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Info 1: Main-Post vom 08.02.2012
Politiker sind wie Windeln
Prunksitzung des KV Rot-Weiß Frankenwinheim in der Gerolzhöfer
Stadthalle
Auch in der zweiten Auflage brachte der Karnevalsvereins Rot-Weiß
Frankenwinheim anspruchsvolle Tänze und humorige Sketche mit in die
Gerolzhöfer Stadthalle. Gerolzhofens
Bürgermeisterin Irmgard
Krammer freute sich, dass viele junge Akteure und Tänzerinnen zu
sehen waren und bot auch weiterhin Asyl in der Stadthalle an. Und
der Frankenwinheimer
Bürgermeister Robert Finster aus Frankenwinheim dankte für die
freundliche Aufnahme in der Stadt, da wegen dem Neubau des
Pfarrheims momentan in Frankenwinheim kein großer Festsaal zur
Verfügung steht.
Die Sitzungspräsidentin
Elisabeth Stühler vom Karnevalsverein Rot-Weiß Frankenwinheim
führte souverän durch die Prunksitzung. Nach dem gemeinsamen
Einmarsch des Elferrates und der
Gastgesellschaft aus
Albertshofen begann traditionell die
Minigarde mit dem ersten
Programmpunkt. Mit großen kindlichem Charme verzauberten sie das
Publikum mit ihrem Showtanz und entführten ins Märchenreich des
Aschenputtels.
Hannes Bauer erzählte in
der Bütt von seinen Urlaubserlebnissen mit den Eltern. Papa wälzt
die Urlaubsprospekte und bestimmt das Urlaubsziel. Doch statt in die
Ferne zu Reisen, geht es nur wandern zum Kreuzberg und zurück. Auch
wenn es in den Süden geht, stehen nur Museen auf dem Programm, statt
sich zu den Schönheiten an den Strand zu legen. Und so wiederholt
der kleine Naseweis mehrmals seinen Lieblingsslogan: „Wär mer doch
lieber daheim geblieben.“
Bei der Musikprobe gab es viele schräge Töne.
Dirigent Arnd Bauer versuchte verzweifelt, seinem unmusikalischen
Trompeter Karl Weikert
die richtigen Noten beizubringen. Anstatt ein hohes „C“ zu spielen,
holte der Trompeter lieber eine Flasche „hohes C“ aus seiner Tasche
und füllte diese in die Trompete. Damit die Tonlage sauber getroffen
wird, reinigte Karl Weikert seine Trompete zunächst mit der
Klobürste.
Zu einem ersten Höhepunkt entführte der
Postler Stephan Kleinhenz
sein Publikum in die aufregende Welt eines Schalterbeamten der
Deutschen Post. Durch seine gekonnte Darbietung zeigte er überspitzt
die Welt eines kleinen Postbeamten auf. Um das Publikum anzuheizen,
holte er sich zwei Elferräte auf die Bühne, um diese in seiner Bütt
mit einzubauen. Gemeinsam trugen sie das Lied von der Post vor.
Thomas Kleedörfer
berichtete von seinen Erlebnissen bei seiner Heimkehr nach
Deutschland. Er hatte sich selbst mit einem großen Bierbauch
ausgestattet und meinte süffisant zum Thema Übergewicht, dies ließ
sich einfach feststellen: „Wenn man den Knopf nach dem Essen öffnen
will und dabei feststellt, dass er bereits offen ist.“
Der Gesichtsakrobat Otmar
Schmelzer brachte das Publikum mit seinen fränkischen Gstanzln
zum Toben. Er beherrschte auch sein mitgebrachtes Instrument und
baute spontan die Bedienung in sein Programm ein. Bei den
Auswahlkriterien für die Teilnahme am Veitshöchheimer
Fernseh-Fasching sei es besonders wichtig, mit einem gefüllten
Kuvert in der Tasche zu erscheinen. Als er auf die Politiker zu
sprechen kam, stellte er die Analogie mit Windeln her, und meinte
dann, beides gehöre öfter gewechselt.
Ihr Können zeigten bei den Polkatänzen die
Minis sowie die
Schülergarde. Zu den
Höhepunkten der Tanzeinlagen gehören immer die Showtänze. Für
stimmungsvolle Glanzlichter sorgte die Schülergarde mit ihrem
Freestyle, die Albertshöfer
Gäste mit ihrem Rückblick auf die „80er“ und die
Hauptklasse mit ihrem
Tanz aus dem Orient.
Einen schönen Auftritt zeigte das
Tanzmariechen Janina Mathee
und erntete viel Applaus für ihre Darbietung.
Sabine Nikola, eine
Arbeitssuchende, wurde von der Arbeitsagentur als Melkerin
vermittelt. So verbrachte sie ihre Zeit als Almwirtin und konnte als
„Zensi von der Alm“ von ihren Erlebnissen berichten.
Nicht ohne Zugabe durfte das
Männerballett um Pfarrvikar Michael Prokschi den Saal verlassen.
Als Cowboys und Cowgirls verkleidet, gab es für sie reichlich
Beifall.
Als weiterer Höhepunkt des Abends entpuppte sich auch in diesem Jahr
Werner Herkert aus Alitzheim,
der sich als neuer Pfarrer vorstellte und mit seiner
Ministrantin Melanie Bauer auch so manches Lokalkolorit einbaute.
Alleinunterhalter Mario
Ziegler sorgte für die Einzugsmusik und für so manche
Schunkelrunde zwischen den einzelnen Darbietungen.
Die Mitwirkenden
Minigarde „Aschenputtel“:
Marie Markert, Amelie
Bauer, Victoria Piepenbrock, Marie Herkert, Johanna Engel, Lena
Helbig, Kim Holzinger, Laura Förster, Marilina Walter; Trainerinnen:
Verena Zinser-Weiglein, Christiane Klüpfel.
Minis Polka:
Johanna Engel, Klara Blaurock, Linda Ditzel, Cora Piepenbrock,
Marie Herkert, Sarah Zimmermann; Trainerin: Barbara
Helbig-Holzinger.
Schüler Freestyle „Little
Free Stars“:
Lilly Bandi, Annika Bauer, Leonie Bauer, Nikola Braun, Emilia Braun,
Annika Engel, Lisa Hohmann, Mona Kerzdörfer, Ann-Kathrin Markert,
Christina Markert, Michelle Schneider, Anna Kreisheimer, Jana
Niedermeyer, Marie Wagner; Trainerin: Christina Schubert.
Solo:
Janina Mathee
Schüler Polka:
Janina Mathee, Jessica Dülk, Christina Rudolph, Moesha Hußlein,
Amelie Apold, Mia Dörflein, Mona Kerzdörfer
Trainerin: Annika Elflein, Stefanie Strobel; Betreuer: Christian
Strobel.
Hauptklasse Marsch –
„Frankensterne“:
Annika Elflein, Christian Strobel, Stefanie Strobel, Nina Johannes,
Janina Mathee, Valeria Krauß, Michelle Wichert; Trainerin: Andrea
Krapf.
Hauptklasse Showtanz –
„Orient“:
Rebecca Schüppel, Annika Elflein, Stefanie Strobel, Susanne
Schorni, Valeria Krauß, Christina Schubert, Christian Strobel,
Michelle Wichert, Nina Johannes, Sabrina Heigele; Trainerinnen:
Christina Schubert, Andrea Krapf.
Männerballett „Cowboys“:
Frank Burger, Matthias Burger, Frank Walter, Martin Förster,
Karsten Haas, Thomas Stöcklein, Jens Strasser, Michael Prokschi;
Trainerin: Barbara Helbig-Holzinger.
Akteure in der Bütt:
„...mit den Eltern im
Urlaub“, Hannes Bauer,
Frankenwinheim;
„Musikprobe“, Karl Weikert
und Arnd Bauer, Frankenwinheim;
„Postler“, Stephan Kleinhenz,
Alitzheim;
„Viel erlebt“, Thomas
Kleedörfer, Rimbach;
„Fränkischer Gstanzler“,
Otmar Schmelzer, Oberschwappach;
„Zensi von der Alm“, Sabine
Nikola, Fahr;
„Der neue Pfarrer“, Werner
Herkert, Alitzheim.
Von unserem
Mitarbeiter Stefan Polster
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