Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

Frankenwinheimer Jahresbilder 2009
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Sehr viele Bilder wurden/werden mir freundlicherweise überlassen von Stefan Polster. Danke Stefan!

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Januar 2009
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03.01.09: Holzverstrich 04.01.09: Neujahrsempfang
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(siehe auch Z-Bericht 1)
04.01.09: Spende von KLB/BV an Gemeinde HL. Drei Könige
holzverstrich2009 neujahrsempfang2009 Spende für Denkmalpflege Sternsinger Sternsinger
2. Januarwoche
Schnee u. eisige Kälte (-20°)
Der Berg Kailash - Vortrag von Günter Hilbert
(Siehe auch Z-Bericht 2)
Winterzauber am 16.01.09 Stiftungserlös an
örtliche Kindergärten
(Siehe auch Z-Bericht 3)
Frankenwinheim im Schnee - Jan2009 Vortrag Winterzauber am 16.01.09 Winterzauber am 16.01.09 Stiftungsausschüttung
16.01.09: Eis-Vergnügen am Schlittschuhsee
Eis-Event am 16.01.09 Eis-Event am 16.01.09 Eis-Event am 16.01.09 Eis-Event am 16.01.09 Eis-Event am 16.01.09
18.01.09: Rathaus-Sturm - Die Narren haben nun die Macht in Frankenwinheim ... (siehe auch Zeitungsbericht Nr. 4) 30.01.09: 1. Prunksitzung
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Rathaussturm am 18.01.09 Rathaussturm am 18.01.09 Rathaussturm am 18.01.09 Rathaussturm am 18.01.09 Fasching 2009

Zeitungsartikel zu einzelnen Bilder ...

Z-Bericht 1:
Verdienste auf vielen Gebieten gewürdigt (Main-Post vom 08.01.09)
Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim – Ehrungen für außergewöhnliche Leistungen

Bürgermeister Robert Finster
freute sich über die große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die sich zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses eingefunden hatte.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr neben dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf, Frau Bürgermeisterin und VGem-Vorsitzende Irmgard Krammer (Gerolzhofen) auch die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann begrüßen. Traditionell ließ Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2008. Der gute Wirtschaftsverlauf zu Beginn des Jahres sei jäh durch die Finanzkrise gestoppt worden. Die kriegerischen Auseinandersetzungen nahmen weltweit wieder zu. Das jüngste Beispiel, der Konflikt zwischen Israel und Palästina, lasse nichts Gutes erahnen. Seine Ausführungen schloss der Bürgermeister mit einem Zitat von Max Frisch: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“.
Kommunalpolitisch waren die wichtigsten Ereignisse laut Finster das 30-jährige Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen, die Gemeinderatswahl mit zwei neuen Mitgliedern im Gremium und die Kreistagswahl. Im Kreistag stellt die Gemeinde Frankenwinheim nun drei Mitglieder, freute sich Finster.
Als gelungene Investition werde die Eislauffläche am Lülsbach angesehen, die auch von den Kindern bereits ausgiebig benutzt werde. Die Bauschuttdeponie wurde mit dem 31. Dezember 2008 offiziell geschlossen. Eine Anlieferung von Bauschutt ist nun nicht mehr möglich. Bei den anstehenden Investitionen im Bereich Kanal- und Straßenbau hoffe die Gemeinde auf das von der Bundesregierung angekündigte Konjunkturprogramm, sagte Finster.

Weniger Schulden
Der Schuldenstand wurde auf 332 700 EUR gesenkt. Zudem sind noch 200 000 EUR an Rücklagen vorhanden. Vom Standesamt, so der Bürgermeister, seien für 2008 sechs Sterbefälle und sechs Geburten zu vermelden. Der Einwohnerstand zum 29. Dezember betrug 1018 Bürger. Davon leben 790 in Frankenwinheim und 228 in Brünnstadt.

Ehrungen
In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Robert Finster beim Neujahrsempfang drei junge Mitbürger, die im vergangenen Jahr besondere schulische beziehungsweise berufliche Leistungen vollbracht hatten. Ausgezeichnet wurde Antika Polkamhaeng, die erst vor drei Jahren aus Thailand nach Deutschland kam und in der Hauptschule Gerolzhofen die beste Quali-Prüfung ablegte und sogar die beste Arbeit in Deutsch ablieferte. Robert Finster würdigte ihre Leistung mit dem besonderen Hintergrund, dass Antika bei ihrer Ankunft in Deutschland nicht der deutschen Sprache mächtig war.
Rebekka Schmitt wurde Prüfungsbeste in Unterfranken bei den Bürofachleuten. Ebenso gehörte Martin Mauer zu den besten Auszubildenden im Bereich Automatisierungstechnik aller bayerischen Energieversorgungsunternehmen.

Selbstloser Einsatz
Frank Kaltwasser wurde für seinen selbstlosen Einsatz bei der Renovierung der Kapelle im Wiesengrund geehrt. Die Renovierung der Außenfassade wurde durch Frank Kaltwasser kostenlos durchgeführt.
Josef Mößlein wurde für seinen Einsatz für die Kultur im Dorf geehrt. Er ist seit 60 Jahren aktives Mitglied bei der Musikkapelle. Seit 50 Jahren begleitet er die Vierzehnheiligenwallfahrt mit seinem Tenorhorn als Musikant, spielte jahrelang in der Laientheatergruppe mit und singt weiterhin aktiv im Gesangverein Frankenwinheim mit.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am Neujahresempfang Kristin Maier, Lena Niedermeyer, Magdalena und Jonathan Roth mehrere Stücke vor.

Zeitungs-Bericht 2:
Kailash - Heiligster Berg der Welt
Bildervortrag des Haßfurters Günter Hilbert

In einem beeindruckenden Lichtbildervortrag über seine Exkursion und Pilgerreise auf das Dach der Welt von Nepal nach Tibet berichtete Günter Hilbert im Frankenwinheimer Pfarrheim.
Die Reise stand unter dem Motto: "Auf den Pfaden der Erleuchtung". Sie führte Günter Hilbert zum heiligsten Berg der Welt. Er wird in buddhistischen Schriften auch als Meru - Nabel der Welt bezeichnet. Gemessen an den Achttausendern des Himalayas ist der Kailash eher ein Zwerg in seiner Schönheit und religiösen Bedeutung überragt er jedoch alle.
Hilbert schilderte seine vierwöchige Reise von Nepal nach Tibet mit der Umrundung des Heiligen Berges Kailash die er im August 2007 mit einer Reisegruppe unternommen hatte. Der Berg Kailash (6.714 Meter) wurde aufgrund seiner religiösen Bedeutung für den Buddhismus, Hinduismus, Jainismus und Bön bisher nicht bestiegen. Reinhold Messner lehnte das Angebot der Chinesen ab, als erster den Kailash besteigen zu dürfen. "Man sollte nicht in Bergstiefeln auf zu Stein gewordenen Göttern herumtrampeln", sagte der prominente Gipfelstürmer, und Proteste aus aller Welt verhinderten bisher das Ansinnen so mancher Bergsteigergruppen, das Heiligtum zu entweihen.
Die Umrundung des Berges, welche landessprachlich auch Kora oder Parikrama genannt wird, führt die Pilger über 52 Kilometer von 4.600 bis auf 5.700 Höhenmeter. Die Umrundung erfolgt je nach Religionszugehörigkeit im oder gegen den Uhrzeigersinn.
Die Reise begann vom Startpunkt Kathmandu aus mit dem Flugzeug. Ab Simikot führte die Tour zunächst zu Fuß über den Nara Lagna-Paß (4.580 Meter) zur Chinesisch-Tibetischen Grenze. Die Weiterreise zum Manasarowar See und nach Darchen, Ausgangs- und Endpunkt der Kora, erfolgte mit dem Auto. Der Manasarowar See ist mit seinen 4588 Metern der höchstgelegene Süßwassersee der Erde und strahlt eine unheimliche Ruhe aus. Günter Hilbert nutzte die Gelegenheit zum Baden und war erstaunt über das warme Wasser.
Der Höhepunkt der Reise, die Kailash-Umrundung die auch eine Pilgertour war, nahte. Schon seit über 2000 Jahren ist die Umrundung für die vier Religionen eine Bußübung zur Tilgung der Sünden und um ein neuer Mensch zu werden.
Doch bevor Günter Hilbert in seinem eindrucksvollen Vortrag auf die Umrundung einging, erinnerte er wehmütig an seinen Pilgerfreund Peter, der während der Tour abstürzte und mit schweren Verletzungen einige Tage im Zelt verbringen musste, bevor er unter extrem schweren Bedingungen nach Hause geflogen werden konnte.
Atemberaubend schön strahlt der Kailash ganzjährig schneebedeckt auf die Pilger herab. Einsam steht der heiligste aller Berge des Transhimalaya, vielleicht sogar der Welt. Es gibt nichts, was den Geist ablenkt. Die geistige Aktivität wird während des Marsches erhöht und verstärkt, denn Geist und Natur sind Verbündete so Hilbert. Eindrücke die unter die Haut gehen, auf den letzten Metern bis zur höchsten Stelle berichtete Hilbert so: "Wir kamen kaum vorwärts in der dünnen Luft und die Schritte wurden immer kürzer, dennoch haben wir jeden dieser Schritte genossen. Es gab keinen Gruppenzwang, jeder ging sein Tempo und man war meist alleine auf dem Weg der Erleuchtung. Die Zeit spielte keine Rolle." Den Zeitbegriff erwähnte Hilbert in seinem Vortrag immer wieder, man lernt auf dieser Reise, die Hektik, mit der so viele Europäer durch den Tag hetzen, abzulegen.
Man nimmt sich Zeit und ist umgeben von einer absoluten Ruhe die durch nichts gestört wird.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des im 10 Jahrhundert gegründeten Königreiches Guge. Auf der Fahrt durch die Karstlandschaft genossen die Reiseteilnehmer die einzigartige Canonlandschaft.
Günter Hilbert berichtete von Staubwüsten, Steppen, der gnadenlos intensiven Sonne, eisig kaltem Wind und einer unfassbaren Klarheit und Reinheit der Luft sowie des Lichtes. Gerade deshalb werde die tibetische Hochebene als der schönste Ort auf Erden bezeichnet, der so erhaben und würdig wirkt, dass man meinen könnte, man wäre im Paradies.
Die Zuschauer bedankten sich mit lang anhaltendem Applaus für den eindrucksvollen Lichtbildervortrag der von Günter Hilbert live kommentiert wurde, technisch wurde er von Kurt Helbig unterstützt.
Franz-Josef Jörg, Vorsitzender des Elisabethenvereins, danke den beiden für den gelungenen Vortrag und freute sich, dass die Spenden der Besucher dem örtlichen Kindergarten zugute kamen.

Zeitungsbericht 3:
Kindergärten erhalten Spende - Raiffeisenbank Frankenwinheim schüttete Stiftungserlös aus
Der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Frankenwinheim Gerhard Böhm begrüßte die Kindergartenvertreter im Einzugsbereich der Bank herzlich um erstmalig den Stiftungserlös gemäß den Statuten auszuschütten. Seit Dezember 2007 existiert die Stiftung, die mit einem Startkapital von 75.000 Euro ausgestattet wurde. Ziel ist es laut Gerhard Böhm das Stiftungsvermögen in den nächsten Jahren auf 300.000 Euro anzuheben. Durch die Stiftung sollen gemeinnützigen, mildtätigen und kirchlichen Institutionen oder auch Einzelpersonen unterstütz werden, als Einschränkung gilt, das die Ausschüttungsbeträge auf den Genossenschaftsbereich entfallen müssen.
In diesem Jahr entschloss sich der Stiftungsvorstand mit seinem Beirat von dem Erlös über 3.000 Euro an die örtlichen Kindergärten 2.500 Euro auszuschütten und 500 in die Rücklagen zu stellen. Die beiden Kindergärten in Lülsfeld und Frankenwinheim erhalten je 1.000 Euro und die Kindergärten in Obervolkach und Stadelschwarzach, die die Kinder aus Krautheim und Brünnau betreuen, erhalten je 250 Euro.
Wolfgang Anger bedankte sich im Namen aller Spendenempfänger für die großzügige Unterstützung und würdigte den Einsatz der Raiffeisenbank im kulturellen und sozialen Bereich.
Untertitel: Die Raiffeisenbank Frankenwinheim schüttet in diesem Jahr erstmals einen Stiftungserlös in Höhe von 2.500 Euro an die Kindergärten in ihrem Einzugsbereich aus.
Im Bild von links: Wolfgang Anger (Vorsitzender des Elisabethenvereins Lülsfeld), Gabriele Triphan (Vorsitzende des Stiftungsbeirats), Angela Heinrich (Kindergartenreferentin der Stadt Volkach), Franz-Josef Jörg (Vorsitzender des Elisabethenvereins Frankenwinheim) Monika Sauer (Kindergartenleiterin Lülsfeld) und Gerhard Böhm (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Frankenwinheim). Im Bild fehlt Lothar Ebert (Vorsitzender Johannisverein Stadelschwarzach)

Zeitungsbericht 4:
Narren trafen auf streitlustigen Gemeinderat (Main-Post vom 24.01.09)
Rathaussturm in Frankenwinheim
– Karnevalsverein Rot-Weiß übernimmt die Amtsgeschäfte.
Die Narren des Karnevalsvereins (KV) Rot-Weiß Frankenwinheim fanden einen streitlustigen Gemeinderat beim Rathaussturm vor. Bürgermeister Robert Finster wollte die Regierungsgeschäfte nur sehr zögerlich aus den Händen geben. Vor dem Rathaus kam es zu einer Schneeballschlacht.
Mit Verstärkung zogen die Karnevalisten durch die Ortschaft zum Sturm auf das Rathaus. Die Karnevalsgesellschaften aus Albertshofen, Dettelbach, Elfershausen und Ebenhausen verstärkten die Narrengilde aus Frankenwinheim.
Unter den Klängen des Spielmannzugs aus Ebenhausen rückte der bunte Zug mit weit über 90 Narren vom Sportheim zum Rathaus vor. Bürgermeister Robert Finster verteidigte mit den Gemeinderäten das Rathaus, gab sich am Ende aber der großen Übermacht geschlagen, so dass Karnevalsvereinspräsident Karl Weikert und Sitzungspräsidentin Elisabeth Stühler schnell das Regierungszepter für die „fünfte Jahreszeit übernahmen. Finster wünschte dem KV eine erfolgreiche Faschingssaison mit vielen Höhepunkten und immer Frohsinn bei den zahlreichen Auftritten in Unterfranken.
Nach einem kurzen Umtrunk im Rathaus zog die Narrengilde mit Bürgermeister Robert Finster, den Gemeinderäten und den Senatoren zum Pfarrheim. Hier wurden dann traditionell die Ehrungen verdienter Frankenwinheimer Karnevalisten vorgenommen. Von der Föderation Europäischer Narren Unterfranken (FEN) übernahm Oliver Rehbein aus Kist die Laudatio und überreichte die Orden der FEN.
Den Narr von Europa in Bronze erhielt Christina Schubert für ihren jahrelangen Einsatz durch alle Altersklassen der Garde. Den Narr von Europa in Gold bekam Sabrina Heigele. Auch sie begann bei den Minis ihre Gardelaufbahn und tanzt noch bei den Damen mit. Auch als Trainerin ist sie im Verein aktiv.
Für Unterhaltung sorgten die tänzerischen Einlagen der beiden Tanzmariechen Moesha Hußlein und Sonja Horn sowie die Jugendgarde. Grußworte gab es von den Prinzenpaaren aus Albertshofen und Ebenhausen sowie von den Gesellschaftspräsidenten der anwesenden Gastgesellschaften. Durch den Abend führte Sitzungspräsidentin Elisabeth Stühler. Für die passende Musik sorgten die DJs Alexander Erk und Marcus Dittmann. Am Schluss zeigte der Spielmannszug noch einmal sein Können und erfreute alle Besucher mit fetziger Musik.
Die Prunksitzungen des Karnevalsvereins Rot-Weiß finden am Freitag, 30. Januar, und am 6. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr, im Pfarrheim statt. Die Seniorensitzung geht am 7. Februar ab 14 Uhr über die Bühne.