärtigen
Rücklagen von 150 000 Euro). An statistischen Zahlen nannte er
den Einwohnerstand (1016), sieben Sterbefälle, zwölf Geburten
und drei Eheschließungen im vergangenen Jahr.
Doch auch die unangenehmen Seiten des vergangen Jahres zeigte
der Bürgermeister auf. Ein Problem, das Frankenwinheim noch
längere Zeit begleiten wird, ist die Kläranlage. Das Ergebnis
des gerichtlich bestellten Gutachters werde täglich erwartet, so
dass die Gemeinde dann weitere Schritte einleiten kann. Als
weiteres negatives Ereignis bezeichnete Finster die Umsetzung
der EG-rechtlichen Bestimmung bezüglich der Abfallbehandlung,
die im ganzen Landkreis und eben auch für Frankenwinheim die
Schließung der gemeindlichen Erdaushub- und Bauschuttdeponie bis
Mitte 2009 bedeutet.
Auch für das Jahr 2006 werde von der Gemeinde in erster Linie
die weitere Reduzierung des Schuldenstandes angestrebt, sagte
Finster. Als weitere Baumaßnahmen seien neben dem
Fahrradewegebau noch die Schaffung eines Kinderspielplatzes in
Brünnstadt sowie die Umgestaltung der Bushaltestelle in
Frankenwinheim angedacht.
Aus den 88 gemeldeten Veranstaltungen der Gemeinde und der
Vereine für das Jahr 2006 ragen besonders die beiden
überörtlichen Ereignisse "offizieller Spargelanstich" am 20.
April mit dem Bayerischen Landwirtschaftsminister sowie Landrat
Harald Leitherer und am 27. Mai der "Kreis-Siebenertag" heraus,
sagte Robert Finster. Am Schluss seiner Ansprache dankte er
allen Ehrenamtlichen in beiden Ortsteilen für ihren
unermüdlichen Einsatz für Vereine und Gemeinde. Grußworte an die
Versammelten richteten auch die Weinprinzessin Susanne Förster,
Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf und der Volkacher
Bürgermeister Peter Kornell.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich,
dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche
Ereignisse eingebunden werden. Anna-Maria Jörg gestaltete die
musikalischen Einlagen mit jugendlicher Leichtigkeit am Klavier.
Beim Neujahrsempfang wurden auch verdiente Bürger für ihren
vielfältigen Einsatz geehrt.
In diesem Jahr wurde Hans
Dittmanns Engagement über 16 Jahre als Vorsitzender des
Karnevalvereins Rot-Weiss Frankenwinheim gewürdigt.
Als einen
Bürger, der vor allem im Hindergrund großen Einsatz meist ohne
große Worte zeige, bezeichnete Robert Finster Helmut
Barthelme. Er trug in einigen Vereinen in der
Vorstandschaft Verantwortung.
Auch Sena Gunawardena, dem Initiator der ersten
privaten Spendenorganisation, die nach dem Tsunami in Sri Lanka
zum Jahreswechsel 2004/05 tätig wurde, dankte Robert Finster für
seinen großen Einsatz. Nicht nur die erste Sammlung von
medizinischen Hilfsgütern und die Geldsammlung in Höhe von fast
120 000 Euro erwähnte Finster, sondern auch die gezielte und
sinnvolle Verteilung der Spendengeldern vor Ort und die dabei
auftretenden Schwierigkeiten. Sena Gunawardena und sein Bruder
begleiteten die Hilfsaktionen und setzten sich vor Ort dafür
ein, dass die Spenden direkt bei bedürftigen Menschen und
Organisationen ankamen.
Die Leistungen der drei geehrten Bürger
Frankenwinheims wurden auch vom Landtagsabgeordneten Dr. Otto
Hünnerkopf in seiner Ansprache besonders gewürdigt.
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2005
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Empfang 2005
Scherenberg-Medaille als Anerkennung
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Eine große Zahl von Vorstandsmitglieder der Vereine konnte
Bürgermeister Robert Finster zum Neujahrsempfang im
Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen, dazu aus der Politik den
Landtagsabgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf und die Kreisräte
Hermann Ruß und Otto Kunzmann, ferner die Altbürgermeister Josef
Kunzmann und Albrecht Theuerer, die Frankenwinheimer
Kreisbäuerin Sieglinde Fackelmann und Kreisbrandrat Georg
Vollmuth und von der Polizeiinspektion Gerolzhofen
Hauptkommissar Winfried Werner.
Bürgermeister Robert Finster berichtete kurz vom Initiativkreis
"Sri Lanka-Hilfe" und dem bisher überwältigenden Erfolg der
Hilfsaktion. Sena Gunawardena, der seit über elf Jahren in
Frankenwinheim wohnt, startete wie berichtet am 2. Januar von
Frankfurt aus nach Sri Lanka mit über 530 Kilogramm Medikamenten
und bis dahin eingegangenen Spendengeldern in Höhe von über
20 000 Euro. Finster dankte allen Spendern aus nah und fern für
die kurzfristige Bereitstellung der finanziellen Mittel. Wie
Finster sagte, seien weitere Flüge von Sena Gunawardena nach Sri
Lanka geplant. Das Spendenkonto beim evangelischen Pfarramt
Castell bleibe weiterhin bestehen.
Auf gemeindlicher Ebene blickte Bürgermeister Robert Finster
zufrieden auf das vergangene Jahr. Es konnten mehrere
Baumaßnahmen abgeschlossen werden, vor allem der Dorfplatz in
Brünnstadt, die Beseitigung der Engstelle in Frankenwinheim und
die Errichtung des Parkplatzes am Friedhof.
Auch die Feierlichkeiten zum 1225-jährigen Bestehen der Gemeinde
hätten ein positives Echo hervorgerufen, vor allem das
historische Festspiel aus der Feder von Fritz Röll. Daneben
beging die Gemeinde das Jubiläumsjahr mit einer
Vortragsveranstaltung, dem feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr,
dem Kreiserntedankfest, dem Heimatabend und einem Sekt-Umtrunk
in der Silvesternacht.
Doch auch die negativen Ereignisse ließen Finster nicht
unerwähnt. Hierzu zählt die beim Gericht anhängige Klage über
die Kläranlage. Die Ergebnisse der durchgeführten Bohrung und
Sondierung des Kläranlagengeländes sei noch nicht abgeschlossen.
Beim Ausblick auf das neue Jahr sieht Finster den geplanten
Lückenschluss des Fahrradnetzes Volkach - Gerolzhofen als größte
und letzte Investitionsmaßnahme für die nächste Zeit. Nach deren
Abschluss gelte die verbleibende Legislaturperiode vor allem dem
Schuldenabbau der Gemeinde.
Für das Jahr 2004 konnte Finster von acht Sterbefällen, 16
Geburten und drei Eheschließungen berichten. Die Einwohnerzahl
stieg auf nunmehr 1 004 an. Aus diesem Grund überreichte
Bürgermeister Finster an den 1 000. Frankenwinheimer
Bürger, Stani Feuerbach, einen
Gutschein, den die Eltern Susanne Mück und Joachim Feuerbach
entgegen nahmen.
Walter Sperling wurde für seinen unermüdlichen
Einsatz bei den Vorbereitungen und Durchführungen der 26
Weinfeste und der Weinherbstfeste, vor allem bei der Versorgung
mit Elektrizität, geehrt. Auch bei der Seniorengemeinschaft
setzt er seine Gaben zum Wohle der Allgemeinheit ein. Zum Dank
erhielt er einen Bocksbeutel-Gruß, seine Frau Greta einen
Blumenstrauß.
Fritz Röll erhielt nach einstimmigem
Gemeinderatsbeschluss die hohe Auszeichnung der Gemeinde, die
Scherenbergmedaille. Wie Bürgermeister Robert
Finster bei der Überreichung sagte, habe sich Röll vor allem um
die Frankenwinheimer Mundart und Aufarbeitung von
geschichtlichen Gegebenheiten in Frankenwinheim verdient
gemacht. Er ist Dichter des Frankenwinheimer Heimatliedes und
Autor des Festspiels "äs Bärbala vo Brünnschd".
Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf würdigte in Zeiten
knapper Kassen vor allem das ehrenamtliche Engagement der
Frankenwinheimer Bürger, auf das die Kommunen in Zukunft
verstärkt angewiesen seien.
Weinprinzessin Susanne Förster ließ in ihrer Ansprache das
vergangene Jahr mit ihren vielen Einsätzen für den Frankenwein
Revue passieren.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Silke Sendner
an der Querflöte und Katharina Müller am Klavier. Sie ernteten
großen Beifall.
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2004  |
Empfang 2004
Heinz Köpl ist vierter Ehrenbürger
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Der Grundtenor aller Reden auf dem Neujahrsempfang, sei es von
Bürgermeister, Landrat oder Landtagsabgeordneter war das auch
von der großen Politik in letzter Zeit viel strapazierte Wort:
Sparen.
Bei seinem lokalen Rückblick erinnerte Robert Finster nochmals
an die Senkung und Schräglage der neu gebauten Kläranlage um 27
Zentimeter in Frankenwinheim die bei Gemeinderat und Bürger
einen Schock auslöste. Zur Ursachenermittlung läuft ein
Beweissicherungsverfahren, um die Ansprüche der Gemeinde zu
wahren.
Für den Ortsteil Brünnstadt konnte mit der Realisierung des
Dorfplatzes im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms der Direktion
für ländliche Entwicklung in Würzburg begonnen werden. Die
Fertigstellung ist für das Frühjahr 2004 geplant. Weitere
Gemeindehöhepunkte waren die Feier zur Gebietsreform, der
Dachausbau zur Heimatstube durch die Seniorengemeinschaft und
der Kauf zweier Anwesen in Frankenwinheim. Für das Jahr 2004
plant die Gemeinde den Abriss der beiden Anwesen und den Ausbau
landwirtschaftlicher Wege. Der eingeschlagene Sparkurs soll
weiter fortgesetzt werden.
Der gesellschaftliche Höhepunkt soll das historische Festspiel
am 17. und 18. Juli aus der Feder von Fritz Röll werden.
Für ihren vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz bei vielen
örtlichen Vereinen, Veranstaltungen und ihrem Engagement als
Kreisbäuerin wurde Sieglinde Fackelmann gewürdigt.
Albrecht Theuerer wurde der Ehrentitel
"Altbürgermeister" für seine elfjährige
Bürgermeisterzeit verliehen. Besonders die Erfolge im Wettbewerb
"Unser Dorf soll schöner werden" prägten seine Amtszeit.
Die höchste Auszeichnung der Gemeinde, die
Ehrenbürgerwürde, wurde Heinz Köpl verliehen. Diese
Ehre wird nur ganz wenigen Bürgern zuteil, Heinz Köpl ist
nunmehr der vierte Träger dieses Ehrentitels. Vor ihm erhielten
diese Auszeichnung Johann Laufer, Pfarrer Johann Weikinger und
Altbürgermeister Josef Kunzmann.
In seiner Laudatio ging Robert Finster auf die vielfältigen
künstlerischen und musikalischen Talente von Heinz Köpl ein, die
dieser häufig zum Wohl der Gemeinde einsetzte. Neben seinen
vielen Bildern, Grafiken und Entwürfen von Glasfenstern ist sein
Einsatz als Chorleiter in Frankenwinheim und Gerolzhofen
hervorzuheben.
In seinem Grußwort ging Landrat Harald Leitherer auf die
erfreuliche Entwicklung bei der Verschuldung und der
Arbeitslosenzahl im Landkreis ein, die in beiden Fällen gesenkt
werden konnte. Für die Gemeinde hatte er jedoch einen
Wermutstropfen, denn die Kreisumlage wird für die Kommunen
steigen. Er betonte, gute Vorsätze zum Jahresanfang seien nicht
ausreichend, es müsse auch etwas getan werden.
Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf würdigte in Zeiten
knapper Kassen vor allem das ehrenamtliche Engagement der
Bürger, auf das die Kommunen verstärkt angewiesen seien.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Silke Sendner
an der Querflöte und Katharina Müller am Klavier, aber auch
Laura Köpl an der Violine im Duett mit ihrem Großvater Heinz
Köpl am Klavier.
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2003
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Empfang 2003
Kompaktbecken befindet sich in Schieflage
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Beim Neujahrsempfang der Gemeinde ehrte Bürgermeister Robert
Finster sechs Frankenwinheimer, die sich im Bereich
Katastrophenschutz, Tierschutz- und im dörflichen Leben
besonders engagiert haben. Mit Erstaunen wurden aber auch
Probleme mit der Kläranlage zur Kenntnis genommen.
In seinem Rückblick ging er kurz auf die nationalen und
internationalen Großereignisse von 2002 ein, bevor er auf die
gemeindlichen Begebenheiten zu sprechen kam. Der Beginn des
Jahres wurde geprägt durch die Kommunalwahlen. Der alte
Gemeinderat wickelte die Finanzierung der Kläranlage noch
komplett ab, bevor der neue Gemeinderat seine Amtsgeschäfte
aufnahm. Für den einzelnen Grundstücksbesitzer bedeutete dies
eine zusätzliche Kostenrate. Daneben konnte mit Unterstützung
der Forstdirektion Würzburg und des Forstamts Gerolzhofen ein
Waldweg zum Abtransport von Nutzholz ausgebaut werden.
Die Kopfweidenpflege wurde im Dezember noch rechtzeitig
vorgenommen und mit 50 Prozent gefördert. In Brünnstadt wurde
ein Wegstück zum Friedhof erneuert und eine Grünanlage an der
Straßenkreuzung Gerolzhofen-Frankenwinheim in Angriff genommen.
Für das Weinfest in Frankenwinheim wurde ein neuer Parkplatz in
Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Gerolzhofen geschaffen,
um dem wilden Parken entlang der Ortsstraße Einhalt zu gebieten.
Für Brünnstadt wurden die Weichen in Richtung eines neuen
Dorfplatzes gestellt und die ersten Leistungsphasen vergeben.
Den geplanten Radweg von Frankenwinheim nach Krautheim sieht
Bürgermeister Robert Finster noch mit vielen Fragezeichen
versehen, wobei die finanzielle Situation wohl am schwersten
wiegt.
Finster erinnerte an die seit einem Jahr vakante Stelle des
Ersten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Frankenwinheim.
Noch immer konnte kein Nachfolger für Otto Kunzmann gefunden
werden. Daneben bemängelte er, dass man sich selbst in der
kleinen Gemeinde sich beim Begegnen im Dorf nicht mehr Grüße.
Vor allem die Jugendlichen wurde darauf angesprochen.
Beim letzten Punkt des Rückblicks auf 2002 ging ein Raunen durch
die Reihen der Bürger. Denn erneut rückt die Kläranlage in den
Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Laut Auskunft von Bürgermeister
Robert Finster befindet sich das Kompaktbecken in Schieflage, es
wurde von 31 Zentimeter berichtet. Die Gemeinde hat in dieser
Angelegenheit bereits den verantwortlichen Planer und die
Baufirma informiert.
Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2003 stehen für die Gemeinde
als Großereignisse das 75-jährige Jubiläum des SV Frankenwinheim
und das 25-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft
Gerolzhofen an. Auch 2004, in dem das 1225-jährige Dorfjubiläum
gefeiert wird, wirft bereits seine Schatten voraus.
Für besondere Leistung und Tätigkeiten wurden beim diesjährigen
Neujahrsempfang Paul Wichert, Karlheinz Stöcklein, Otto Weber,
Uwe Weber, Brigitte Zimmermann und Rita Feustel von
Bürgermeister Robert Finster ausgezeichnet.
Paul Wichert betreut zur Zeit 45
Eulennistkästen im südlichen Landkreis Schweinfurt. Durch die
stetige Betreuung der Eulen ist der Jungtierbestand um das
Vierfache seit dem Jahr 1995 angestiegen. Daneben ist Wichert
noch Vorsitzender des Vogelschutzvereins in Gerolzhofen.
Karlheinz Stöcklein betreut seit über zwei
Jahrzehnten Nistkästen im Frankenwinheimer Wald. Im Moment
werden über 100 Nistkästen im Jahr zwei Mal gereinigt und
gepflegt.
Otto Weber wurde für seine züchterischen
Leistungen im Hinblick auf die Rassetaube "Koschua" von der
Gemeinde geehrt. Er konnte mit seinen Tauben bereits fünf
Bayerische Meistertitel erringen. Daneben ist er Vorsitzender
des Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins Gerolzhofen.
Uwe Weber wurde für seinen Hochwassereinsatz in
Ostdeutschland geehrt. Der THW-Mitarbeiter war für die
Organisation und die Logistik nächtelang tätig, um die
Koordination von Mann und Gerät zu bewerkstelligen.
Brigitte Zimmermann hatte im letzten Jahr zum
100. Mal Blut gespendet. Für diesen lebensrettenden Beitrag im
Dienste des Nächsten gebühre ihr laut Bürgermeister Finster
besonderer Dank.
Rita Feustel wurde für ihre vielfältiges
Engagement in der Gemeinde geehrt. Die Mitbegründerin des
katholischen Landvolks und deren Schriftführerin, war auch im
Pfarrgemeinderat aktiv und bekleidete lange Jahre das Amt der
ersten Vorsitzenden des Gesangvereins. Auch als Gemeindedienerin
arbeitet sie dem Bürgermeister zu.
Weinprinzessin Carina Plettner verlieh in ihrer Ansprache
Nachdenkenswertem über die Zeit Ausdruck. Traditionell wurde der
Abend musikalisch von dem Duo Katharina Finster am Klavier und
Silke Sendner an der Querflöte umrahmt. Das allseits bewunderte
Blumenarrangement stammte von Gemeinderätin Anni Barthelme.
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2002 |
Empfang 2002
Blick von außen bleibt für die Vision wichtig
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Frankenwinheim Bürgermeister Robert Finster ehrte
beim jüngsten Neujahrsempfang vier Mitbürger für herausragende
Leistungen. In seiner Ansprache blickte Robert Finster zurück
auf 2001 und im Hinblick auf den Abschluss der kommunalen
Amtsperiode auch auf die vergangenen sechs Jahre.
Für die Gemeinde galt es in dieser Zeit die Auflagen zur
Abwasserbehandlung von Amtes wegen zu erfüllen. So zogen sich
die Planungen der Kläranlage einschließlich Bürgerentscheid wie
ein roter Faden durch diese Zeit. Die herausragenden Projekte im
vergangenen Jahr waren die Errichtung der Kläranlage
einschließlich Mischwasserbehandlung, der Bau des Fahrradweges
nach Lülsfeld, die Mitfinanzierung der Kirchenrenovierung und
der Erwerb des Abelschen Anwesens in Brünnstadt.
In seiner Funktion als Standesbeamter traute Finster im
vergangenen Jahr sieben Paare, daneben gab es neun Geburten und
sieben Sterbefälle bei insgesamt 962 Einwohnern zu vermelden.
Davon leben in Frankenwinheim 733 und 229 in Brünnstadt.
2001 geht als Scherenbergjahr in die Geschichtsbücher
Frankenwinheims ein. Bürgermeister Finster freute sich, dass die
Gemeinde dieses Jubiläum in einem würdigen Rahmen in diversen
Veranstaltungen habe begehen können. Erinnert sei hier nur an
den Besuch von Bischof Paul-Werner Scheele.
Neben der notwendigen Grundversorgung der Bürger erachtet
Finster die kulturellen Aktivitäten einer Kommune als besonders
wichtig. Ebenso bedeutsam sei, dass sich die Gemeinde einmal
selbst von außen betrachte, um vorhandene Visionen
voranzutreiben oder neue zu wecken, die das Zusammenleben der
Menschen in beiden Gemeindeteilen förderten.
Der Dank des Bürgermeisters für die tatkräftige Unterstützung in
den vergangenen sechs Jahren galt dem Gemeinderat, seinem
Stellvertreter Otto Kunzmann und der Verwaltungsgemeinschaft
Gerolzhofen. Ebenso bedankte sich Finster bei seinem loyalen
Mitarbeiter Hans Sender, der auch außerhalb seiner Dienstzeit
immer für die Gemeinde zur Verfügung gestanden habe. Als
Gemeindearbeiter bildet er nach Worten von Finster eine Art
"Pufferzone" für die Gemeinde, der viel Kritik und wenig Lob bei
seinen Einsätzen vor Ort erfährt.
Erfreut zeigte sich das Gemeindeoberhaupt über die vielen
aktiven Vereine in beiden Dörfern und sprach ihnen Dank und
Anerkennung für allen Einsatz und Mühe aus. Oft hänge ein
aktives Vereinsleben von den Vorsitzenden ab, wobei es
sicherlich nicht immer leicht falle, jenes aufrecht zu erhalten.
Dank der Vielzahl der Vereinsaktivitäten könne die Gemeinde
stolz auf das Engagement sein, das hinter diesen Aktionen stehe
und besonders auf die Mitbürger, die einen Großteil ihrer
Freizeit für die gute Sache opfern. Mit Segensworten von Paul
Weismantel schloss Finster seine Neujahrsansprache.
Ehrenbürger und Altbürgermeister Josef Kunzmann zog einen
Vergleich zwischen der Währungsreform von 1948 und der jetzigen
Umstellung auf den Euro. Der 80-Jährige konnte bei seinen
Grußworten manche humorvolle Anekdote aus dem Gemeindeleben
erzählen.
Für besondere Leistung und Tätigkeiten wurden bei dem
Neujahrsempfang Richard Hußlein, Michael Kaim, Rita Ruß und
Stefanie Schmitt vom Bürgermeister ausgezeichnet.
Richard
Hußlein hatte Anfang des Jahres 2001 einem Schwerverletzten im
Hörnauer Wald das Leben gerettet. Der passionierte Jäger hatte
er bei einem Jagdausflug von seinem Hochsitz aus den Verletzten
gehört und die Rettungsmaßnahmen eingeleitet.
Michael Kaim wurde für seine besonderen schulischen Leistungen
vor allem im Fach Physik geehrt. Vor kurzem Bestand er die
Aufnahmeprüfung bei der Bundeswehr als Heeresflieger.
Rita Ruß nahm die Ehrung für ihren ehrenamtlichen Einsatz im
Katholischen Frauenbund entgegen. Damit wurde auch der Beitrag
gewürdigt, den dieser Verein für das Dorfleben in Brünnstadt
leistet.
Als Kammersiegerin der Fotografen wurde Stefanie Schmitt geehrt,
die in diesem Jahr als Jahrgangsbeste ihre Ausbildung beendet
hatte.
Traditionell wurde der Abend musikalisch von dem Duo Katharina
Finster am Klavier und Silke Sendner an der Querflöte gestaltet.
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2000 |
Empfang 2000
Einheitsbewusstsein mit Vorbildcharakter
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Bürgermeister Robert Finster gab beim Neujahrsempfang einen
Rück- und Ausblick auf das vergangene und das kommende
Jahrhundert.
In seiner Rede zum Neujahrsempfang im Frankenwinheimer Rathaus
ging Bürgermeister Robert Finster auf Meilensteine der
Gemeindepolitik im letzten Jahrhundert ein und gab einen
Vorblick auf die kommenden Jahre.
"Wir können das vergangene Jahrhundert in zwei Halbzeiten
aufteilen," betonte Finster. Die zwei großen Kriege hätten zwar
besonders die Erinnerungen der Älteren der Gemeinde prägte, aber
auch die letzten 50 Jahre des Friedens. Denn jenes hatte der
jüngeren Generation den "Aufbau in sozialer und wirtschaftlicher
Hinsicht" zur Aufgabe gemacht.
Für die Gemeinde Frankenwinheim bedeutete das die Integration
zahlreicher Heimatvertriebener und den Aufbau der Infrastruktur.
So bestimmten der Straßenbau, die Kanalisation, die Installation
der Fernwasserversorgung, die Schaffung von Neubaugebieten und
der Bau von Feuerwehrgeräte- und Leichenhäusern die
Gemeindepolitik der 60er und 70er Jahre.
Besonders hob der Bürgermeister in diesem Zusammenhang die
Eingemeindung Brünnstadts hervor. Stolz erwähnt er weiter, dass
es den Gemeindeteilen in den letzten 21 Jahren gelungen sei, ein
Einheitsbewusstsein zu schaffen, das Vorbildcharakter habe.
In den anknüpfenden 90er Jahren stand die Verschönerung des
Ortsbildes im Vordergrund. Diese Bemühungen belohnte
anschließend eine sehr gute Platzierung beim Wettbewerb "Unser
Dorf soll schöner werden".
Nach einem Jahrhundertrückblick ging Finster auch auf die
Kernpunkte der Dorfpolitik des letzten Jahres ein.
Als wichtig kennzeichnete er hierbei den ersten Bürgerentscheid
der Gemeinde am 21. Februar, was die Planung des Baus einer
eigenen Kläranlage zur Folge hatte. Weiter kristallisierte er
die Weichenstellung für die Schaffung eines Fußweges zwischen
neuer und alter Siedlung heraus.
Die Entscheidung des Gemeinderates für ein Judendenkmal führte
in der breiten Öffentlichkeit zu einem positiven Echo, das sich
laut Aussage offizieller jüdischer Vertreter bis nach Israel und
Amerika bemerkbar machte. In diesem Rahmen las Juliane Böhm
einen Brief des ehemaligen jüdischen Mitbürgers Werner Gottlieb
vor. Dieser bedankte sich gerührt von der Zeremonie für die
Anteilnahme der Frankenwinheimer am Leid der jüdischen
Bevölkerung im dritten Reich.
Die Hauptaufgaben des nächsten Jahres sieht der Bürgermeister in
der endgültigen Lösung des Abwasserproblems, der
Teilerschließung des Baugebietes "Kehlrangen" und der damit
verbundenen Erschließung der 17 Bauplätze.
Den Haushalt betreffend, erklärte er, dass mit der
Schuldentilgung von fast 22 000 Mark und einer
Pro-Kopf-Verschuldung von 922 Mark ein solides Ergebnis zu
Stande gekommen sei.
Als Standesbeamter informierte er über neun Sterbefälle, zehn
Geburten und sechs Eheschließungen. Zum Abschluss seiner Rede
appellierte Robert Finster an menschliches Miteinander, das sich
auch in einer immer größer werdenden Kommunikations-und
Informationsgesellschaft fortsetzen solle.
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