Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

Frankenwinheimer Jahresbilder 2011
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Sehr viele Bilder wurden/werden mir freundlicherweise überlassen von Stefan Polster. Danke Stefan!

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Januar 2011
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05.01.11: Neujahrsempfang
- weitere Bilder -
(siehe Info 1)
05.01.11:
Drei-Königs-Aussendung
07.01.11: Tauwetter brachte Hochwasser...
07.01.11: Tauwetter brachte Hochwasser...
Verteilung des Stiftungsertrages an örtlichen FFW (5.200 EUR) in der Raiba
(Ende Dezember 2010) siehe auch Info 2
23.01.11: Weinprobe der KLB/BBV
Raibaspende Raibaspende Raibaspende
23.01.11: Weinprobe der KLB/BBV
         
         

Zeitungsartikel (oder eine sonstige Info) zu einzelnen Bilder ...

Info 1: Main-Post-Bericht vom 08.01.2011 (Bericht von Stefan Polster)
Ehrenbürgerwürde für Waldemar Sperling
Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim mit Rückblick des Bürgermeisters und Ehrungen
Bürgermeister Robert Finster
freute sich über eine große Zahl von örtlichen Vereinsvorständen und Amtsträgern, die zum Neujahrsempfang im Scherenbergsaal des Rathauses erschienen waren.
Aus der Politik konnte Bürgermeister Finster in diesem Jahr neben dem Landtagsabgeordneten Otto Hünnerkopf Landrat Harald Leitherer sowie die Kreisräte Hermann Ruß, Otto Kunzmann und Sieglinde Fackelmann begrüßen. Auch freute er sich, dass Pfarrer Stefan Mai und Pfarrvikar Michael Prokschi unter den Gästen waren. Traditionell ließ Robert Finster zum Jahreswechsel das abgelaufene Jahr Revue passieren und erinnerte nochmals an die großen Ereignisse des Jahres 2010 in der Gemeinde.
Bei dem Klageverfahren bezüglich Schieflage und Rissen in der Kläranlage zieht sich das Gerichtsverfahren nun schon seit sieben Jahren hin. Hier hofft Robert Finster auf eine Entscheidung im Jahr 2011. Das Bauvorhaben Begegnungszentrum in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde verzögerte sich und wird nun in diesem Jahr in Angriff genommen. Ganz aktuell konnte Finster berichten, dass hinsichtlich einer schnellen Internetverbindung ein positiver Bescheid der Regierung von Unterfranken gekommen ist, so dass die Gemeinde für beide Ortsteile eine zukunftsorientierte Glasfasertechnik bekommen wird.
Kurz ging der Bürgermeister auch auf die getätigten Investitionen der Gemeinde ein. Das Eichensterben in der Hörnau und im Frankenwinheimer Wald belastete vor allem die Gemeindearbeiter zum Jahresende stark, sagte Finster. Die Submission der Furniereichen habe für die Gemeinde annähernd 20 000 Euro gebracht, was ein wenig über die Tatsache hinwegtröste, dass die Jahrhunderteichen gefällt werden mussten.
Als vorrangige Aufgaben für die Gemeinde stehen in diesem Jahr das neue Pfarrzentrum, Beratungen in Sachen Windenergie und der Teilausbau beziehungsweise Sanierung der Scherenbergstraße an. Vom Standesamt konnte Finster neun Geburten, neun Sterbefälle und drei Eheschließungen vermelden, so dass nun 228 Bürger in Brünnstadt und 778 in Frankenwinheim wohnen. Bei einem Schuldenstand von 322 000 Euro weist die Gemeinde Rücklagen in Höhe von 400 000 Euro auf.
Als besondere Auszeichnung wurde Waldemar Sperling die Ehrenbürgerwürde verleihen. Er ist somit der fünfte Bürger Frankenwinheims, dem diese Ehre zuteilwurde. In seiner Laudatio ging Bürgermeister Finster vor allem auf Sperlings unermüdlichen Einsatz für den Sportverein und die Organisation des Weinfestes ein, das er vor 31 Jahren maßgeblich mit aus der Taufe hob. Daneben war Waldemar Sperling auch für die Gemeinde in vielfältigen Bereichen aktiv, unter anderem als Gemeinderat. Bei seinen Einsätzen in der Tourismusbranche war er auch als „Botschafter der Gemeinde“ sehr aktiv, wie Finster sich ausdrückte.
Hans Ebert erhielt die Scherenbergmedaille der Gemeinde für seinen vielseitigen Einsatz in der Gemeinde und im kirchlichen Bereich. Er war 19 Jahre lang im Gemeinderat tätig, davon zwölf Jahre als Zweiter Bürgermeister. Daneben war Hans Ebert einer der Motoren beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Hier erreichte die Gemeinde in den Jahren 1993 bis 1996 Gold auf Landesebene und Silber auf Bundesebene. Im kirchlichen Bereich engagierte sich Hans Ebert in der Landjugend und Katholischen Landvolk auch auf Diözesanebene.
Andreas Kraus wurde mit dem Wappen der Gemeinde ausgezeichnet für die Erlangung des Bayerischen Staatsehrenpreises in Bronze. Seine Fertigkeiten bringt er inzwischen als Küchenmeister in der elterlichen Gastwirtschaft ein. Neben einer internationalen Auswahl gilt sein Augenmerk vor allem der fränkischen Küche.
Dem Ehepaar Sabine und Frank Walter wurde anlässlich der Geburt ihres siebten Kindes die Patenschaftsurkunde des Bundespräsidenten Dr. Christian Wulff zusammen mit einem Geldgeschenk überreicht. Bürgermeister Robert Finster freute sich zusammen mit dem Ehepaar Walter über den Kinderreichtum in der Gemeinde.
Hilde Hußlein wurde für ihren großen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit in Brünnstadt geehrt. Sie engagierte sich vor allem im Katholischen Frauenbund, initiierte das Theaterspielen in Brünnstadt und stand auch selbst mit viel Hingabe bei den verschiedenen Veranstaltungen auf der Bühne. Seit zehn Jahren sorgt sie auch für die Pflege des Blumenschmucks am Dorfplatz.
Verena Glück wurde im sportlichen Bereich für die Erringung der Bayerischen Meisterschaft im Distanzreiten mit ihrem Araberhengst Masir ausgezeichnet. Unter tierärztlicher Aufsicht bewältigte sie mit ihrem Pferd die 96 Kilometer lange Strecke in sieben Stunden und 22 Minuten. Der Zweitplatzierte kam zehn Minuten später ins Ziel. Als Vorbereitung legte sie über 14 000 Trainingskilometer zwischen Main und Steigerwald zurück.
Auch bei der musikalischen Umrahmung des Abends wurden wieder junge Talente eingebunden. In diesem Jahr trugen am Neujahresempfang Linda und Kristin Maier, Lena Niedermeyer und Magdalena Roth mehrere Stücke unter der Leitung von Silke Sendner vor.
Fotos:
Ehrungen beim Neujahrsempfang:
Die Gemeinde Frankenwinheim ehrte sieben verdiente Mitbürger. Im Bild von links: Zweiter Bürgermeister Otto Kunzmann, Hans Ebert, Bürgermeister Robert Finster, Frank und Sabine Walter, Verena Glück, Andreas Kraus, Waldemar Sperling und Hilde Hußlein.
Ehrenbürger von Frankenwinheim: Waldemar Sperling wurde mit der höchsten Auszeichnung der Gemeinde Frankenwinheim bedacht. Er ist der fünfte Ehrenbürger der Gemeinde. Im Bild von links: Bürgermeister Robert Finster, Waldemar und Anna Sperling sowie Tochter Susanne.

Info 2: Main-Post vom 30.12.2010 (Bericht von L. Riedel)
Auch die Feuerwehren wurden mit Spenden bedacht
Ein großzügiges Weihnachtsgeschenk von insgesamt 19.000 Euro überreichte die Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung eG, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Klaus Stuntz und dessen Stellvertreterin Andrea Helbig, an Vereine und Organisationen des Genossenschaftsgebiets. 5.200 Euro aus der Stiftung zur Jugendförderung erhielten die Feuerwehren aus Brünnau, Brünnstadt, Frankenwinheim, Krautheim, Lülsfeld und Schallfeld. Bereits vor einer Woche spendete die Bank an die Vereine der Mitgliedsorte einen Gesamtbetrag von 13.850 Euro aus dem Gewinnsparen. Die Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung ist die einzige Bank dieser Gruppe, die im Landkreis Schweinfurt eine Stiftung hat – seit 2007. Die Spenden sollen gemeinnützig und mildtätig sein und kirchliche Verwendung finden. Stellvertretend für alle Spendenempfänger dankte Egon Mauer für die große Weihnachtsüberraschung. Im Bild von links Andrea Helbig, Stiftungsvorstand der Raiffeisenbank, Martin Mauer. Kommandant der Feuerwehr Brünnstadt, Paul Krätzig Kommandant der Feuerwehr Schallfeld, Winfried Hein, Kommandant der Feuerwehr Brünnau, Klaus Wichert, Vorsitzender der Feuerwehr Schallfeld, Ulrich Schemmel, Zweiter Kommandant der Feuerwehr Lülsfeld, Egon Mauer, Vorsitzender der Feuerwehr Brünnstadt, Hans Strasser, Vorsitzender der Feuerwehr Frankenwinheim, Erwin Strobel, Kommandant der Feuerwehr Krautheim, Martin Barthelme, Kommandant der Feuerwehr Frankenwinheim, Gabriela Triphan, Stiftungsratsvorsitzende der Raiffeisenbank aus Lülsfeld, Gerd Düll, Vorsitzender der Feuerwehr Brünnau und Klaus Stuntz, Stiftungsvorsitzender der Raiffeisenbank Frankenwinheim.