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Info 1: Main-Post-Bericht vom 08.01.2011 (Bericht von Stefan Polster)
Ehrenbürgerwürde für Waldemar Sperling
Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Rückblick des
Bürgermeisters und Ehrungen
Bürgermeister Robert Finster freute sich über eine große Zahl
von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die zum
Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses erschienen waren.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr neben
dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf Landrat Harald Leitherer
sowie die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde
Fackelmann begrüßen. Auch freute er sich, dass Pfarrer Stefan Mai
und Pfarrvikar Michael Prokschi unter den Gästen waren. Traditionell
ließ Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue
passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres
2010 in der Gemeinde.
Bei dem Klageverfahren bezüglich Schieflage und Rissen in der
Kläranlage zieht sich das Gerichtsverfahren nun schon seit sieben
Jahren hin. Hier hofft Robert Finster auf eine Entscheidung im Jahr
2011. Das Bauvorhaben Begegnungszentrum in Zusammenarbeit mit der
Kirchengemeinde verzögerte sich und wird nun in diesem Jahr in
Angriff genommen. Ganz aktuell konnte Finster berichten, dass
hinsichtlich einer schnellen Internetverbindung ein positiver
Bescheid der Regierung von Unterfranken gekommen ist, so dass die
Gemeinde für beide Ortsteile eine zukunftsorientierte
Glasfasertechnik bekommen wird.
Kurz ging der Bürgermeister auch auf die getätigten Investitionen
der Gemeinde ein. Das Eichensterben in der Hörnau und im
Frankenwinheimer Wald belastete vor allem die Gemeindearbeiter zum
Jahresende stark, sagte Finster. Die Submission der Furniereichen
habe für die Gemeinde annähernd 20 000 Euro gebracht, was ein wenig
über die Tatsache hinwegtröste, dass die Jahrhunderteichen gefällt
werden mussten.
Als vorrangige Aufgaben für die Gemeinde stehen in diesem Jahr das
neue Pfarrzentrum, Beratungen in Sachen Windenergie und der
Teilausbau beziehungsweise Sanierung der Scherenbergstraße an. Vom
Standesamt konnte Finster neun Geburten, neun Sterbefälle und drei
Eheschließungen vermelden, so dass nun 228 Bürger in Brünnstadt und
778 in Frankenwinheim wohnen. Bei einem Schuldenstand von 322 000
Euro weist die Gemeinde Rücklagen in Höhe von 400 000 Euro auf.
Als besondere Auszeichnung wurde
Waldemar Sperling die
Ehrenbürgerwürde verleihen. Er ist somit der fünfte Bürger
Frankenwinheims, dem diese Ehre zuteilwurde. In seiner Laudatio ging
Bürgermeister Finster vor allem auf Sperlings unermüdlichen Einsatz
für den Sportverein und die Organisation des Weinfestes ein, das er
vor 31 Jahren maßgeblich mit aus der Taufe hob. Daneben war Waldemar
Sperling auch für die Gemeinde in vielfältigen Bereichen aktiv,
unter anderem als Gemeinderat. Bei seinen Einsätzen in der
Tourismusbranche war er auch als „Botschafter der Gemeinde“ sehr
aktiv, wie Finster sich ausdrückte.
Hans Ebert erhielt die
Scherenbergmedaille der Gemeinde für seinen vielseitigen Einsatz in
der Gemeinde und im kirchlichen Bereich. Er war 19 Jahre lang im
Gemeinderat tätig, davon zwölf Jahre als Zweiter Bürgermeister.
Daneben war Hans Ebert einer der Motoren beim Wettbewerb „Unser Dorf
soll schöner werden“. Hier erreichte die Gemeinde in den Jahren 1993
bis 1996 Gold auf Landesebene und Silber auf Bundesebene. Im
kirchlichen Bereich engagierte sich Hans Ebert in der Landjugend und
Katholischen Landvolk auch auf Diözesanebene.
Andreas Kraus wurde mit
dem Wappen der Gemeinde ausgezeichnet für die Erlangung des
Bayerischen Staatsehrenpreises in Bronze. Seine Fertigkeiten bringt
er inzwischen als Küchenmeister in der elterlichen Gastwirtschaft
ein. Neben einer internationalen Auswahl gilt sein Augenmerk vor
allem der fränkischen Küche.
Dem Ehepaar Sabine und Frank
Walter wurde anlässlich der Geburt ihres siebten Kindes die
Patenschaftsurkunde des Bundespräsidenten Dr. Christian Wulff
zusammen mit einem Geldgeschenk überreicht. Bürgermeister Robert
Finster freute sich zusammen mit dem Ehepaar Walter über den
Kinderreichtum in der Gemeinde.
Hilde Hußlein wurde für
ihren großen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit in Brünnstadt
geehrt. Sie engagierte sich vor allem im Katholischen Frauenbund,
initiierte das Theaterspielen in Brünnstadt und stand auch selbst
mit viel Hingabe bei den verschiedenen Veranstaltungen auf der
Bühne. Seit zehn Jahren sorgt sie auch für die Pflege des
Blumenschmucks am Dorfplatz.
Verena Glück wurde im
sportlichen Bereich für die Erringung der Bayerischen Meisterschaft
im Distanzreiten mit ihrem Araberhengst Masir ausgezeichnet. Unter
tierärztlicher Aufsicht bewältigte sie mit ihrem Pferd die 96
Kilometer lange Strecke in sieben Stunden und 22 Minuten. Der
Zweitplatzierte kam zehn Minuten später ins Ziel. Als Vorbereitung
legte sie über 14 000 Trainingskilometer zwischen Main und
Steigerwald zurück.
Auch bei der musikalischen
Umrahmung des Abends wurden wieder junge Talente eingebunden. In
diesem Jahr trugen am Neujahresempfang Linda und Kristin Maier, Lena
Niedermeyer und Magdalena Roth mehrere Stücke unter der Leitung von
Silke Sendner vor.
Fotos:
Ehrungen beim Neujahrsempfang: Die Gemeinde Frankenwinheim ehrte
sieben verdiente Mitbürger. Im Bild von links:
Zweiter Bürgermeister Otto Kunzmann, Hans Ebert, Bürgermeister
Robert Finster, Frank und Sabine Walter, Verena Glück, Andreas
Kraus, Waldemar Sperling und Hilde Hußlein.
Ehrenbürger von Frankenwinheim: Waldemar Sperling
wurde mit der höchsten Auszeichnung der Gemeinde Frankenwinheim
bedacht. Er ist der fünfte Ehrenbürger der Gemeinde. Im Bild von
links: Bürgermeister Robert Finster, Waldemar und Anna Sperling
sowie Tochter Susanne.
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Info 2: Main-Post vom 30.12.2010
(Bericht von L. Riedel)
Auch die Feuerwehren wurden mit Spenden bedacht
Ein großzügiges Weihnachtsgeschenk von insgesamt 19.000 Euro
überreichte die Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung eG,
vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Klaus Stuntz und dessen
Stellvertreterin Andrea Helbig, an Vereine und Organisationen des
Genossenschaftsgebiets. 5.200 Euro aus der Stiftung zur
Jugendförderung erhielten die Feuerwehren aus Brünnau, Brünnstadt,
Frankenwinheim, Krautheim, Lülsfeld und Schallfeld. Bereits vor
einer Woche spendete die Bank an die Vereine der Mitgliedsorte einen
Gesamtbetrag von 13.850 Euro aus dem Gewinnsparen. Die
Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung ist die einzige Bank
dieser Gruppe, die im Landkreis Schweinfurt eine Stiftung hat – seit
2007. Die Spenden sollen gemeinnützig und mildtätig sein und
kirchliche Verwendung finden. Stellvertretend für alle
Spendenempfänger dankte Egon Mauer für die große
Weihnachtsüberraschung. Im Bild von links Andrea Helbig,
Stiftungsvorstand der Raiffeisenbank, Martin Mauer. Kommandant der
Feuerwehr Brünnstadt, Paul Krätzig Kommandant der Feuerwehr
Schallfeld, Winfried Hein, Kommandant der Feuerwehr Brünnau, Klaus
Wichert, Vorsitzender der Feuerwehr Schallfeld, Ulrich Schemmel,
Zweiter Kommandant der Feuerwehr Lülsfeld, Egon Mauer, Vorsitzender
der Feuerwehr Brünnstadt, Hans Strasser, Vorsitzender der Feuerwehr
Frankenwinheim, Erwin Strobel, Kommandant der Feuerwehr Krautheim,
Martin Barthelme, Kommandant der Feuerwehr Frankenwinheim, Gabriela
Triphan, Stiftungsratsvorsitzende der Raiffeisenbank aus Lülsfeld,
Gerd Düll, Vorsitzender der Feuerwehr Brünnau und Klaus Stuntz,
Stiftungsvorsitzender der Raiffeisenbank Frankenwinheim.
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