Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

Frankenwinheimer Jahresbilder 2008
- Hier finden Sie Bilder über unser Dorf - (Diesen "Link" einfach anklicken!)
Sehr viele Bilder wurden/werden mir freundlicherweise überlassen von Stefan Polster. Danke Stefan!

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April 2008
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Konfirmation 2008 06.04.2008: Kommunionfeier 05.04.08: Holzstrich 2 (Sturm-Emma-Schaden) 
Konfirmation 2008 Kommunionfeier am 06.04.2008 Kommunionfeier am 06.04.2008 Holzstrich 2 im Frankenwinheimer Wald (Emma-Schaden!) Holzstrich 2 im Frankenwinheimer Wald (Emma-Schaden!)
04.04.08: Wahl-"Nachlese" der Freien Wähler mit einer Brotzeit 11.04.: Neuwahlen beim SV
- siehe Zeitungsbericht 3 -
"Wahlnachlese" der Freien Wähler Frankenwinheim "Wahlnachlese" der Freien Wähler Frankenwinheim "Wahlnachlese" der Freien Wähler Frankenwinheim "Wahlnachlese" der Freien Wähler Frankenwinheim Neue Vorstandschaft beim SV - Frank Burger 2. Vors.
11.04.08: Starke Regenfälle in den Abendstunden - Überflutungen 15.04.08: Von Nepal nach Tibet
(siehe Z-Bericht 1)
18.09.08: FFW - Jahres-HV
- siehe Zeitungsbericht 2 -
Starke Regenfälle am 11.04.08 in den Abendstunden Starke Regenfälle am 11.04.08 in den Abendstunden Starke Regenfälle am 11.04.08 in den Abendstunden vortrag: von nepal nach tibet am 15.04.08 Jahreshauptversammlung der FFW am 18.04.08
20.04.08: Abschied aus Gemeinderat
(siehe Zeitungsbericht 4)
       
Verabschiedung aus dem GR 2008        

Zeitungsartikel zu einzelnen Bilder ...

1. Auf den Pfaden der Erleuchtung - Lichtbildervortrag des Haßfurters Günter Hilbert (Main-Post vom 22.04.08)
In einem eindrucksvollen Lichtbildervortrag über seine Exkursion und Pilgerreise auf das Dach der Welt von Nepal nach Tibet berichtete Günter Hilbert, der als Hausmeister an der Haßfurter Berufsschule beschäftigt ist, im Frankenwinheimer Pfarrheim.
Nachdem die Region Tibet durch die Olympischen Spiele in China und das restriktive Vorgehen der chinesischen Regierung in der Provinz Tibet die Weltöffentlichkeit sensibilisiert hatten, bot der Lichtbildervortrag mit seinen stimmungsvollen Bildern und der von Günter Hilbert vorgetragenen Erlebnisse und den gewonnen Eindrücken einen entsprechenden Gegenpol.
Hilbert berichtete dabei von seiner vierwöchigen Reise von Nepal nach Tibet mit der Umrundung des Heiligen Berges Kailash die er im August 2007 mit einer Reisegruppe unternommen hatte. Der Berg Kailash (6.714 Meter) wurde aufgrund seiner religiösen Bedeutung für den Buddhismus, Hinduismus, Jainismus und Bön nicht bestiegen. Die Umrundung des Berges, welche landessprachlich auch Kora oder Parikrama genannt wird, führt die Pilger über 53 Kilometer bis auf 5.700 Höhenmeter. Die Umrundung erfolgt je nach Religionszugehörigkeit im oder gegen den Uhrzeigersinn.
Die Reise begann vom Startpunkt Kathmandu aus mit dem Flugzeug.Ab Simikot führte die Tour zunächst zu Fuß über den Nara Lagna-Pass (4.580 Meter) zur Chinesisch-Tibetischen Grenze. Die Weiterreise zum Manasarowar See und nach Darchen erfolgte mit dem Auto. Der Manasarowar See, ist mit seinen 4588 Metern der höchstgelegene Süßwassersee der Erde und strahlt eine unheimliche Ruhe aus. Günter Hilbert nutzte die Gelegenheit zum Baden und war erstaunt über das warme Wasser.
Der Höhepunkt der Reise, die Kailash-Umrundung, die auch eine Pilgertour war, nahte. Doch bevor Günter Hilbert in seinem eindrucksvollen Vortrag auf die Umrundung einging, erinnerte er wehmütig an seinen Pilgerfreund Peter, der während der Tour abstürzte und mit schweren Verletzungen einige Tage im Zelt verbringen musste, bevor er unter extrem schweren Bedingungen nach Hause geflogen wurde.
Atemberaubend schön strahlt der Kailash ganzjährig schneebedeckt und mit seinen 6714 Metern auf die Pilger herab. Einsam steht der heiligste aller Berge des Transhimalaya, vielleicht sogar der Welt. Es gibt nichts, was den Geist ablenkt. Die geistige Aktivität wird während des Marsches erhöht und verstärkt, denn Geist und Natur sind Verbündete so Hilbert. Eindrücke die unter die Haut gehen, auf den letzten Metern bis zur höchsten Stelle berichtete Hilbert so: "Wir kamen kaum vorwärts in der dünnen Luft und die Schritte wurden immer kürzer, dennoch haben wir jeden dieser Schritte genossen. Es gab keinen Gruppenzwang, jeder ging sein Tempo und man war meist alleine auf dem Weg der Erleuchtung. Die Zeit spielte keine Rolle."
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des im 10 Jahrhundert gegründeten Königreiches Guge. Auf der Fahrt durch die Karstlandschaft genossen die Reiseteilnehmer die einzigartige Canonlandschaft.
Günter Hilbert berichtete von Staubwüsten, Steppen, der gnadenlos intensiven Sonne, eisig kaltem Wind und einer unfassbaren Klarheit und Reinheit der Luft sowie des Lichtes. Gerade deshalb werde die tibetische Hochebene als der schönste Ort auf Erden bezeichnet, der so erhaben und würdig wirkt, dass man meinen könnte, man wäre im Paradies.
Die Zuschauer bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus für den eindrucksvollen Lichtbildervortrag der von Günter Hilbert live kommentiert wurde, technisch wurde er von Kurt Helbig unterstützt.
Franz-Josef Jörg, Vorsitzender des Elisabethenvereins, danke den beiden für den gelungenen Vortrag und freute sich, dass die Spenden der Besucher von über 130 Euro dem örtlichen Kindergarten zugute kommen.

2. Nur ein Ernstfall für die Wehr (MP vom 22.04.08)
Am 23. Mai steht die Leistungsprüfung Wasser an

Vorsitzender Hans Strasser konnte 28 Aktive zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Frankenwinheim im Sportheim begrüßen. Erfreut zeigte sich Hans Strasser, dass Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm und Kreisbrandmeister Winfried Seißinger sich Zeit genommen hatten, der Versammlung beizuwohnen.
Wie dem Rückblick Strassers zu entnehmen war, führte der Feuerwehrverein im vergangenen Jahr als gesellschaftliches Ereignis das Lindenfest zusammen mit den Rosenberg-Musikanten und einen Ausflug nach München mit Besuch der Flughafenfeuerwehr durch.
In seinem Jahresrückblick ging auch Kommandant Martin Barthelme auf die Ereignisse des Jahres 2007 ein. Im Mai erfolgte eine Übung auf dem Gelände der Raiffeisenbank. Im September wurden Wasserentnahmen an Ober- und Unterflurhydranten geprobt sowie eine Alarmübung in Lülsfeld mit Atemschutzträger abgehalten. Im Oktober wurde die Frankenwinheimer Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Gerolzhofen gerufen. Dabei kamen auch die Atemschutzträger zum Einsatz. Im November wurde eine Übung mit Schaum abgehalten. Weiter führte die Feuerwehr bei allen größeren gesellschaftlichen Ereignissen im Dorf die notwendigen Absperrmaßnahmen durch.
In die aktive Wehr wurden aus der Jugendfeuerwehr Sebastian Göb, Pascal Mischler und Thomas Kunzmann aufgenommen.
Am 23. Mai erfolgt in diesem Jahr die Leistungsprüfung Wasser, an der die Wehr mit zwei Gruppen teilnimmt.
Jugendwart Ralph Pohly berichtete von den Aktionen der Jugendwehr, die zur Zeit 15 Jugendliche umfasst. Neu in die Jugendwehr aufgenommen wurde Jonas Weber. Bei der Teilnahme am Kreisjugendwettkampf der deutschen Jugendfeuerwehren in Sennfeld belegte die Jugendwehr den zehnten Platz. Die beiden Kassenprüfer Ernst Plettner und Andreas Markert wurden in ihrem Amt bestätigt.
Bürgermeister Robert Finster dankte allen Feuerwehrleuten im Namen der Gemeinde für ihren großen Einsatz und sicherte auch weiterhin die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde zu.
Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm meinte augenzwinkernd, eine Jahreshauptversammlung laufe bei den Wehren ab wie im richtigen Einsatz: Alles geht zack zack. Erfreut zeigte sich der Kreisbrandinspektor, dass auch die kleinen Feuerwehren mit viel Engagement bei der Sache seien, so dass man im Ernstfall nicht über Handgriffe nachdenken müsse, sondern den Kopf frei habe um richtig zu handeln. Zum Abschluss der Versammlung lud Hans Strasser alle Feuerwehrleute zu einem Essen ein.

3. Kräftig in Sportanlagen und Gebäude investiert (MP vom 24.04.2008)
SV Frankenwinheim zählt 559 Mitglieder – Werner Fick neuer Trainer – Frank Burger zweiter Vorsitzender
Frank Burger wurde in der Jahreshauptversammlung des SV Frankenwinheim einstimmig als zweiter Vorsitzender gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ernst Plettner an, der sich nach 23 Jahren in der Vorstandschaft nicht mehr zur Wahl stellte. Günther Sperling wurde als dritter Vorsitzender, Peter Sperling als Schriftführer einstimmig bestätigt.
Vorsitzender Waldemar Sperling informeirte eingangs, dass den mitgliedsstärksten Frankenwinheimer Verein nun 559 Personen, darunter 179 Jugendliche unter 18 Jahren, unterstützen.
Waldemar Sperling ging in seinem Bericht zunächst auf die sportlichen Belange des Vereins ein. Zum Saisonende werde Trainer Robert Tioka-Wirth seine Tätigkeit in Frankenwinheim beenden, sagte er. Sein Nachfolger auf dem Trainersessel wird Werner Fick aus Lülsfeld sein, der jahrelang in Frankenwinheim selbst die Fußballstiefel geschnürt und auch schon den Trainerposten inne hatte.
Nachdem man in den vergangenen Jahren kräftig in die Sportanlagen und Gebäude investiert habe, gelte es jetzt, so Sperling, für die nächsten Jahre den Haushalt zu konsolidieren. Die Weinfeste und Weinherbstfeste seien keine Selbstläufer mehr und es werde immer schwieriger, Besucher und Busse anzulocken. Frankenwinheim könne jedoch mit den Ergebnissen bisher sehr zufrieden sein. Dennoch werde man nicht umhin kommen, in diesem Jahr die Mitgliedsbeiträge anzuheben, um alle Spielbetriebe weiterhin unterhalten zu können. Nach einer Umfrage in den Nachbargemeinden werde die Vorstandschaft hier entsprechend reagieren.
Walter Nikola berichtete in seiner Eigenschaft als Fußballabteilungsleiter vom Spielbetrieb der zehn Fußballmannschaften. Die erste Mannschaft belegt zur Zeit den siebten Platz in der Kreisliga Schweinfurt, die zweite Mannschaft Platz drei der A-Klasse. Im Bereich der U 19 gibt es eine Spielergemeinschaft mit Lülsfeld. Daneben beteiligt sich der Verein noch mit einer U17, U15, U13, U11 und U9 an den Verbandsspielen, teilweise in Spielergemeinschaft mit dem SV Obervolkach.
Carina Plettner berichtete von den Erfolgen der Korbballmannschaften im Verein. In der Feldrunde errang die Jugend 14 ungeschlagen den Meistertitel. In der Hallenrunde wurde die Jugend 15 Meister und die Jugend 19 Vizemeister. Für 2008 konnten zwei Damenmannschaften und zwei Jugendmannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden.
Die Aikido-Abteilung wird von Bernd Rüb geleitet. Er betreut 28 Kinder und einen Erwachsenen. Aikido wird nicht nur von Frankenwinheimer Kindern angenommen. Inzwischen kommen 22 Kinder aus Nachbargemeinden.
Elke Stöcklein leitet zusammen mit Roswitha Niedermeyer das Kinderturnen. Es werden 52 Kinder in zwei Altersgruppen von zwei bis sechs Jahren betreut. Höhepunkt ist das beliebte Kinder-Fußballturnier mit Spielfest.
Bürgermeister Robert Finster dankte dem SV für sein großes Engagement in der Gemeinde und freute sich über die gute Betreuung der Jugend, die dieser eine positive Freizeitgestaltung ermögliche. Waldemar Sperling dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, die der Verein für die unterschiedlichsten Aufgaben benötigt.
Besonders gewürdigt wurden die Verdienste des scheidenden zweiten Vorsitzenden Ernst Plettner. Als „Mädchen für alle Belange“ habe er auch sein handwerkliches Geschick in unzähligen Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt, sagte Sperling. Es seien nur wenige Tag vergangen, in denen Plettner beim SV nicht nach dem Rechten gesehen habe, würdigten Bürgermeister Robert Finster und Waldemar Sperling die Verdienste des bisherigen zweiten Vorsitzenden. Die Ehrung Plettners erfolgt im Rahmen der großen Geburtstagsfeier des SV Frankenwinheim. Am 17. Mai feiert der SV sein 80-jähriges Bestehen und das 50-jährige Bestehen der Korbballabteilung.

4. In zwei Amtszeiten 166 Gemeinderatssitzungen (MP vom 22.04.08)
Gemeinderäte Hans Strasser und Manfred Kirchner verabschiedet

Bürgermeister Robert Finster verabschiedete die beiden ausscheidenden Gemeinderäte Hans Strasser (Frankenwinheim) und Manfred Kirchner (Brünnstadt) bei einem kleinen Empfang im Rathaus.
Beide Gemeinderäte bekleideten für zwei Amtsperioden und somit zwölf Jahre ihre Ämter. Finster würdigte vor allem das gute Miteinander über die ganze Zeit und erinnerte auch an die negativen Seiten eines Ehrenamtes. Es herrsche nicht nur Sonnenschein, sondern als Gemeinderat ist man auch Kritik und Tadel ausgesetzt.
Robert Finster erinnerte an die 166 Gemeinderatssitzungen die in dieser Zeit abgehalten wurden. Kurz ging es auf wichtige Beschlüsse, die dabei angegangen wurden ein. 1996 hatte man sich mit der Sanierung der Julius-Echter-Straße beschäftigt sowie die Entwurfsplanung für eine Schilfkläranlage in Auftrag gegeben.
Das Thema Kläranlage zog sich dann wie ein roter Faden durch die gesamte Amtszeit. Nachdem die Schilfkläranlage den Kostenrahmen sprengte, sollte der Anschluss an die Kläranlage nach Gerolzhofen erfolgte. Diese Entscheidung wurde dann durch einen Bürgerentscheid gekippt.
2001 erfolgte der Radwegebau nach Lülsfeld sowie die Auseinandersetzung bezüglich einer Richtfunkmastes im Wald mit der Nachbargemeinde Rimbach. Ab 2003 beschäftigte man sich mit der Gestaltung des Dorfplatzes in Brünnstadt. 2004 stand ganz im Zeichen der Feierlichkeiten 1225 Jahre Frankenwinheim und der Radwegebau nach Krautheim wurde angegangen.
Für die musikalische Umrahmung sorgten Nadine Gabrisch und Viktor Hämmerlein.                                                                                 MP-Mitarbeiter Stefan Polster