Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

         Ehrungen in der Gemeinde

Gemeinde-Ehrungen Neujahrsempfänge (Bilderserien)

Ehrungen beim Neujahrsempfang

Ehrenbürger der Gemeinde

Neu Neujahrsempfang-2018 (BS)

Neujahrsempfang-2017 (BS)

 

Titel Altbürgermeister

 

Neujahrsempfang 2016 (BS)

 

Scherenberg-Medaille

 

Neujahrsempfang 2015 (BS)

Inhaber der Scherenberg-Medaille

 

Neujahrsempfang 2014 (BS)

Zeitungsberichte von Neujahrsempfängen ab 2000
2000 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
2011 2012 2013 2014 2015  2016  2017 2018    

 

Scherenberg-Medaille
(Verdienste um das Gemeinwohl...)
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Vorderseite Rückseite

 

Ehrung verdienter Bürger und Bürgerinnen
beim Neujahrsempfang (Bilder ab 2003)
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Ehrung 2003 Ehrung 2004 Ehrung 2005 Ehrung 2006 Ehrung 2007 Ehrung 2008
Neujahrsempfang 2008 - Ehrung
Ehrung 2008 Ehrung 2008 Ehrung 2009
Neujahrsempfang 2008 - Ehrung Neujahrsempfang 2008 - Ehrung ehrung 2009 ehrung 2009 ehrung 2009 ehrung 2009
Ehrung 2009 Ehrung 2010 Ehrung 2011 Ehrung 2012 Ehrung 2013 Ehrung 2014
ehrung 2009
Ehrung 2015 Ehrung 2016
Ehrung 2016 Ehrung 2017
Ehrung 2018

Die Scherenberg-Medaille erhielten bisher...
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Herausragende Verdienste um das Gemeinwohl...
Josef Kunzmann
Alfred Sperling
Elfriede Kunzmann
Heinz Köpl
1991
Waldemar Sperling
2006: Bischof
Dr. Paul-W. Scheele
Josef Kunzmann kein Bild vorhanden... Elfriede Kunzmann Heinz Köpl Sperling Waldemar Bischof Scheele
Fritz Röll 2005 Hans Ebert 2011    
Fritz Röll Medaille Fritz Röll Hans Ebert Medaille Ebert Hans    

 Die 8 bisherigen Ehrenbürger der Gemeinde Frankenwinheim
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Ehrenbürger ist üblicherweise die höchste von einer Stadt oder einer Gemeinde vergebene Auszeichnung für eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Bürger oder Ansehen des Ortes verdient gemacht hat.
1. Johann Laufer 1891 2. Pfarrer Weikinger 3. Josef Kunzmann 1990 4. Heinz Köpl 2004 5. Waldemar Sperling 2011
Johann Laufer Pfarrer Weikinger Jupp Kunzmann Heinz Köpl Sperling Waldemar Urkunde Sperling Waldemar
6. Werner Gottlieb 2012 7./8. Sigrid und Alfred Buchinger 2016    
   

Titel Altbürgermeister der Gemeinde Frankenwinheim
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Mit dieser Ehrenbezeichnung können Personen ausgezeichnet werden, die eine außergewöhnlich lange Zeit das Amt des Bürgermeisters innehatten oder sich in ihrem Amt in besonderer Weise um die Gemeinde verdient gemacht haben.

Josef Kunzmann Albrecht Theuerer (2004) Robert Finster (2015)      
Albrecht Theuerer      

2018 

 

Main-Post-Berichte vom 16.01.2018
(Bericht von Stefan Polster)

Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim - Beim Umbau des Feuerwehrhauses geht es in die Zielgerade
In seiner Ansprache beim Neujahrsempfang ging Bürgermeister Herbert Fröhlich auf die Umbauarbeiten im Obergeschoss des Feuerwehrhauses seit 2016 ein. Eine ehemalige gemeindliche Etagenwohnung wurde in einen Mannschaftsraum für die Feuerwehr umgestaltet, die Sanitäranlagen wurden erneuert und ein Büro für die Feuerwehrleitung wurde eingerichtet. Die Restarbeiten sollen bis zur Übergabe im Sommer erledigt sein, wie Kommandant Arnd Bauer bekannt gab. Die Feuerwehrmänner waren mit großem Engagement bei den Renovierungsarbeiten zur Stelle. Über die Buchinger-Stiftung wurden die Tische und Stühle finanziert, wie Fröhlich berichtete.
Etwas amüsant berichte Herbert Fröhlich von den vierbeinigen Mitbewohnern, die sich an diversen Fäll-Aktionen an allen Gewässern der Gemeinde beteiligen. Sowohl in Brünnstadt an der Volkach wie in Frankenwinheim an der Weidach, am Lülsbach und den beiden Seen sind Biber aktiv.
Doch auch von einer unschönen Begebenheit berichtete der Bürgermeister. Am Lülsbach haben Baumfrevler versucht, eine alte Kopfweide anzuzünden.
Der SV Frankenwinheim feierte im vergangenen Jahr sein 40. Weinfest und hatte mit Dana Sperling auch eine neue Weinprinzessin gekürt.
Ein weiteres Vereinsjubiläum konnte der Gesangverein mit seinem 50-jährigen Bestehen feiern wie Herbert Fröhlich ausführte. Dabei stand Heinz Köpl 40 Jahre am Dirigentenpult und ihm folgte, nun auch schon zehn Jahre im Einsatz, Edgar Sauer.
Frankenwinheim war ein Ort im südlichen Landkreis mit einem sehr hohen prozentualen Anteil an jüdischen Mitbürgern. Die Erinnerungsarbeit wird hier auch in Form von Stolpersteinen geleistet. 2017 konnten durch Gunter Demnig zehn weitere Steine verlegt werden, so dass nun insgesamt 38 Steine an jüdische Mitbürger erinnern und mahnen.
Kleine Reparaturarbeiten sollten an der Friedhofsmauer in Brünnstadt erfolgen, dies entwickelte sich dann unerwartet zu einem Großprojekt in der Gemeinde. Ein Teilstück musste abgerissen und erneuert werden. In diesem Zuge wurde der Umgriff vor und hinter der Friedhofmauer ebenfalls neugestaltet, alte Bäume und die Büsche zwischen den Grabreihen entfernt. Als weitere Bestattungsformen wurden Urnengräber und Baumbestattungsröhren eingesetzt. Ein barrierefreier Zugang wurde ebenfalls hergestellt. Die Aussegnungshalle wurde teilweise neu verputzt und gestrichen.
Das größte Gemeindeprojekt, die Erneuerung der Kreisstraße zwischen den beiden Ortsteilen, wurde im August 2017 wieder dem Verkehr übergeben. Zusätzlich verläuft nun ein Fahrradweg neben der Straße.
Pfarrer Stefan Mai verglich in seine Ansprache das neue Jahr mit einer Schneefläche, in der die Menschen ihre Spuren hinterlassen. Leichte, beschwingte aber auch schwere Schritte sind da zu finden. Mit einem gemeinsam gesungenen Lied lud er ein, nach Gottes Spuren im Leben zu suchen.
Die neue Weinprinzessin, Dana Sperling, trug ihren persönlichen Jahresrückblick erfrischend jugendlich und frei vor. Natürlich spielte dabei ihr neues Amt eine wichtige Rolle, aber auch der Führerschein und die ersten beruflichen Schritte.
Stellvertretender Landrat Peter Seifert beleuchtete die Aktivitäten im Landkreis und die Kreispolitik und fand lobende Worte für die ehrenamtlich engagierten Brünnstädter und Frankenwinheimer.
Zweiter Bürgermeister Otto Kunzmann dankte den jungen Talenten für die musikalische Umrahmung des Abends unter der Leitung von Silke Sendner.

Ehrungen beim Neujahrsempfang
Bürgermeister Herbert Fröhlich zeichnete beim Neujahresempfang in Frankenwinheim Bürger mit bemerkenswerten Leistungen von Seiten der Gemeinde aus.
Im Bereich Schule und Beruf wurde in diesem Jahr Manuel Zimmermann geehrt. Er schloss seine Berufsausbildung als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung als Klassenbester an der Berufsschule in Haßfurt ab.
Das Ehepaar Sieglinde und Ludwig Fackelmann wurde für sein hohes Maß an ehrenamtlichen Tätigkeiten ausgezeichnet. Sieglinde Fackelmann war 15 Jahre lang als Kreisbäuerin des Landkreises Schweinfurt aktiv und Ludwig Fackelmann war 30 Jahre Gemeinderat, um nur die Wichtigsten zu nennen.
Aus dem Bereich Sport wurde die Jugendmannschaft U 17 im vergangenen Jahr Meister der Gruppe 2 SW. Mit 33 Punkten konnte sie Bergrheinfeld mit 30 Punkten und Abtswind mit 21 Punkten auf die Plätze verweisen. Die U 17 besteht als Spielgemeinschaft aus dem SV Frankenwinheim, SV Obervolkach und der SG Rimbach/Lülsfeld. In diesem Jahr spielen sie in der Kreisliga SW.
Ebenfalls Meisterehren konnte die Altherrenmannschaft erringen. Ihr gelang es nach dem Abstieg aus der Kreisliga im Vorjahr direkt wieder Meister zu werden. Kein Spiel verloren und nur dreimal unentschieden gespielt waren eine bemerkenswerte Leistung. Mit 30 Punkten ließ man Grettstadt mit 24 Punkten und Wasserlosen mit 21 Punkten hinter sich. Die Mannschaft wird ebenfalls als Spielgemeinschaft geführt. Neben dem SV Frankenwinheim kommen Spieler noch vom FC Schallfeld und der SG Rimbach/Lülsfeld.
Auch die Feuerwehr Frankenwinheim wurde besonders geehrt. Die vielen fleißigen Helfer der aktiven und passiven Mitglieder der Wehr brachten viel Engagement und Eigenleistung beim Umbau im Feuerwehrhaus ein.

2017 

Main-Post-Berichte vom 21.01.2017/25.01.17
(Bericht von Stefan Polster)

MP vom 21.01.2017 (STOP)
Kluge Köpfe und ehrenamtliches Engagement
Bürgermeister Herbert Fröhlich hat auch in diesem Jahr im Rahmen des Neujahresempfanges in Frankenwinheim einige Bürger mit bemerkenswerten Leistungen ausgezeichnet.
Hiltrud Sender wurde nach sechzehnjähriger Tätigkeit als Gemeindemitarbeiterin verabschiedet. Sie versorgte das Rathaus, kümmerte sich um die Bekanntmachung der dörflichen Neuigkeiten, unterstützte den Bürgermeister bei standesamtlichen Trauungen und vielen weiteren Tätigkeiten. Nun gab sie ihr Amt in andere Hände und erhielt zum Dank einen Blumenstrauß.
Jessica Glück wurde für ihre erfolgreiche Teilnahme an der Bayerischen Vizemeisterschaft im Distanzreiten gewürdigt. Von Kindesbeinen an sitzt sie bereits im Sattel. Über eine Strecke von 100 Kilometern erkämpfte sie sich den zweiten Platz.
Im schulischen Bereich stach Judith Helbig als Prüfungsbeste beim qualifizierten Hauptschulabschluss hervor sowie Magdalena Roth für ihre herausragenden Abitur-Leistungen. Bürgermeister Herbert Fröhlich wünschte beiden bei ihren weiteren beruflichen Wegen weiterhin solches Engagement und viel Erfolg.
Tischlergeselle Benedikt Fröhlich schloss im vergangenen Jahr seine Ausbildung als Innungsbester ab. Sein Gesellenstück wurde von der Schreinerinnung zum Preisträger für „Die Gute Form 2016“ auserkoren.
Stefanie Rudolph schloss ihr Diplomstudium sowie ihre Promotion im Fach Biologie mit überragendem Ergebnis ab.
Altbürgermeister Robert Finster erhielt bereits im vergangenen Jahr die Ehrenurkunde des Landkreises Schweinfurt und wurde zusätzlich für 100-maliges Blutspenden gewürdigt. Sieglinde Fackelmann hat 2016 das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für ihr vielfältiges Engagement im Ehrenamt erhalten. Unter anderem ist sie seit 24 Jahren Ortsbäuerin und seit 15 Jahren auch Kreisbäuerin. Beide Leistungen hob Herbert Fröhlich beim Neujahrsempfang noch einmal hervor.
Zum Schluss wurde auch die Patenkompanie der Volkacher Bundeswehr beschenkt und erhielt für ihre Gemeindefahne nun einen passenden Alu-Mast. Kompaniefeldwebel Stefan Weyer nahm dafür symbolisch ein kleines Holzmodell entgegen.
Foto: Ehrung beim Frankenwinheimer Neujahrsempfang (v. li.): Zweiter Bürgermeister Otto Kunzmann, Hiltrud Sendner, Sieglinde Fackelmann, Altbürgermeister Robert Finster, Benedikt Fröhlich, Jessica Glück, Stefanie Rudolph, Judith Helbig, Bürgermeister Herbert Fröhlich, Landrat Florian Töpper.

MP vom 25.01.17 (STOP)
Lob für die Vereine und Dank an die Ehrenamtlichen
Bürgermeister Herbert Fröhlich integrierte beim Neujahrsempfang geschickt die Begrüßung der Ehrengäste in den Jahresrückblick der Gemeinde, den er mit Bildern unterlegte. Die Buchinger-Stiftung ermögliche es der Gemeinde, im sozialen und kulturellen Bereich Investitionen vorzunehmen, so der Bürgermeister. Im vergangenen Jahr wurde eine defekte Holzwippe auf dem Spielplatz in Brünnstadt durch eine neue Metallwippe ersetzt.
Fröhlich erinnerte nochmals an das Jubiläum des Karneval-Vereins, der 44 wurde. Aus dem zarten Pflänzchen „Zukunft mitgestalten“, das vom Landvolk initiiert wurde, habe sich ein Team gebildet, das sich um die Nachbarschaftshilfe im Dorf kümmert.
Erfreut zeigte sich Fröhlich über den Abschluss der Sanierung des Rathauses. Eine feuchte Außenmauer musste abgedichtet und trockengelegt werden. Deshalb wurden die Musikanten ausquartiert, solange das Musikerzimmer saniert wurde. Seit einigen Wochen haben die Rosenberg-Musikanten ihren Proberaum wieder zur Verfügung.
Als weitere Baumaßnahmen der Gemeinde konnte die Lücke in der Friedhofsmauer geschlossen sowie Teilbereiche des Radweges nach Gerolzhofen neu asphaltiert werden.
Neben dem Sportverein, der sich vorbildlich um die Jugendarbeit kümmere, hob Bürgermeister Fröhlich die KLJB-Ortsgruppe hervor, weil sie nach jahrelangem Dornröschenschlaf bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiere. Mit viel Herzblut seien mehrere Jugendgruppen aufgebaut und tolle Angebote für die jüngsten Bürger geschaffen worden.
Die beiden Kläranlagen der Gemeinde sind ein immerwährendes Thema im Gemeinderat. In Frankenwinheim mussten Pumpen erneuert beziehungsweise überholt werden, in Brünnstadt verzögern sich die Ertüchtigungsmaßnahmen, nachdem festgestellt wurde, dass das Vorklärbecken nicht saniert werden kann, sondern erneuert werden muss.
Die Hauptaufgaben der Gemeinde im Jahr 2017 sieht Fröhlich im Bau des Radweges nach Brünnstadt und im neuen Baugebiet in Frankenwinheim.
Landrat Florian Töppe
r
lobte das hohe ehrenamtliche Engagement in beiden Ortsteilen der Gemeinde. Er freute sich, dass die Gemeinde auch zukunftsweisende Projekte angestoßen hat.
Töpper informierte über das größte Projekt des Landkreises, die Erneuerung der Alfons-Goppel-Berufsschule in Schweinfurt sowie über die finanzielle Unterstützung des Nahverkehrs, um auch im ländlichen Raum nicht nur Lippenbekenntnisse für den Nahverkehr abzugeben, sondern diesen auch gezielt zu fördern.
Pfarrer Stefan Mai war es ein Anliegen, bei seiner Ansprache auf die vielen ehrenamtlichen Helfer in den Gemeinden, speziell in den Kirchengemeinden hinzuweisen. Viele verrichten im Stillen ihre Arbeit, ohne dass die Allgemeinheit viel davon bemerke oder Notiz davon nehme, so der Geistliche. May dankte diesen Helfern, die ihre Tätigkeiten nicht in den Vordergrund stellen.
Pfarrerin Viktoria Fleck stellte sich als neue evangelische Seelsorgerin vor. Erst seit kurzem in Zeilitzheim im Amt, konnte sie noch keinen großen Rückblick präsentieren. Umso mehr freute sie sich auf ihre Arbeit und zukünftige Begegnungen.
Weinprinzessin Kristin Sperling blickte auf ein interessantes und erfolgreiches Jahr als Repräsentantin des Frankenwinheimer Weins zurück. Sie kündigte an, ihre Krone in diesem Jahr abzugeben.
Das große Engagement der Frankenwinheimer Jugend war auch beim Neujahrsempfang zu sehen. Ausschließlich junge Talente sorgten unter der Leitung von Silke Sendner für die musikalische Umrahmung des Abends. Auch bei der Bewirtung der Gäste wirkte die Jugend mit.

2016 

 

Main-Post-Bericht vom 12.01.2016
(Bericht von Stefan Polster)

Sigrid und Alfred Buchinger zu Ehrenbürgern ernannt

Das Ehepaar Sigrid und Alfred Buchinger
erhielt die höchste Auszeichnung, die die Gemeinde Frankenwinheim zu vergeben hat, die Ehrenbürgerwürde. Bürgermeister Herbert Fröhlich freute sich, die Verleihung beim Neujahrsempfang bekanntgeben zu dürfen. Verliehen wurde Sigrid und Alfred Buchinger die Auszeichnung für die 2007 gegründete Buchinger-Stiftung. Deren Ziel ist die Förderung der Erziehung und Bildung von Menschen bis zum Berufsabschluss, die Unterstützung Hilfsbedürftiger sowie die Förderung von Kunst und Kultur in der Gemeinde. Mit der Stiftung dankten die Buchingers der Gemeinde für die Aufnahme der Familie nach der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg.
Alfred Buchinger wurde 1943 in Seewiesen im heutigen Tschechien geboren. Im Alter von drei Jahren musste er mit seiner gesamten Familie die Heimat verlassen und fand ein neues Zuhause in Frankenwinheim. Als Vertriebene war die Familie mittellos. Buchinger besuchte die Volksschule in Frankenwinheim, die Mittelschule in Gerolzhofen und machte eine Ausbildung zum technischen Zeichner in Schweinfurt. Er verbrachte zwei Berufsjahre im Ausland und absolvierte im Anschluss ein Ingenieurstudium in Würzburg. Trotz mehrjähriger Auslandsaufenthalte zog es ihn immer wieder nach Frankenwinheim zurück.
Sigrid Buchinger wurde in Coburg geboren und erlernte den Beruf der Kinderkrankenschwester. Zuletzt arbeitete sie mehr als 30 Jahre für das Schweinfurter Gesundheitsamt in der Schulgesundheitspflege. Ehrenamtlich engagierte sie sich über 15 Jahre lang in der Betreuung psychisch kranker Menschen.
Manuela Schaller und Hilde Hußlein kümmern sich seit vielen Jahren um die Pflege der Grünanlagen rund um den Dorfplatz in Brünnstadt. Ihr Engagement würdigte die Gemeinde beim Neujahresempfang. Gerald Eser zeigt seit 31 Jahren großen Einsatz als Forstbeamter in den Wäldern der Gemeinde.
Bürgermeister Herbert Fröhlich freut sich auch über die Leistung des jungen Bäckermeisters Axel Schmitt bei der Fernsehsendung „Deutschlands bester Bäcker“. Der Handwerksbetrieb hat mit der Sendung in der Region einen hohen Bekanntheitsgrad erzielt. Auch zwei Fußballteams wurden geehrt. Die erste Mannschaft Frankenwinheims wurde Meister der A-Klasse. Die Alten Herren siegten in der Kreisklasse Süd.
Die Jugendgruppe der Katholischen Landjugendbewegung KLJB erreichte mit einem Tanz beim Jugendkulturpreis des Landkreises den vierten Platz. Mit den Betreuerinnen Elke Stöcklein und Roswitha Niedermeyer erhielten 17 Jugendliche ein Präsent.
Pfarrer Stefan Mai hatte zur Ehrung von Elfriede Kunzmann einen Dirigentenstab dabei, als Sinnbild für ihre vielen Impulse, die sie als Leiterin des Seniorenkreises gab: „Sie war die Ideengeberin bei der Programmgestaltung, dirigierte die Veranstaltungen und arbeitete die beliebten Seniorenfahren aus.“ Als Ersatz für den Dirigentenstab überreichte Mai Kunzmann einen afrikanischen Altersehrenstab, da sie die Leitung des Seniorenkreises an Marianne Kraus und deren Team übergeben hat.

2015

Main-Post-Bericht vom 13.01.2015
(Bericht von Stefan Polster)

Main-Post vom 13.01.2015 (STOP)
Robert Finster ist jetzt Altbürgermeister - Ernennung im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde Frankenwinheim

Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Frankenwinheim war die Verleihung des Altbürgermeistertitels an Robert Finster. Er hatte 18 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters inne, weitere sechs Jahre lang hatte er sich als Gemeinderat für das Gemeinwohl eingesetzt.
Viele Weggefährten aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren deshalb der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt, um diese Ehrung mitzuerleben. Vor allem Finsters Familie war vollzählig erschienen. Dies ist bemerkenswert, da eine Tochter in Island lebt und nur selten zu Besuch in Deutschland weilt.
Alle Redner des Abends würdigten Altbürgermeister Robert Finster als loyalen, zielstrebigen und vielseitig vernetzten Politiker, dem immer das Wohl der Gemeinde das vorrangige Ziel war. Seine ausgleichende Art habe ihm viele Sympathien eingebracht.
Der Gerolzhöfer Bürgermeister und VG-Vorsitzende Thorsten Wozniak dankte Finster im Namen aller amtierenden und ausgeschiedenen Bürgermeister der VG Gerolzhofen für seine freundliche und offene Art bei allen gemeinsamen Begegnungen mit einem kleinen Geschenk. Er bezeichnete ihn als Vorbild für junge Kollegen, besonders im Bezug auf das gegenseitige Respektieren, auch wenn man einmal nicht einer Meinung sei.
Mit dem Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf und der stellvertretenden Landrätin Christine Bender würdigten zwei langjährige Weggenossen das Wirken des Altbürgermeisters. Sie gingen auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein. Bender verwies daneben auch auf den beruflichen Werdegang Finsters als Lebensmittelkontrolleur. Hünnerkopf erwähnte seine persönlichen Verbindungen zu Finster, seit der gemeinsamen Landjugendzeit.
Bürgermeister Herbert Fröhlich ließ beim Neujahrsempfang das Jahr 2014 noch einmal Revue passieren, das mit der Kommunalwahl naturgemäß zu Veränderungen in der politischen Landschaft geführt habe.
In Brünnstadt seien die Renovierung der Leichenhalle und die Gestaltung des Umfelds der Kirche mit Grotte angegangen worden. Im April habe es einen Wechsel bei der Patenschaftskompanie gegeben, mit feierlicher Zeremonie in Volkach.
An der Wanderausstellung „Mitten unter uns – Landjuden in Unterfranken“ in Gerolzhofen beteiligte sich Frankenwinheim mit einem interessanten Dorfrundgang sowie einer Stolpersteinverlegung, so Fröhlich. Bekanntlich hatte Frankenwinheim einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil.
Der Gemeinderat hatte sich mit den neugebauten Windrädern sowie deren Folgen zu beschäftigen. Die Bürgerinitiative „Keine weiteren Windräder“ möchte den zweiten möglichen Standort zwischen Frankenwinheim und Schallfeld verhindern. Ob die sogenannte 10H-Regelung der Landesregierung hier schon greife, werde die Zukunft zeigen.
Die Feuerwehr Frankenwinheim beging ihre 140-Jahr-Feier. Die laufenden Großbauprojekte konnten alle abgeschlossen werden, so Finster. Hierzu gehörten die Sanierung der Nikolaus-Heilmann-Straße, die Roman-Schimpf-Straße und der Kindergarten. Die Sanierung der Kläranlage in Brünnstadt sei fortgeschritten jedoch fehle noch die Mischwasserbehandlung. Hierzu liefen Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt.
Für das Jahr 2015 wünscht sich Bürgermeister Fröhlich eine bessere Verbindung der beiden Gemeindeteile – für Radler. Ein Radweg soll möglichst im Zug der Sanierung der Straße zwischen Frankenwinheim und Brünnstadt errichtet werden. Pfarrer Stefan Mai berührte mit einer Sufi-Geschichte die Versammelten. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Margarete Kirchner-Fröhlich. Für die Technik war Martin Reisinger verantwortlich. Als Helfer waren Hiltrud Sendner, Martin Pfannes, Benedikt Fröhlich, Rubinia Schüll, Kristin Maier und Lisa Hohmann unterwegs. Für den Schmuck der Räume sorgte Anni Barthelme.
Musik machten die jungen Musiker Magdalena Roth, Lena Niedermeyer, Jonathan Roth, Leonie Sendner und Tobias Fröhlich. Die Leitung hatte Silke Sendner inne.

Main-Post vom 13.01.2015 (STOP)
Ohne sie wäre Gemeinde ärmer - Kommune ehrt Idealisten

Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es Tradition, verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz für das Gemeinwohl oder für besondere Leistungen zu ehren.
Bei einem Besuch in der Mainfrankenkaserne hatte Hauptmann Jan Müller dem neuen Bürgermeister das erhaltene Schild gezeigt. Leider hatte sich bei dessen Druck der Fehlerteufel eingeschlichen. Aus der Patengemeinde war eine Partnergemeinde geworden. Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde nun das korrigierte Gemeindeschild übergeben.
Dem Ehepaar Sigrid und Alfred Buchinger wurde für die Einrichtung der Buchinger-Stiftung gedankt, deren Erträge zweckgebunden der Gemeinde Frankenwinheim zufließen. In den vergangenen Jahren wurde damit vor allem die Jugend unterstützt. Es wurden große Holzspielgeräte für die Spielplätze angeschafft, und zusätzlich ein E-Piano.
Im Bereich des Sports wurde Elke Stöcklein gewürdigt, die sowohl im Sportverein als auch bei der Landjugend in vielfältiger Weise die Jugendarbeit unterstützt und sie in manchen Bereichen sogar selbst angekurbelt hat.
Elfriede Kunzmann wurde für den Aufbau der Heimatstube im Rathaus geehrt sowie für ihr großes Engagement in der Seniorenarbeit. Sie bereitet die Seniorennachmittage und viele Ausflüge akribisch vor und leitet die Veranstaltungen auch.
Die im Mai ausgeschiedenen Gemeinderäte erhielten für ihren langjährigen Einsatz zum Wohle der Gemeinde ihre Dankesurkunden. 18 Jahre im Gemeinderat waren Elisabeth Laufer, Anni Barthelme und Egon Mauer. Gar 30 Jahre lang war Ludwig Fackelmann in der Kommunalpolitik. Robert Finster erhielt seine Urkunde zur Ernennung zum Altbürgermeister (siehe nebenstehenden Bericht).
Bei allen Geehrten würdigte Bürgermeister Herbert Fröhlich ihren ideellen Einsatz für das Gemeinwohl. Ohne solche Menschen wäre eine Dorfgemeinschaft um vieles ärmer.
 

2014

Main-Post-Bericht vom 08.01.14/09.01.14
(Bericht von Stefan Polster)

Main-Post vom 08.01.14 (STOP)
Frankenwinheim würdigt besondere Verdienste - Verabschiedungen und Ehrungen im Rahmen des Neujahrsempfangs
Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es Tradition, verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz für das Gemeinwohl oder für besondere Leistungen zu ehren.
In diesem Jahr wurde Manfred Kirchner nach 21-jährigem Einsatz als Bauhofmitarbeiter verabschiedet. Sein offizielles Dienstende fiel am 31. Mai 2013 buchstäblich ins Wasser. Bekanntlich wurde hier das überraschende Hochwasser an der Raiffeisenbank mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften bekämpft. Deshalb wurden die großen Verdienste von Manfred Kirchner, auch im ehrenamtlichen Bereich, erst im Rahmen des Neujahrsempfangs gewürdigt.
Christian Mauer aus Brünnstadt schloss seine Ausbildung in der Landwirtschaft als Zweitbester aller Prüfungsteilnehmer aus der Region Main-Rhön ab. Daneben engagiert er sich als Jugendwart bei der Brünnstädter Wehr. Robert Finster hob besonders den mutigen Schritt hervor, in der heutigen Zeit einen landwirtschaftlichen Betrieb im Vollerwerb weiterzuführen.
Im sportlichen Bereich ehrte Bürgermeister Finster Verena Glück mit ihrem Pferd Masir, die zum zweiten Mal nach 2010 die Bayerische Meisterschaft im Distanzreiten nach Frankenwinheim holte.
Ebenfalls für ihre sportliche Leistung wurden die Korbballdamen geehrt, die dreimal in Folge die Meisterschaft unter Trainerin Sabrina Strasser erringen konnten. Die Spielerinnen der Meistermannschaft im vergangenen Jahr waren: Aurelie Bothereau, Julia Fackelmann, Sarah Finster, Ramona Barthel, Sabrina Strasser, Regina Bregel, Linda Maier, Kirstin Meier, Louisa Herbig, Madeleine Herbig, Sarika Skupch, Hannah Schanz und Laura Herbert.
Elmar Walter wurde für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Vorstand der Feuerwehr und des Gesangvereins ausgezeichnet. Daneben war er viele Jahre lang für den Ferienspaß in der Gemeinde verantwortlich. Er wendet außerdem viel Zeit und Energie für die Pflege der gemeindlichen Internetseite auf. Auch die Gestaltung der Vierzehnheiligenwallfahrt liegt in seinen Händen.
Georg Vollmuth, ein Feuerwehrmann durch und durch, wurde für seinen vielfältigen Einsatz für die örtlichen Wehren und für sein Engagement auf Kreisebene geehrt. Zwölf Jahre lang bekleidete er als Kreisbrandrat das höchste Feuerwehramt im Landkreis. Seit nunmehr 45 Jahren ist er für die örtliche Wehr im Einsatz.
Bei allen Geehrten würdigte Bürgermeister Robert Finster, dass ihr Engagement für eine kleine Gemeinde wie Frankenwinheim wertvoll und unersetzlich sei. Solche Menschen machten das Leben in der Dorfgemeinschaft lebens- und liebenswert und trügen außerdem zum positiven Bild der Gemeinde nach außen bei.
Foto (STOP)
Ehrung für fünf Mitbürger und die Korbballmannschaft beim Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim: (von links) Landrat Florian Töpper, Georg Vollmuth, Weinprinzessin Madeleine Herbig, Sabrina Strasser, Christian Mauer, Ramona Barthel, Manfred Kirchner, Regina Bregel, der stellvertretende Bürgermeister Otto Kunzmann, Linda Maier, Verena Glück, Pfarrer Stefan Mai, Bürgermeister Robert Finster und Elmar Walter.

Main-Post vom 09.01.14
Rückblick auf die ganze Amtszeit
Robert Finsters letzter Neujahrsempfang
Der im April aus dem Amt scheidende Frankenwinheimer Bürgermeister Robert Finster nutzte den letzten Neujahrsempfang als Ortsoberhaupt nicht nur, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Er blickte auf die wichtigsten Ereignisse seiner ganzen Amtszeit zurück.
Als erstes großes Thema nannte er die Kläranlage. Dieses Thema verfolgt Bürgermeister und Gemeinderat bis heute. Beim Bau der Kläranlage war nach Worten Finsters im wahrsten Sinn einiges schiefgegangen. Das Klärbecken kippte nach der Fertigstellung um 27 Zentimeter. Es beschäftigt seitdem die Gutachter, Juristen und Gerichte.
Daneben wurden die Baugebiete Schlossgarten und Kehlrangen in Frankenwinheim und am Stieglein in Brünnstadt angegangen. Radwege wurden von Frankenwinheim nach Lülsfeld und Krautheim gebaut. In Brünnstadt konnte durch den Erwerb des Abelschen Anwesens ein neuer Dorfplatz geschaffen werden.
Nach dem Tsunami von Weihnachten 2004 wurde ein Initiativkreis Sri Lanka gebildet, über den eine Medikamentensammlung von über fünf Tonnen in das Krisengebiet entsandt werden konnte. Mit Hilfe einer Spendenaktion, bei der 117 000 Euro für Sri Lanka zusammen kamen, wurden an Weihnachten 2004 ein Kindergarten und eine Berufsschule in dem von der Flutwelle stark betroffenen Land errichtet.
Durch das Konjunkturprogramm 2009 der Bundesregierung konnte die Gemeinde zusammen mit der Kirche das Begegnungszentrum neben der Dorfkirche errichten, unter Einbeziehung des alten Pfarrhauses. Es wird für kirchliche, gemeindliche oder private Veranstaltungen genutzt. Daneben wurden in einigen Straßen die maroden Kanäle erneuert und in diesem Zuge auch die Fahrbahnen saniert.
Emotional: Gedenksteinenthüllung
Als emotionalsten Moment seiner Amtszeit bezeichnete Finster die Enthüllung des Judengedenksteines vor dem Rathaus im November 1999 mit Josef Schuster, mittlerweile Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sowie dem jetzigen Ehrenbürger der Gemeinde, Werner Gottlieb.
Weitere Höhepunkte seiner Amtszeit waren für Finster das Scherenbergjahr, mit dem Besuch des Bischofs 2001, die 1225-Jahr-Feier der Gemeinde mit Aufführung des ersten Festspiels des Heimatdichters Fritz Röll 2004, die Einrichtung der Buchinger-Stiftung und die Aufführungen des Theaterstücks „Ein Dorf spielt seine Geschichte – Kathrin und der schwedische Obrist“.
Zum Schluss dankte Finster allen Vereinsvorständen und den vielen Ehrenamtlichen für ihr Mittun in der Dorfgemeinschaft.
Pfarrer Stefan Mai, findet es für die Zukunft immer wichtiger, dass die Menschen Interesse zeigen, im Sinne von Anteilnahme am Mitmenschen, am Leben in Gemeinde, Pfarrgemeinde oder Verein, oder auch an gesellschaftlichen Prozessen. Man müsse seinen Hintern bewegen, um etwas voran zu bringen, auch wenn man dabei mal zwischen die Fronten gerate. Mit seinem Schlusssatz „Nur dort wo Interesse da ist und gelebt wird, bleibt das Leben in der Gemeinde auch interessant“ sprach Mai vielen aus der Seele.
Landrat Florian Töpper hob angesichts der anstehenden Wahl besonders das Ehrenamt in der Kommunalpolitik hervor. Er würdigte, was in Frankenwinheim von Ehrenamtlichen in Politik, Vereinen und Gruppierungen geleistet wird, nicht zuletzt das 18-jährige Wirken Robert Finsters als ehrenamtlicher Bürgermeister. Doch Töpper lenkte den Blick auch über die Gemeindegrenzen hinaus auf Landkreisthemen, etwa die Konversion nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Schweinfurt.
Weinprinzessin Madeleine Herbig berichtete von ihrem ersten Jahr als Weinprinzessin und den vielen interessanten Begegnungen.
Für die musikalische Umrahmung des Abends hatte sich Bürgermeister Robert Finster nochmals das Duo Silke Sendner an der Querflöte und Katharina Müller am E-Piano gewünscht.
Stefan Polster

2013

Main-Post-Bericht vom 08.01.2013
(Bericht von Stefan Polster)

Ankündigung beim Neujahrsempfang: Bürgermeister Finster tritt 2014 nicht mehr an
Großer Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim
Bürgermeister blickt zurück und nach vorn
Besondere Verdienste gewürdigt

Bürgermeister Robert Finster konnte in diesem Jahr wieder eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen zum Neujahrsempfang zum ersten Mal im neuen Begegnungszentrum begrüßen.
Aus der Politik waren der Einladung von Bürgermeister Finster in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf, die Bezirksrätin Christine Bender und die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann gefolgt. Als Vertreterin der VG Gerolzhofen war deren Vorsitzende und 1. Bürgermeisterin von Gerolzhofen Irmgard Krammer sowie der geschäftsführende Beamte Johannes Lang anwesend, ebenso Kreisbrandrat Georg Vollmuth sowie die beiden Bürgermeister Josef Radler, Oberschwarzach und Klaus Schenk, Donnersdorf.  Von der Patenkompanie wurde Oberstabsfeldwebel Walter Muth und von der Polizeiinspektion Gerolzhofen die Dienststellenleiterin Margit Endres begrüßt.
Traditionell ließ Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2012 das durch die wirtschaftlichen Probleme in der EU, den Bürgerkrieg in Syrien, die Auslandseinsätze der Bundeswehr oder auch durch die Präsidentenwahl in den USA geprägt wurde.

Große Projekte stehen an
Auf gemeindlicher Ebene erinnerte Bürgermeister Finster vor allem an die Fertigstellung und Segnung des neuen Pfarrzentrums am Kirchberg sowie die damit verbundenen baurechtlichen Auflagen mit Errichtung der notwendigen Parkplätze. Erfreut zeigte sich Finster, dass am 16. November die notarielle Beurkundung zwischen der politischen Gemeinde und der Kirche in Form eines Nutzungsvertrages für das neue „Begegnungszentrum St. Johannes“ erfolgte.
Die Teilsanierung der Scherenbergstraße konnte abgeschlossen werden ebenso die Verlegung der Gasleitung in der Schallfelder Straße, Gerolzhöfer Straße und Krautheimer Straße. Für die Wehr konnte ein Feuerwehrfahrzeug von Grafenrheinfeld übernommen werden. Für die Grundschüler wurde eine zusätzliche Bushaltestelle in der Lülsfelder Straße errichtet. Durch massives Auftreten des Eichenprachtkäfers musste die Gemeinde nochmals mitten im Sommer des abgelaufenen Jahres befallende Eichen aus der Hörnau entnehmen um eine Schädlingsinvasion zu vermeiden.
Für das Jahr 2013 stehen ebenfalls bereits größere Projekte in der Startphase. Hierzu zählen: Die Sanierung der Kläranlage in Brünnstadt, der Radweg beziehungsweise der Wirtschaftsweg nach Brünnstadt, hier laufen noch die Grundstücksverhandlungen. Als weitere Maßnahme steht die Sanierung der Nikolaus-Heilmann-Straße an, die Planung wurde hierfür erst jüngst vergeben. Die Erweiterung des Kindergartens um eine Krippengruppe wird die Gemeinde ebenfalls finanziell belasten.

Schulden reduziert
Mit einem Blick auf die Finanzlage der Gemeinde konnte Robert Finster die Reduzierung des gemeindlichen Schuldenstandes auf 289.000 Euro, bei gegenwärtigen Rücklagen von 400.000 Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 285 Euro bei einem Landesdurchschnitt von 571 Euro.
An statistischen Zahlen erwähnte er einen Einwohnerstand von 1.012 Personen am 31. Dezember 2012, davon entfallen 235 auf Brünnstadt und 777 auf Frankenwinheim. Seitens des Standesamtes sind 4 Sterbefälle, 7 Geburten und
7 Eheschließungen
für das vergangene Jahr zu verzeichnen.
Am Schluss seiner Ansprache dankte Bürgermeister Robert Finster allen Ehrenamtlichen in beiden Ortsteilen für ihren unermüdlichen Einsatz für Vereine und Gemeinde.
Am Schluss seiner Rede blickte Bürgermeister Robert Finster nochmals auf die anstehenden Landes- und Bundestagswahlen. Im Hinblick auf die folgenden Kommunalwahlen im Jahr 2014 gab Finster bekannt, dass er dann nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung steht und rief die Verantwortlichen bereits jetzt dazu auf, die Zeit zu nutzen um nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten.
Pfarrer Stefan Mai übertrug eine Geschichte von Martin Buber „Das innerste Pünktlein“ auf die Gemeinde Frankenwinheim und forderte die Menschen auf, das Begegnungszentrum nun zu einer echten Begegnungsstätte werden zu lassen und den Gemeinschaftsgeist einziehen zu lassen.

Lob von Hünnerkopf
Der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf dankte der Gemeinde für die geleistete Arbeit und würdigte das Haushalten, so dass die Gemeinde finanziell auf soliden Füssen steht.
Die VG-Vorsitzende Irmgard Krammer erinnerte an die Projekte innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft und hob hier vor allem das in diesem Jahr zum Abschluss kommende Nachhaltigkeitszentrum in Handthal hervor. Hiervon erhofft man sich auch Ausstrahlungskraft auf die umliegenden Gemeinden.
Bei der musikalischen Umrahmung des Abends nutzte man die Möglichkeit des größeren Raumes und so konnten die Rosenberg-Musikanten mit Hans Strasser an der Spitze aufspielen.

Ehrungen beim Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es bereits Tradition, einige verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz oder für besondere Leistungen zu ehren.
In diesem Jahr wurde Daniela Schneider für ihre besondere Leistung in der Berufsausbildung geehrt. Sie schloss ihre Ausbildung als Fachfrau für Systemgastronomie mit der Note 1 ab.
Im schulischen Bereich konnte Philipp Stöcklein sein Abitur ebenfalls mit einer 1 ablegen und zusätzlich in Englisch als Jahrgangsbester abschließen.
Bürgermeister Robert Finster erinnerte daran, dass die Gemeinde den Neujahrsempfang nutzen möchte um besondere Leistungen in Schule und Beruf zu würdigen um weiteren Ansporn zu geben.
Für seinen großen Einsatz im sportlichen Bereich wurde Roland Detsch gewürdigt, er ist seit 20 Jahren beim SV Frankenwinheim als Trainer, Betreuer und nun auch im Vorstandsteam aktiv. Bürgermeister Finster freute sich, dass Roland Detsch in seiner Freizeit sich besonders um die Jugend im Dorf kümmert und hier erfolgreich und mit viel Einfühlungsvermögen tätig ist.
Paul Wichert wurde für seine 30 jährige Tätigkeit als Klärwärter geehrt. Bürgermeister Robert Finster ging dabei besonders auf die nervenaufreibende Zeit des Kläranlagenbaues 2001 ein. Hier galt es viele Kinderkrankheiten, die auch zur Nachtzeit, auftraten auszumerzen. Doch auch nach Übergabe des Amtes an einen jüngeren Klärwärter ist Paul Wichert noch für Notfälle zur Stelle und hilft mit Rat und Tat immer noch aus.
Als Gruppe wurde das Filmteam der KLJB geehrt, die mit ihrem Kurzfilm „Unser Dorf sehen“ den 1. Platz beim Jugendkulturpreis 2012 im Landkreis Schweinfurt erzielt hatten. Zur Ehrung waren die beiden Hauptdarsteller Jonathan Roth und Lena Niedermeyer sowie die Drehbuchautorin Magdalena Roth zusammen mit ihrem Betreuer Martin Reisinger erschienen. Kurt Helbig, der die Jugendlichen in die Filmarbeit eingewiesen hatte, war gesundheitlich verhindert. Robert Finster lobte die Jugendlichen, die sich in ihrer Freizeit an das Projekt heran gewagt hatten und es spannend und interessant umgesetzt haben. Im Anschluss an die Ehrungen wurde der Film zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

2012 Main-Post-Bericht vom 09.01.2012
(Bericht von Stefan Polster)

Drei Bürger für ihre Verdienste ausgezeichnet
Großer Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim
(STOP)
Bürgermeister Robert Finster konnte auch in diesem Jahr wieder eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Aus der Politik waren der Einladung von Bürgermeister Finster in diesem Jahr der Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf, der Landrat Harald Leitherer, die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann gefolgt. Als Vertreterin der VG Gerolzhofen war deren Vorsitzende und 1. Bürgermeisterin von Gerolzhofen Irmgard Krammer sowie der geschäftsführende Beamte Johannes Lang anwesend, ebenso Kreisbrandrat Georg Vollmuth.
Traditionell ließ Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2011 das durch etliche Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen und wirtschaftliche Probleme in der ganze Welt geprägt wurde. Doch auch die in Deutschland eingeläutete Energiewende wurde kurz gestreift. Auf gemeindlicher Ebene blickte Bürgermeister Finster auf einige turbulente Ereignisse jedoch zufrieden auf die bewältigte Arbeit im vergangenen Jahr zurück. Vielfältig waren die Probleme bei der Generalsanierung des denkmalgeschützten Pfarrhauses und der Neuerrichtung des Pfarrheims am Kirchberg. Zunächst lief die Rohbauphase vielversprechend an, jedoch stoppten die folgenden Ausschreibungsergebnisse den Bau für längere Zeit. Inzwischen ist der Bau seit einiger Zeit winterfest, Dach und Fenster sind eingebaut und die Innenarbeiten gehen voran. Robert Finster hofft auf eine Fertigstellung im 3. Quartal 2012, jedoch wird es noch weitere Gespräche bezüglich der Finanzierungslücke, entstanden durch die höheren Ausschreibungsergebnisse, zwischen Gemeinde, Kirchenstiftung und bischöflicher Finanzkammer geben.
Die Weichenstellungen in Bezug auf schnelles Internet „DSL“ wurden mit einem Glasfaseranschluss an den Glasfaserring der ÜZ gelegt. Ebenfalls erfreulich lief die Anfrage der Gasversorgung Unterfranken hinsichtlich des Anschlusses der Gemeinde an das Gasnetz. Bekanntlich bekommt die Brauerei Düll einen Anschluss und Frankenwinheim liegt zwischen dem Anschlusspunkt und der Brauerei. Auch ein weiteres energetisches Thema beherrschte lange den Gemeinderat in seinen Sitzungen, die Windkraft. Die Gemeinde informierte sich eingehend bei diversen Investoren und stellte den Grundstücksbesitzern auch einen gangbaren Weg vor um einerseits den sozialen Frieden der Gemeinde zu wahren und alle Interessenten zu bündeln, auch hier brachte sich die Unterfränkische Überlandzentrale als Partner ins Spiel. Bekanntlich liegen auf Gemeindegebiet drei Vorranggebiete für Windkraft im aktuellen Regionalplan Main-Rhön.
Drei weitere Themen aus Brünnstadt beschäftigten den Gemeinderat mehrmals. Zunächst die Kläranlage Brünnstadt. Hier wurden der hohe Fremdwasseranteil von 92%, die Beseitigung des Klärschlamms und weitere Planungsschritte, Betrieb als Eigenanlage oder Fremdanschluss an die Gemeinde Kolitzheim von den Behörden angemahnt. Die ersten Schritte wurden mit dem Dammbau in der bestehenden Kläranlage bereits unternommen. Das zweite große Thema aus Brünnstadt war das Eichensterben in der Hörnau. Um besonders den im letzten Jahr massiv auftretenden Eichenprachtkäfer zu bekämpfen wurden nochmals 280 angeschlagene Eichen aus dem Wald entnommen. Ein kleines finanzielles Trostpflaster waren die 76 Furnierstämme mit 91 Festmeter hochwertiges Eichenholz. Doch auch die restlichen Stämme konnten über die Submissionen der Forstbetriebsgemeinschaft Gerolzhofen an den Mann gebracht werden.
Der dritte große Themenkomplex war die Festlegung eines Fahrradweges entlang der Ortsverbindungsstraße zwischen Frankenwinheim und Brünnstadt. Die Kreisstraße wird im Jahr 2013 ausgebaut und erhält in diesem Zuge auch den schon lange gewünschten Fahrradweg.
Wegen den großen finanziellen Belastungen im laufenden Jahr wird sich die geplante Kanal- und Straßensanierung der Nikolaus-Heilmannstraße auf 2013 verschieben.
Als einen großen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Robert Finster die Reduzierung des gemeindlichen Schuldenstandes auf 300.000 Euro, bei gegenwärtigen Rücklagen von 400.000 Euro, wovon noch 200.000 Euro für das Pfarrzentrum verplant sind.
An statistischen Zahlen erwähnte er einen Einwohnerstand von 1.004 Personen, wovon 234 auf Brünnstadt und 770 auf Frankenwinheim entfallen. Seitens des Standesamtes sind 9 Sterbefälle, 6 Geburten und 5 Eheschließungen für das vergangene Jahr zu verzeichnen.
Am Schluss seiner Ansprache dankte Bürgermeister Robert Finster allen Ehrenamtlichen in beiden Ortsteilen für ihren unermüdlichen Einsatz für Vereine und Gemeinde.
Pfarrvikar Michael Prokschi ermahnte alle Anwesenden auch einmal den eigenen Blickwinkel zu verlassen und auch immer das Ganze zu betrachten um das bestmögliche für eine Gemeinschaft zu erreichen. Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf nahm den Gedanken auf erinnerte an die Möglichkeit, dass es auch auf Gemeindeebene die Möglichkeit gibt, seine Fähigkeiten in die Gemeinschaft einzubringen.
Die VG-Vorsitzende Irmgard Krammer erinnerte an die Arbeit und deren erfolgreichen Abschluss des integrierten ländlichen Handlungskonzeptes der ehemals unter dem Namen „Leader+“ gestartet in dem die 8 VG-Gemeinden und 4 weitere als Projektgruppe Main-Steigerwald zusammen geschlossen sind. Auch das Nachhaltigkeitszentrum in Handthal wurde kurzfristig als Projekt hierbei aufgenommen konnte Krammer berichten.
Landrat Harald Leitherer erinnerte an die Erfolge des Landkreises und ermunterte die Gäste, sich nicht von den ganzen Negativmeldung der Medien beeinflussen zu lassen, die der deutsche Bürger leider wie ein Schwamm aufzusaugen bereit ist. Diese in der Welt bekannte sogenannte „German Angst“ ist bei den Erfolgen im deutschen Land unbegründet wie viele Erfolgsgeschichten eindeutig belegen.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich, dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche Ereignisse eingebunden werden. Die Geschwister Dana und Stefan Sperling begeisterten mit Klavier, Querflöte und Gesang die Gäste. Ihr breites Spektrum reichte von „Yesterday“ (Beatles) über „Greetings to Pepe„, „Hardliner“ (Daniel Hellbach) bis Taize-Halleluja.

Ehrungen beim Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es bereits Tradition, verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz besonders zu ehren.
In diesem Jahr wurde Juliane Böhm für ihr großes Engagement besonders beim Kontakt mit ausländischen Gästen gewürdigt. Sie fungiert dabei für Bürgermeister Robert Finster als Dolmetscherin und begleitet ihn mit den Gästen bei Dorfführungen oder auch auf dem jüdischen Friedhof in Gerolzhofen.
Walter Burger war sowohl im Sportverein, hier unter anderem auch als Vorsitzender und besonders als VG-Beamter für die Gemeinde aktiv. Besonders hierfür würdigte Robert Finster den Einsatz von Walter Burger als Schriftführer im Gemeinderat, seinen Einsatz bei den Kommunal- Landtags- und Bundestagswahlen und nicht zuletzt auch als Gemeinderat bevor er dieses Amt aufgeben musste, als er als Beamter bei der VG Einstieg. Als fachkundiger VG-Mitarbeiter unterstützte er den Frankenwinheimer Bürgermeister in vielfältiger Form.
Für ihr großes ehrenamtliches Engagement würdigte die Gemeinde die vielseitig aktive Bürgerin Gertrud Schmitt. Sie war Gründungsmitglied der Frauengruppe der FFW, im Sportverein ist sie aktive Spielerin, Schiedsrichterin und Betreuerin im Korbball, daneben ist sie aktiv in der Pfarrgemeinde und bei der dörflichen Jugendarbeit. Für ihren großen Einsatz erhielt sie den Wappenteller der Gemeinde.

2011 Main-Post-Bericht vom 08.01.2011
Ehrenbürgerwürde für Waldemar Sperling

(Bericht von Stefan Polster)

Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Rückblick des Bürgermeisters und Ehrungen
Bürgermeister Robert Finster freute sich über eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses erschienen waren.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr neben dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf Landrat Harald Leitherer sowie die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann begrüßen. Auch freute er sich, dass Pfarrer Stefan Mai und Pfarrvikar Michael Prokschi unter den Gästen waren. Traditionell ließ Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2010 in der Gemeinde.
Bei dem Klageverfahren bezüglich Schieflage und Rissen in der Kläranlage zieht sich das Gerichtsverfahren nun schon seit sieben Jahren hin. Hier hofft Robert Finster auf eine Entscheidung im Jahr 2011. Das Bauvorhaben Begegnungszentrum in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde verzögerte sich und wird nun in diesem Jahr in Angriff genommen. Ganz aktuell konnte Finster berichten, dass hinsichtlich einer schnellen Internetverbindung ein positiver Bescheid der Regierung von Unterfranken gekommen ist, so dass die Gemeinde für beide Ortsteile eine zukunftsorientierte Glasfasertechnik bekommen wird.
Kurz ging der Bürgermeister auch auf die getätigten Investitionen der Gemeinde ein. Das Eichensterben in der Hörnau und im Frankenwinheimer Wald belastete vor allem die Gemeindearbeiter zum Jahresende stark, sagte Finster. Die Submission der Furniereichen habe für die Gemeinde annähernd 20 000 Euro gebracht, was ein wenig über die Tatsache hinwegtröste, dass die Jahrhunderteichen gefällt werden mussten.
Als vorrangige Aufgaben für die Gemeinde stehen in diesem Jahr das neue Pfarrzentrum, Beratungen in Sachen Windenergie und der Teilausbau beziehungsweise Sanierung der Scherenbergstraße an. Vom Standesamt konnte Finster neun Geburten, neun Sterbefälle und drei Eheschließungen vermelden, so dass nun 228 Bürger in Brünnstadt und 778 in Frankenwinheim wohnen. Bei einem Schuldenstand von 322 000 Euro weist die Gemeinde Rücklagen in Höhe von 400 000 Euro auf.
Als besondere Auszeichnung wurde Waldemar Sperling die Ehrenbürgerwürde verleihen. Er ist somit der fünfte Bürger Frankenwinheims, dem diese Ehre zuteilwurde. In seiner Laudatio ging Bürgermeister Finster vor allem auf Sperlings unermüdlichen Einsatz für den Sportverein und die Organisation des Weinfestes ein, das er vor 31 Jahren maßgeblich mit aus der Taufe hob. Daneben war Waldemar Sperling auch für die Gemeinde in vielfältigen Bereichen aktiv, unter anderem als Gemeinderat. Bei seinen Einsätzen in der Tourismusbranche war er auch als „Botschafter der Gemeinde“ sehr aktiv, wie Finster sich ausdrückte.
Hans Ebert erhielt die Scherenbergmedaille der Gemeinde für seinen vielseitigen Einsatz in der Gemeinde und im kirchlichen Bereich. Er war 19 Jahre lang im Gemeinderat tätig, davon zwölf Jahre als Zweiter Bürgermeister. Daneben war Hans Ebert einer der Motoren beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Hier erreichte die Gemeinde in den Jahren 1993 bis 1996 Gold auf Landesebene und Silber auf Bundesebene. Im kirchlichen Bereich engagierte sich Hans Ebert in der Landjugend und Katholischen Landvolk auch auf Diözesanebene.
Andreas Kraus wurde mit dem Wappen der Gemeinde ausgezeichnet für die Erlangung des Bayerischen Staatsehrenpreises in Bronze. Seine Fertigkeiten bringt er inzwischen als Küchenmeister in der elterlichen Gastwirtschaft ein. Neben einer internationalen Auswahl gilt sein Augenmerk vor allem der fränkischen Küche.
Dem Ehepaar Sabine und Frank Walter wurde anlässlich der Geburt ihres siebten Kindes die Patenschaftsurkunde des Bundespräsidenten Dr. Christian Wulff zusammen mit einem Geldgeschenk überreicht. Bürgermeister Robert Finster freute sich zusammen mit dem Ehepaar Walter über den Kinderreichtum in der Gemeinde.
Hilde Hußlein wurde für ihren großen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit in Brünnstadt geehrt. Sie engagierte sich vor allem im Katholischen Frauenbund, initiierte das Theaterspielen in Brünnstadt und stand auch selbst mit viel Hingabe bei den verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne. Seit zehn Jahren sorgt sie auch für die Pflege des Blumenschmucks am Dorfplatz.
Verena Glück wurde im sportlichen Bereich für die Erringung der Bayerischen Meisterschaft im Distanzreiten mit ihrem Araberhengst Masir ausgezeichnet. Unter tierärztlicher Aufsicht bewältigte sie mit ihrem Pferd die 96 Kilometer lange Strecke in sieben Stunden und 22 Minuten. Der Zweitplatzierte kam zehn Minuten später ins Ziel. Als Vorbereitung legte sie über 14 000 Trainingskilometer zwischen Main und Steigerwald zurück.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am Neujahresempfang Linda und Kristin Maier, Lena Niedermeyer und Magdalena Roth mehrere Stücke unter der Leitung von Silke Sendner vor.
Fotos:
Ehrungen beim Neujahrsempfang: Die Gemeinde Frankenwinheim ehrte sieben verdiente Mitbürger. Im Bild von links: Zweiter Bürgermeister Otto Kunzmann, Hans Ebert, Bürgermeister Robert Finster, Frank und Sabine Walter, Verena Glück, Andreas Kraus, Waldemar Sperling und Hilde Hußlein.

2010 Empfang 2010
Robert Finster würdigte das Ehrenamt

Großer Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim
Bürgermeister Robert Finster konnte auch heuer wieder eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr die Kreisräte Hermann Ruß, Sieglinde Fackelmann und Otto Kunzmann begrüßen. Besonders hieß er auch Altbürgermeister Albrecht Theuerer und die Bundeswehrdelegation um Oberstabsfeldwebel Christian Dabitsch willkommen.
Traditionell ging Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel auf das abgelaufene Jahr ein und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2009 das durch die Bankenkrise und die daraus entstandene Wirtschaftskrise entscheidend geprägt wurde. Nicht zu vergessen die Krisenregion Afghanistan, hier wird in Kürze auch aus Volkach wieder eine Abordnung von 120 Soldaten zum Auslandseinsatz antreten.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse die Patenschaft mit der 1. Stabs- und Versorgungskompanie des Instandsetzungsbatallions 466 aus Volkach. Nach der Unterzeichung der Patenschaftsurkunde gab es schon zahlreiche Kontakte bei verschiedenen Veranstaltungen in Volkach und Frankenwinheim. Auf der Investitionsseite wurde vor allem die Kanal- und Straßensanierung in den Straßen Judengasse, Nusshügel und Birngarten behandelt. Oft musste sich der Gemeinderat mit dem Thema Pfarrhaussanierung und Neubau des Pfarrheimes beschäftigen. Die politische Gemeinde sowie die Kirchengemeinde haben sich hier verständigt dieses Projekt gemeinsam in Angriff zu nehmen. Die Entscheidungen die auch aufgrund des Zeitdrucks durch das Konjunkturprogramm II entstanden sind bezeichnete Robert Finster in seiner Rede als nicht immer bürgernah und hofft, hier die Öffentlichkeit wieder besser einbinden zu können.
Auch die Änderung des Flächennutzungsplanes und das Aufstellen von Bebauungsplänen für den Fotovoltaikpark in Brünnstadt mit 95 Hektar beschäftigte den Gemeinderat in vielen Sitzungen, bei denen sehr kontrovers diskutiert wurde.
In Sachen Kläranlage geht die Gemeinde in eine weitere Runde. Um die Gegenseite nicht aus der Verantwortung zu lassen wurde nach Beendigung des Beweissicherungsverfahrens nun das Klageverfahren eingeleitet.
Auch einige Zahlen nannte Bürgermeister Robert Finster in seiner Ansprache. Die Schulden der Gemeinde belaufen sich im Moment auf 332.000 Euro. Die Rücklagen betragen 200.000 Euro
Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 329 Euro liegt man im landesdurchschnittlichen Vergleich sehr gut. Dort beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung vergleichbarer Gemeinden 688 Euro.
Seitens des Standesamtes vermeldete Finster folgende Zahlen aus der Gemeinde: Die Einwohnerzahl beträgt aktuell 1009 Bürger, davon leben in Brünnstadt 216 und 793 in Frankenwinheim, es gab im vergangenen Jahr 5 Geburten und 9 Sterbefälle.
In diesem Jahr ehrte Robert Finster Dominik Keller für die bestandene Meisterprüfung als Landwirt.
Hans Strasser wurde für seinen unermüdlichen Einsatz bei den Rosenberg-Musikanten mit dem Wappenteller der Gemeinde geehrt. Der Forstbeamte Gerald Eser ist seit 25 Jahren für die Gemeindewälder zuständig. In diesem Zusammenhang wurde er für seinen großen Einsatz auch außerhalb der Dienstzeiten und die gute Zusammenarbeit geehrt. Für das Erringen der Bayerischen Vizemeisterschaft im Distanzritt wurde Verena Glück geehrt. Bei einer Strecke über 120 Kilometer und einer Dauer von gut 8 Stunden wurde sie nur um eine halbe Pferdelänge geschlagen. Für ihren kostenlosen Einsatz die Gemeinde im Internet ins rechte Wort und Bild zu setzen wurden Elmar Walter und Stefan Polster geehrt. Mit einer großen Urkunde wurde Hans Sendner für seine 18-jährige Dienstzeit als Gemeindearbeiter geehrt. Bürgermeister Finster verabschiedete mit Wehmut ein Frankenwinheimer Original aus seinem Dienst. Er war zu jeder Tageszeit und wann immer er gebraucht wurde für die Gemeinde da. Besonders seine Verlässlichkeit und Treue zeichneten seine Arbeit aus.
Für die musikalischen Umrahmung des Abends sorgte Silke Sendner mit ihrer Jugendgruppe. Lena Niedermeyer und Kristin Maier mit der Querflöte, Magdalena Roth am Klavier sowie Linda Maier an der Gitarre erfreuten die Gäste mit ihren jugendlich frischen Darbietungen.
Foto:
Untertitel: Die Geehrten beim Neujahrsempfangs der Gemeinde Frankenwinheim. Im Bild hinten von links: Bürgermeister Robert Finster, Elmar Walter, Stefan Polster, Hans Strasser, Gerald Eser sowie 2. Bürgermeister Otto Kunzmann. Vorne von links Verena Glück und Hans Sendner.

2009 Empfang 2009
Verdienste auf vielen Gebieten gewürdigt


Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim – Ehrungen für außergewöhnliche Leistungen
Bürgermeister Robert Finster
freute sich über die große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die sich zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses eingefunden hatte.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr neben dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf, Frau Bürgermeisterin und VGem-Vorsitzende Irmgard Krammer (Gerolzhofen) auch die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann begrüßen. Traditionell ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2008. Der gute Wirtschaftsverlauf zu Beginn des Jahres sei jäh durch die Finanzkrise gestoppt worden. Die kriegerischen Auseinandersetzungen nahmen weltweit wieder zu. Das jüngste Beispiel, der Konflikt zwischen Israel und Palästina, lasse nichts Gutes erahnen. Seine Ausführungen schloss der Bürgermeister mit einem Zitat von Max Frisch: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse laut Finster das 30-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen, die Gemeinderatswahl mit zwei neuen Mitgliedern im Gremium und die Kreistagswahl. Im Kreistag stellt die Gemeinde Frankenwinheim nun drei Mitglieder, freute sich Finster.
Als gelungene Investition werde die Eislauffläche am Lülsbach angesehen, die auch von den Kindern bereits ausgiebig benutzt werde. Die Bauschuttdeponie wurde mit dem 31. Dezember 2008 offiziell geschlossen. Eine Anlieferung von Bauschutt ist nun nicht mehr möglich. Bei den anstehenden Investitionen im Bereich Kanal- und Straßenbau hoffe die Gemeinde auf das von der Bundesregierung angekündigte Konjunkturprogramm, sagte Finster.
Weniger Schulden
Der Schuldenstand wurde auf 332 700 EUR gesenkt. Zudem sind noch 200 000 EUR an Rücklagen vorhanden. Vom Standesamt, so der Bürgermeister, seien für 2008 sechs Sterbefälle und sechs Geburten zu vermelden. Der Einwohnerstand zum 29. Dezember betrug 1018 Bürger. Davon leben 790 in Frankenwinheim und 228 in Brünnstadt.
Ehrungen
In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Robert Finster beim Neujahrsempfang drei junge Mitbürger, die im vergangenen Jahr besondere schulische beziehungsweise berufliche Leistungen vollbracht hatten.
Ausgezeichnet wurde Antika Polkamhaeng, die erst vor drei Jahren aus Thailand nach Deutschland kam und in der Hauptschule Gerolzhofen die beste Quali-Prüfung ablegte und sogar die beste Arbeit in Deutsch ablieferte. Robert Finster würdigte ihre Leistung mit dem besonderen Hintergrund, dass Antika bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht der deutschen Sprache mächtig war.
Rebekka Schmitt wurde Prüfungsbeste in Unterfranken bei den Bürofachleuten.
Ebenso gehörte Martin Mauer zu den besten Auszubildenden im Bereich Automatisierungstechnik aller bayerischen Energieversorgungsunternehmen.
Frank Kaltwasser wurde für seinen selbstlosen Einsatz bei der Renovierung der Kapelle im Wiesengrund geehrt. Die Renovierung der Außenfassade wurde durch Frank Kaltwasser kostenlos durchgeführt.
Josef Mößlein wurde für seinen Einsatz für die Kultur im Dorf geehrt. Er ist seit 60 Jahren aktives Mitglied bei der Musikkapelle. Seit 50 Jahren begleitet er die Vierzehnheiligenwallfahrt mit seinem Tenorhorn als Musikant, spielte jahrelang in der Laientheatergruppe mit und singt weiterhin aktiv im Gesangverein Frankenwinheim mit.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am Neujahresempfang Kristin Maier, Lena Niedermeyer, Magdalena und Jonathan Roth mehrere Stücke vor.

2008 Neujahrsempfang 2008 - Ehrung Neujahrsempfang 2008 - Ehrung Neujahrsempfang 2008 - Ehrung Empfang 2008
Ehemaliger Dorfbewohner
hilft mit Stiftung

Empfang 2008
Ehemaliger Dorfbewohner hilft mit Stiftung
Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Ehrungen für besondere Verdienste
Bürgermeister Robert Finster freute sich über eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorsitzenden, die zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses erschienen waren. Aus der Politik konnte er neben dem Landtagsabgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf die Kreisräte Hermann Ruß und Otto Kunzmann begrüßen. Traditionell ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an Ereignisse des Jahres 2007.
Nach den vielen negativen Schlagzeilen wie zum Beispiel über die PISA-Studie habe die Jugend vor allem durch die Aktion „Zeit für Helden“ im ganzen Land positiv auf sich aufmerksam gemacht. Auch Frankenwinheimer Jugendliche beteiligten sich an dieser Aktion. Auf kirchlicher Ebene, erinnerte Finster, gehören Brünnstadt und Frankenwinheim nun der Pfarreiengemeinschaft Gerolzhofen an. Dekan Josef Kraft wurde in diesem Zusammenhang besonders beim Empfang begrüßt.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse, so der Bürgermeister, der Abschluss des Radwegbaus nach Krautheim, die Erneuerung des Asphaltbelages auf dem Radweg nach Gerolzhofen innerhalb der Gemeindegrenzen, die Fassadenrenovierung am Feuerwehrhaus und punktuelle Sanierungsmaßnahmen am Straßen- und Kanalnetz. Bedauerlich für Bürgermeister Robert Finster ist es, dass der Rechtsstreit um die Kläranlage bis zum Ablauf der Legislaturperiode wohl nicht beendet werden kann.
Der Schuldenstand konnte trotz umfangreicher Investitionen in den letzten sechs Jahren von nahezu 800 000 Euro auf nun 345 000 Euro gesenkt werden, wobei noch
423 000 Euro an Festgeldern vorhanden sind. Trotz dieser positiven Zahlen warnte Finster vor weiteren Großinvestitionen, da an Kanalsanierungen, Straßenausbauten oder auch an neue Baugebiete seitens der Gemeinde gedacht werden müsse.
Vom Standesamt sei zu vermelden, dass es in der Gemeinde im Jahr 2007 neun Sterbefälle, neun Geburten und vier Eheschließungen gab. Der Einwohnerstand zum
21. Dezember betrug 1018 Bürger.
In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Robert Finster vier junge Bürger, die im vergangenen Jahr besondere schulische, sportliche oder berufliche Leistungen vollbracht hatten.
Geehrte wurde für ihre Promotion im Fachbereich Biologie Heike Stöcklein, die auch weiterhin in der Forschung tätig sein wird. Stefanie Keller konnte die bayerische Vizemeisterschaft in der koreanischen Kampfsportart Taekwondo erringen. Alle drei konnten die Würdigung aus privaten beziehungsweise beruflichen Gründen nicht persönlich entgegen nehmen.
Anne-Katrin Bühl legte am Gymnasium Münsterschwarzach das beste Abitur des letzten Abiturjahrgangs ab. Sie hat inzwischen das Studium im Fachbereich Psychologie begonnen. Reinhold Heim wurde als Lebensretter in doppelter Hinsicht geehrte. Einerseits rettete er seien Nachbarn aus lebensbedrohlicher Situation, andererseits spendete er im vergangenen Jahr zum 100. Mal Blut beim Roten Kreuz.
Eine besondere Ehrung ging an das Ehepaar Sigrid und Alfred Buchinger, die ihr erarbeitetes Vermögen in eine Stiftung für die Gemeinde Frankenwinheim einbringen. Damit möchte sich die Familie Buchinger für die Aufnahme in der Gemeinde nach dem 2. Weltkrieg bedanken. Der Stiftungszweck ist die Förderung der Erziehung und Bildung von Menschen bis zum Berufsabschluss, außerdem die selbstlose Unterstützung von Personen, die hilfsbedürftig im Sinne § 53 Absatz 1 und 2 der Abgabeordnung sind, sowie die Förderung von Kunst und Kultur. Ergriffen dankte Bürgermeister Finster dem Ehepaar Buchinger und kündigte für die Zukunft eine besondere Würdigung an.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich, dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche Ereignisse eingebunden werden. In diesem Jahr umrahmten den Neujahrsempfang Dana Sperling, Lea Weber und Silke Sendner mit der Querflöte sowie Stefan Sperling am Klavier.

2007 Empfang 2007
Radwegbau stand im Mittelpunkt

Bürgermeister Robert Finster konnte auch heuer wieder eine große Zahl von Vereinsvertretern zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen. Traditionell ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte an die großen Ereignisse des Jahres 2006, das durch Vogelgrippe, Fußballweltmeisterschaft sowie den Papstbesuch entscheidend geprägt worden sei.
Kommunalpolitisch sei das wichtigste Ereignis die Vollendung des Lückenschlusses beim Radweg von Volkach nach Gerolzhofen mit der Übergabefeier am 11. September gewesen. Bürgermeister Robert Finster bedankte sich herzlich für die Unterstützung der Städte Gerolzhofen und Volkach und dankte dem zweiten Bürgermeister der Stadt Volkach, Reinhold Reichl, persönlich.
Als weiteren wichtigen Punkt der Gemeindepolitik sieht Finster die Schuldenreduzierung um 169 000 Euro an, so dass sich die Schulden der Gemeinde nun nur noch auf 354 000 Euro belaufen. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von 352 Euro liege die Gemeinde im landesweiten Vergleich sehr gut, denn die Pro-Kopf-Verschuldung vergleichbarer Gemeinden betrage in Bayern 650 Euro.
Vom Standesamt vermeldete Robert Finster, dass die Einwohnerzahl aktuell 1010 Bürger beträgt. Im vergangenen Jahr habe es in der Gemeinde neun Geburten, 14 Sterbefälle und acht Eheschließungen gegeben.
Als besondere gesellschaftliche Ereignisse hob Bürgermeister Robert Finster die Krönung der Spargelprinzessin Carola Reichert (Brünnstadt) beim offiziellen Spargelanstich des Landkreises Schweinfurt auf dem Hof von Ludwig Fackelmann in Frankenwinheim hervor sowie auch die Ausrichtung des Kreis-Siebenerfestes 2006.
In diesem Jahr ehrte Finster beim Neujahrsempfang den Brünnstädter Dirigenten Helmut Hoferer für seinen unermüdlichen Einsatz um die Blasmusik in seiner Heimatgemeinde. Schon in jungen Jahren übernahm Hoferer die Verantwortung für die Kirchenblasmusik und baute in den letzten Jahren kontinuierlich die Dorfmusikkapelle auf, die mittlerweile bei allen festlichen Anlässen in der Gemeinde Brünnstadt nicht mehr wegzudenken sei. Daneben ist Helmut Hoferer aktiver Posaunist der Stadtkapelle Gerolzhofen.
Das Ehepaar Sieglinde und Ludwig Fackelmann würdigte Finster für die kostenlose Bereitstellung ihrer Maschinenhalle für alle größeren Feiern in der Gemeinde, sei es im privaten oder öffentlichen Bereich. Humorvoll bezeichnete Finster die Halle als "unsere Mehrzweckhalle".
Stellvertretend für alle Neubürger in der Gemeinde Frankenwinheim begrüßte Bürgermeister Robert Finster beim Neujahrsempfang Renate und Matthias Peschke mit Tochter Annika.

Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich, dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche Ereignisse eingebunden werden. In diesem Jahr umrahmten den Neujahresempfang Alisa Götz und Lea Weber mit der Querflöte und Sarah Finster am Klavier.

2006 Empfang 2006
"Schritt in die richtige Richtung"

Frankenwinheim Bürgermeister Robert Finster konnte auch heuer wieder eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen und Ehrengästen zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen.
Finster freute sich, dass auch MdL Dr. Otto Hünnerkopf, die Kreisräte Hermann Ruß und Otto Kunzmann, die Altbürgermeister Josef Kunzmann und Albrecht Theuerer, die auf Kreisebene ehrenamtlich tätigen Bürger Sieglinde Fackelmann (Kreisbäuerin) und Georg Vollmuth (Kreisbrandrat), Volkachs Bürgermeister Peter Kornell sowie der Leiter der Polizeidienststelle Gerolzhofen, Hauptkommissar Winfried Werner, gekommen waren.
Traditionell ließ Bürgermeister Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren. Auf gemeindlicher Ebene blickte Bürgermeister Finster zufrieden auf einige Ereignisse zurück. So stellten sich nach langer Suche und Überbrückungszeit für das wichtige Amt des Feuerwehrkommandanten mit Martin Barthelme und Arndt Bauer junge Leute zur Verfügung, um hier Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen. Erfreut zeigte sich Finster auch über den Planungsstand des Fahrradweges zwischen Krautheim und Frankenwinheim. Die Umsetzung stellte er den Bürgern für den Frühsommer dieses Jahres in Aussicht.
Als einen großen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Robert Finster die Reduzierung des gemeindlichen Schuldenstandes um 210 000 Euro auf nunmehr 515 000 Euro (bei gegenwärtigen Rücklagen von 150 000 Euro). An statistischen Zahlen nannte er den Einwohnerstand (1016), sieben Sterbefälle, zwölf Geburten und drei Eheschließungen im vergangenen Jahr.
Doch auch die unangenehmen Seiten des vergangen Jahres zeigte der Bürgermeister auf. Ein Problem, das Frankenwinheim noch längere Zeit begleiten wird, ist die Kläranlage. Das Ergebnis des gerichtlich bestellten Gutachters werde täglich erwartet, so dass die Gemeinde dann weitere Schritte einleiten kann. Als weiteres negatives Ereignis bezeichnete Finster die Umsetzung der EG-rechtlichen Bestimmung bezüglich der Abfallbehandlung, die im ganzen Landkreis und eben auch für Frankenwinheim die Schließung der gemeindlichen Erdaushub- und Bauschuttdeponie bis Mitte 2009 bedeutet.
Auch für das Jahr 2006 werde von der Gemeinde in erster Linie die weitere Reduzierung des Schuldenstandes angestrebt, sagte Finster. Als weitere Baumaßnahmen seien neben dem Fahrradewegebau noch die Schaffung eines Kinderspielplatzes in Brünnstadt sowie die Umgestaltung der Bushaltestelle in Frankenwinheim angedacht.
Aus den 88 gemeldeten Veranstaltungen der Gemeinde und der Vereine für das Jahr 2006 ragen besonders die beiden überörtlichen Ereignisse "offizieller Spargelanstich" am 20. April mit dem Bayerischen Landwirtschaftsminister sowie Landrat Harald Leitherer und am 27. Mai der "Kreis-Siebenertag" heraus, sagte Robert Finster. Am Schluss seiner Ansprache dankte er allen Ehrenamtlichen in beiden Ortsteilen für ihren unermüdlichen Einsatz für Vereine und Gemeinde. Grußworte an die Versammelten richteten auch die Weinprinzessin Susanne Förster, Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf und der Volkacher Bürgermeister Peter Kornell.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends zeigte sich, dass in Frankenwinheim immer wieder junge Talente in öffentliche Ereignisse eingebunden werden. Anna-Maria Jörg gestaltete die musikalischen Einlagen mit jugendlicher Leichtigkeit am Klavier.
Beim Neujahrsempfang wurden auch verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz geehrt.
In diesem Jahr wurde Hans Dittmanns Engagement über 16 Jahre als Vorsitzender des Karnevalvereins Rot-Weiss Frankenwinheim gewürdigt.
Als einen Bürger, der vor allem im Hindergrund großen Einsatz meist ohne große Worte zeige, bezeichnete Robert Finster Helmut Barthelme. Er trug in einigen Vereinen in der Vorstandschaft Verantwortung.
Auch Sena Gunawardena, dem Initiator der ersten privaten Spendenorganisation, die nach dem Tsunami in Sri Lanka zum Jahreswechsel 2004/05 tätig wurde, dankte Robert Finster für seinen großen Einsatz. Nicht nur die erste Sammlung von medizinischen Hilfsgütern und die Geldsammlung in Höhe von fast 120 000 Euro erwähnte Finster, sondern auch die gezielte und sinnvolle Verteilung der Spendengeldern vor Ort und die dabei auftretenden Schwierigkeiten. Sena Gunawardena und sein Bruder begleiteten die Hilfsaktionen und setzten sich vor Ort dafür ein, dass die Spenden direkt bei bedürftigen Menschen und Organisationen ankamen.
Die Leistungen der drei geehrten Bürger Frankenwinheims wurden auch vom Landtagsabgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf in seiner Ansprache besonders gewürdigt.

2005 Empfang 2005
Scherenberg-Medaille als Anerkennung

Eine große Zahl von Vorstandsmitglieder der Vereine konnte Bürgermeister Robert Finster zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses begrüßen, dazu aus der Politik den Landtagsabgeordneten Dr. Otto Hünnerkopf und die Kreisräte Hermann Ruß und Otto Kunzmann, ferner die Altbürgermeister Josef Kunzmann und Albrecht Theuerer, die Frankenwinheimer Kreisbäuerin Sieglinde Fackelmann und Kreisbrandrat Georg Vollmuth und von der Polizeiinspektion Gerolzhofen Hauptkommissar Winfried Werner.
Bürgermeister Robert Finster berichtete kurz vom Initiativkreis "Sri Lanka-Hilfe" und dem bisher überwältigenden Erfolg der Hilfsaktion. Sena Gunawardena, der seit über elf Jahren in Frankenwinheim wohnt, startete wie berichtet am 2. Januar von Frankfurt aus nach Sri Lanka mit über 530 Kilogramm Medikamenten und bis dahin eingegangenen Spendengeldern in Höhe von über 20 000 Euro. Finster dankte allen Spendern aus nah und fern für die kurzfristige Bereitstellung der finanziellen Mittel. Wie Finster sagte, seien weitere Flüge von Sena Gunawardena nach Sri Lanka geplant. Das Spendenkonto beim evangelischen Pfarramt Castell bleibe weiterhin bestehen.
Auf gemeindlicher Ebene blickte Bürgermeister Robert Finster zufrieden auf das vergangene Jahr. Es konnten mehrere Baumaßnahmen abgeschlossen werden, vor allem der Dorfplatz in Brünnstadt, die Beseitigung der Engstelle in Frankenwinheim und die Errichtung des Parkplatzes am Friedhof.
Auch die Feierlichkeiten zum 1225-jährigen Bestehen der Gemeinde hätten ein positives Echo hervorgerufen, vor allem das historische Festspiel aus der Feder von Fritz Röll. Daneben beging die Gemeinde das Jubiläumsjahr mit einer Vortragsveranstaltung, dem feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr, dem Kreiserntedankfest, dem Heimatabend und einem Sekt-Umtrunk in der Silvesternacht.
Doch auch die negativen Ereignisse ließen Finster nicht unerwähnt. Hierzu zählt die beim Gericht anhängige Klage über die Kläranlage. Die Ergebnisse der durchgeführten Bohrung und Sondierung des Kläranlagengeländes sei noch nicht abgeschlossen.
Beim Ausblick auf das neue Jahr sieht Finster den geplanten Lückenschluss des Fahrradnetzes Volkach - Gerolzhofen als größte und letzte Investitionsmaßnahme für die nächste Zeit. Nach deren Abschluss gelte die verbleibende Legislaturperiode vor allem dem Schuldenabbau der Gemeinde.
Für das Jahr 2004 konnte Finster von acht Sterbefällen, 16 Geburten und drei Eheschließungen berichten. Die Einwohnerzahl stieg auf nunmehr 1 004 an. Aus diesem Grund überreichte Bürgermeister Finster an den 1 000. Frankenwinheimer Bürger, Stani Feuerbach, einen Gutschein, den die Eltern Susanne Mück und Joachim Feuerbach entgegen nahmen.
Walter Sperling wurde für seinen unermüdlichen Einsatz bei den Vorbereitungen und Durchführungen der 26 Weinfeste und der Weinherbstfeste, vor allem bei der Versorgung mit Elektrizität, geehrt. Auch bei der Seniorengemeinschaft setzt er seine Gaben zum Wohle der Allgemeinheit ein. Zum Dank erhielt er einen Bocksbeutel-Gruß, seine Frau Greta einen Blumenstrauß.
Fritz Röll erhielt nach einstimmigem Gemeinderatsbeschluss die hohe Auszeichnung der Gemeinde, die Scherenbergmedaille. Wie Bürgermeister Robert Finster bei der Überreichung sagte, habe sich Röll vor allem um die Frankenwinheimer Mundart und Aufarbeitung von geschichtlichen Gegebenheiten in Frankenwinheim verdient gemacht. Er ist Dichter des Frankenwinheimer Heimatliedes und Autor des Festspiels "äs Bärbala vo Brünnschd".
Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf würdigte in Zeiten knapper Kassen vor allem das ehrenamtliche Engagement der Frankenwinheimer Bürger, auf das die Kommunen in Zukunft verstärkt angewiesen seien.
Weinprinzessin Susanne Förster ließ in ihrer Ansprache das vergangene Jahr mit ihren vielen Einsätzen für den Frankenwein Revue passieren.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Silke Sendner an der Querflöte und Katharina Müller am Klavier. Sie ernteten großen Beifall.

2004 Empfang 2004
Heinz Köpl ist vierter Ehrenbürger

Der Grundtenor aller Reden auf dem Neujahrsempfang, sei es von Bürgermeister, Landrat oder Landtagsabgeordneter war das auch von der großen Politik in letzter Zeit viel strapazierte Wort: Sparen.
Bei seinem lokalen Rückblick erinnerte Robert Finster nochmals an die Senkung und Schräglage der neu gebauten Kläranlage um 27 Zentimeter in Frankenwinheim die bei Gemeinderat und Bürger einen Schock auslöste. Zur Ursachenermittlung läuft ein Beweissicherungsverfahren, um die Ansprüche der Gemeinde zu wahren.
Für den Ortsteil Brünnstadt konnte mit der Realisierung des Dorfplatzes im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms der Direktion für ländliche Entwicklung in Würzburg begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2004 geplant. Weitere Gemeindehöhepunkte waren die Feier zur Gebietsreform, der Dachausbau zur Heimatstube durch die Seniorengemeinschaft und der Kauf zweier Anwesen in Frankenwinheim. Für das Jahr 2004 plant die Gemeinde den Abriss der beiden Anwesen und den Ausbau landwirtschaftlicher Wege. Der eingeschlagene Sparkurs soll weiter fortgesetzt werden.
Der gesellschaftliche Höhepunkt soll das historische Festspiel am 17. und 18. Juli aus der Feder von Fritz Röll werden.
Für ihren vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz bei vielen örtlichen Vereinen, Veranstaltungen und ihrem Engagement als Kreisbäuerin wurde Sieglinde Fackelmann gewürdigt.
Albrecht Theuerer wurde der Ehrentitel "Altbürgermeister" für seine elfjährige Bürgermeisterzeit verliehen. Besonders die Erfolge im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" prägten seine Amtszeit.
Die höchste Auszeichnung der Gemeinde, die Ehrenbürgerwürde, wurde Heinz Köpl verliehen. Diese Ehre wird nur ganz wenigen Bürgern zuteil, Heinz Köpl ist nunmehr der vierte Träger dieses Ehrentitels. Vor ihm erhielten diese Auszeichnung Johann Laufer, Pfarrer Johann Weikinger und Altbürgermeister Josef Kunzmann.
In seiner Laudatio ging Robert Finster auf die vielfältigen künstlerischen und musikalischen Talente von Heinz Köpl ein, die dieser häufig zum Wohl der Gemeinde einsetzte. Neben seinen vielen Bildern, Grafiken und Entwürfen von Glasfenstern ist sein Einsatz als Chorleiter in Frankenwinheim und Gerolzhofen hervorzuheben.
In seinem Grußwort ging Landrat Harald Leitherer auf die erfreuliche Entwicklung bei der Verschuldung und der Arbeitslosenzahl im Landkreis ein, die in beiden Fällen gesenkt werden konnte. Für die Gemeinde hatte er jedoch einen Wermutstropfen, denn die Kreisumlage wird für die Kommunen steigen. Er betonte, gute Vorsätze zum Jahresanfang seien nicht ausreichend, es müsse auch etwas getan werden.
Landtagsabgeordneter Dr. Otto Hünnerkopf würdigte in Zeiten knapper Kassen vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bürger, auf das die Kommunen verstärkt angewiesen seien.
Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Silke Sendner an der Querflöte und Katharina Müller am Klavier, aber auch Laura Köpl an der Violine im Duett mit ihrem Großvater Heinz Köpl am Klavier.

2003 Empfang 2003
Kompaktbecken befindet sich in Schieflage

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde ehrte Bürgermeister Robert Finster sechs Frankenwinheimer, die sich im Bereich Katastrophenschutz, Tierschutz- und im dörflichen Leben besonders engagiert haben. Mit Erstaunen wurden aber auch Probleme mit der Kläranlage zur Kenntnis genommen.
In seinem Rückblick ging er kurz auf die nationalen und internationalen Großereignisse von 2002 ein, bevor er auf die gemeindlichen Begebenheiten zu sprechen kam. Der Beginn des Jahres wurde geprägt durch die Kommunalwahlen. Der alte Gemeinderat wickelte die Finanzierung der Kläranlage noch komplett ab, bevor der neue Gemeinderat seine Amtsgeschäfte aufnahm. Für den einzelnen Grundstücksbesitzer bedeutete dies eine zusätzliche Kostenrate. Daneben konnte mit Unterstützung der Forstdirektion Würzburg und des Forstamts Gerolzhofen ein Waldweg zum Abtransport von Nutzholz ausgebaut werden.
Die Kopfweidenpflege wurde im Dezember noch rechtzeitig vorgenommen und mit 50 Prozent gefördert. In Brünnstadt wurde ein Wegstück zum Friedhof erneuert und eine Grünanlage an der Straßenkreuzung Gerolzhofen-Frankenwinheim in Angriff genommen.
Für das Weinfest in Frankenwinheim wurde ein neuer Parkplatz in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Gerolzhofen geschaffen, um dem wilden Parken entlang der Ortsstraße Einhalt zu gebieten. Für Brünnstadt wurden die Weichen in Richtung eines neuen Dorfplatzes gestellt und die ersten Leistungsphasen vergeben.
Den geplanten Radweg von Frankenwinheim nach Krautheim sieht Bürgermeister Robert Finster noch mit vielen Fragezeichen versehen, wobei die finanzielle Situation wohl am schwersten wiegt.
Finster erinnerte an die seit einem Jahr vakante Stelle des Ersten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Frankenwinheim. Noch immer konnte kein Nachfolger für Otto Kunzmann gefunden werden. Daneben bemängelte er, dass man sich selbst in der kleinen Gemeinde sich beim Begegnen im Dorf nicht mehr Grüße. Vor allem die Jugendlichen wurde darauf angesprochen.
Beim letzten Punkt des Rückblicks auf 2002 ging ein Raunen durch die Reihen der Bürger. Denn erneut rückt die Kläranlage in den Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Laut Auskunft von Bürgermeister Robert Finster befindet sich das Kompaktbecken in Schieflage, es wurde von 31 Zentimeter berichtet. Die Gemeinde hat in dieser Angelegenheit bereits den verantwortlichen Planer und die Baufirma informiert.
Bei seinem Ausblick auf das Jahr 2003 stehen für die Gemeinde als Großereignisse das 75-jährige Jubiläum des SV Frankenwinheim und das 25-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen an. Auch 2004, in dem das 1225-jährige Dorfjubiläum gefeiert wird, wirft bereits seine Schatten voraus.
Für besondere Leistung und Tätigkeiten wurden beim diesjährigen Neujahrsempfang Paul Wichert, Karlheinz Stöcklein, Otto Weber, Uwe Weber, Brigitte Zimmermann und Rita Feustel von Bürgermeister Robert Finster ausgezeichnet.
Paul Wichert betreut zur Zeit 45 Eulennistkästen im südlichen Landkreis Schweinfurt. Durch die stetige Betreuung der Eulen ist der Jungtierbestand um das Vierfache seit dem Jahr 1995 angestiegen. Daneben ist Wichert noch Vorsitzender des Vogelschutzvereins in Gerolzhofen.
Karlheinz Stöcklein betreut seit über zwei Jahrzehnten Nistkästen im Frankenwinheimer Wald. Im Moment werden über 100 Nistkästen im Jahr zwei Mal gereinigt und gepflegt.
Otto Weber wurde für seine züchterischen Leistungen im Hinblick auf die Rassetaube "Koschua" von der Gemeinde geehrt. Er konnte mit seinen Tauben bereits fünf Bayerische Meistertitel erringen. Daneben ist er Vorsitzender des Geflügel- und Kaninchenzuchtvereins Gerolzhofen.
Uwe Weber wurde für seinen Hochwassereinsatz in Ostdeutschland geehrt. Der THW-Mitarbeiter war für die Organisation und die Logistik nächtelang tätig, um die Koordination von Mann und Gerät zu bewerkstelligen.
Brigitte Zimmermann hatte im letzten Jahr zum 100. Mal Blut gespendet. Für diesen lebensrettenden Beitrag im Dienste des Nächsten gebühre ihr laut Bürgermeister Finster besonderer Dank.
Rita Feustel wurde für ihre vielfältiges Engagement in der Gemeinde geehrt. Die Mitbegründerin des katholischen Landvolks und deren Schriftführerin, war auch im Pfarrgemeinderat aktiv und bekleidete lange Jahre das Amt der ersten Vorsitzenden des Gesangvereins. Auch als Gemeindedienerin arbeitet sie dem Bürgermeister zu.
Weinprinzessin Carina Plettner verlieh in ihrer Ansprache Nachdenkenswertem über die Zeit Ausdruck. Traditionell wurde der Abend musikalisch von dem Duo Katharina Finster am Klavier und Silke Sendner an der Querflöte umrahmt. Das allseits bewunderte Blumenarrangement stammte von Gemeinderätin Anni Barthelme.

2002   Empfang 2002
Blick von außen bleibt für die Vision wichtig

Frankenwinheim Bürgermeister Robert Finster ehrte beim jüngsten Neujahrsempfang vier Mitbürger für herausragende Leistungen. In seiner Ansprache blickte Robert Finster zurück auf 2001 und im Hinblick auf den Abschluss der kommunalen Amtsperiode auch auf die vergangenen sechs Jahre.
Für die Gemeinde galt es in dieser Zeit die Auflagen zur Abwasserbehandlung von Amtes wegen zu erfüllen. So zogen sich die Planungen der Kläranlage einschließlich Bürgerentscheid wie ein roter Faden durch diese Zeit. Die herausragenden Projekte im vergangenen Jahr waren die Errichtung der Kläranlage einschließlich Mischwasserbehandlung, der Bau des Fahrradweges nach Lülsfeld, die Mitfinanzierung der Kirchenrenovierung und der Erwerb des Abelschen Anwesens in Brünnstadt.
In seiner Funktion als Standesbeamter traute Finster im vergangenen Jahr sieben Paare, daneben gab es neun Geburten und sieben Sterbefälle bei insgesamt 962 Einwohnern zu vermelden. Davon leben in Frankenwinheim 733 und 229 in Brünnstadt.
2001 geht als Scherenbergjahr in die Geschichtsbücher Frankenwinheims ein. Bürgermeister Finster freute sich, dass die Gemeinde dieses Jubiläum in einem würdigen Rahmen in diversen Veranstaltungen habe begehen können. Erinnert sei hier nur an den Besuch von Bischof Paul-Werner Scheele.
Neben der notwendigen Grundversorgung der Bürger erachtet Finster die kulturellen Aktivitäten einer Kommune als besonders wichtig. Ebenso bedeutsam sei, dass sich die Gemeinde einmal selbst von außen betrachte, um vorhandene Visionen voranzutreiben oder neue zu wecken, die das Zusammenleben der Menschen in beiden Gemeindeteilen förderten.
Der Dank des Bürgermeisters für die tatkräftige Unterstützung in den vergangenen sechs Jahren galt dem Gemeinderat, seinem Stellvertreter Otto Kunzmann und der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen. Ebenso bedankte sich Finster bei seinem loyalen Mitarbeiter Hans Sender, der auch außerhalb seiner Dienstzeit immer für die Gemeinde zur Verfügung gestanden habe. Als Gemeindearbeiter bildet er nach Worten von Finster eine Art "Pufferzone" für die Gemeinde, der viel Kritik und wenig Lob bei seinen Einsätzen vor Ort erfährt.
Erfreut zeigte sich das Gemeindeoberhaupt über die vielen aktiven Vereine in beiden Dörfern und sprach ihnen Dank und Anerkennung für allen Einsatz und Mühe aus. Oft hänge ein aktives Vereinsleben von den Vorsitzenden ab, wobei es sicherlich nicht immer leicht falle, jenes aufrecht zu erhalten.
Dank der Vielzahl der Vereinsaktivitäten könne die Gemeinde stolz auf das Engagement sein, das hinter diesen Aktionen stehe und besonders auf die Mitbürger, die einen Großteil ihrer Freizeit für die gute Sache opfern. Mit Segensworten von Paul Weismantel schloss Finster seine Neujahrsansprache.
Ehrenbürger und Altbürgermeister Josef Kunzmann zog einen Vergleich zwischen der Währungsreform von 1948 und der jetzigen Umstellung auf den Euro. Der 80-Jährige konnte bei seinen Grußworten manche humorvolle Anekdote aus dem Gemeindeleben erzählen.
Für besondere Leistung und Tätigkeiten wurden bei dem Neujahrsempfang Richard Hußlein, Michael Kaim, Rita Ruß und Stefanie Schmitt vom Bürgermeister ausgezeichnet.
Richard Hußlein hatte Anfang des Jahres 2001 einem Schwerverletzten im Hörnauer Wald das Leben gerettet. Der passionierte Jäger hatte er bei einem Jagdausflug von seinem Hochsitz aus den Verletzten gehört und die Rettungsmaßnahmen eingeleitet.
Michael Kaim wurde für seine besonderen schulischen Leistungen vor allem im Fach Physik geehrt. Vor kurzem Bestand er die Aufnahmeprüfung bei der Bundeswehr als Heeresflieger.
Rita Ruß nahm die Ehrung für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Katholischen Frauenbund entgegen. Damit wurde auch der Beitrag gewürdigt, den dieser Verein für das Dorfleben in Brünnstadt leistet.
Als Kammersiegerin der Fotografen wurde Stefanie Schmitt geehrt, die in diesem Jahr als Jahrgangsbeste ihre Ausbildung beendet hatte.
Traditionell wurde der Abend musikalisch von dem Duo Katharina Finster am Klavier und Silke Sendner an der Querflöte gestaltet.

2000   Empfang 2000
Einheitsbewusstsein mit Vorbildcharakter

Bürgermeister Robert Finster gab beim Neujahrsempfang einen Rück- und Ausblick auf das vergangene und das kommende Jahrhundert.
In seiner Rede zum Neujahrsempfang im Frankenwinheimer Rathaus ging Bürgermeister Robert Finster auf Meilensteine der Gemeindepolitik im letzten Jahrhundert ein und gab einen Vorblick auf die kommenden Jahre.
"Wir können das vergangene Jahrhundert in zwei Halbzeiten aufteilen," betonte Finster. Die zwei großen Kriege hätten zwar besonders die Erinnerungen der Älteren der Gemeinde prägte, aber auch die letzten 50 Jahre des Friedens. Denn jenes hatte der jüngeren Generation den "Aufbau in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht" zur Aufgabe gemacht.
Für die Gemeinde Frankenwinheim bedeutete das die Integration zahlreicher Heimatvertriebener und den Aufbau der Infrastruktur. So bestimmten der Straßenbau, die Kanalisation, die Installation der Fernwasserversorgung, die Schaffung von Neubaugebieten und der Bau von Feuerwehrgeräte- und Leichenhäusern die Gemeindepolitik der 60er und 70er Jahre.
Besonders hob der Bürgermeister in diesem Zusammenhang die Eingemeindung Brünnstadts hervor. Stolz erwähnt er weiter, dass es den Gemeindeteilen in den letzten 21 Jahren gelungen sei, ein Einheitsbewusstsein zu schaffen, das Vorbildcharakter habe.
In den anknüpfenden 90er Jahren stand die Verschönerung des Ortsbildes im Vordergrund. Diese Bemühungen belohnte anschließend eine sehr gute Platzierung beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
Nach einem Jahrhundertrückblick ging Finster auch auf die Kernpunkte der Dorfpolitik des letzten Jahres ein.
Als wichtig kennzeichnete er hierbei den ersten Bürgerentscheid der Gemeinde am 21. Februar, was die Planung des Baus einer eigenen Kläranlage zur Folge hatte. Weiter kristallisierte er die Weichenstellung für die Schaffung eines Fußweges zwischen neuer und alter Siedlung heraus.
Die Entscheidung des Gemeinderates für ein Judendenkmal führte in der breiten Öffentlichkeit zu einem positiven Echo, das sich laut Aussage offizieller jüdischer Vertreter bis nach Israel und Amerika bemerkbar machte. In diesem Rahmen las Juliane Böhm einen Brief des ehemaligen jüdischen Mitbürgers Werner Gottlieb vor. Dieser bedankte sich gerührt von der Zeremonie für die Anteilnahme der Frankenwinheimer am Leid der jüdischen Bevölkerung im dritten Reich.
Die Hauptaufgaben des nächsten Jahres sieht der Bürgermeister in der endgültigen Lösung des Abwasserproblems, der Teilerschließung des Baugebietes "Kehlrangen" und der damit verbundenen Erschließung der 17 Bauplätze.
Den Haushalt betreffend, erklärte er, dass mit der Schuldentilgung von fast 22 000 Mark und einer Pro-Kopf-Verschuldung von 922 Mark ein solides Ergebnis zu Stande gekommen sei.
Als Standesbeamter informierte er über neun Sterbefälle, zehn Geburten und sechs Eheschließungen. Zum Abschluss seiner Rede appellierte Robert Finster an menschliches Miteinander, das sich auch in einer immer größer werdenden Kommunikations-und Informationsgesellschaft fortsetzen solle.