Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

Frankenwinheimer Jahresbilder 2014
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Sehr viele Bilder wurden/werden mir freundlicherweise überlassen von Stefan Polster.

Januar 2014
Sämtliche Bilder können mit einem Klick vergrößert werden!
Neujahrsanblasen...
(siehe Info 1)
Neujahrsempfang 2014
-Bilderserie-
(siehe Info 2 u. 3)
Kindermette am 24.12.2013- gestaltet von der KLB (Bilder von Martin Reisinger)
06.01.14: Hl.-Drei-Könige - Kirchenschmuck - Krippe... 16.01.2014:
Landfrauen-Bildungstag
-Bilderserie-
19.01.14: Kinderkirche
Thema: Die Bibel
26.01.14: Erster Schnee... 31.01.14.: Die Windräder wachsen... (siehe Info 4)

Zeitungsartikel (oder sonstige Infos) zu einzelnen Bilder ...

Info 1: Main-Post vom 02.01.14
Neujahrsanblasen der Rosenberg-Musikanten
(stop)
Die Rosenberg-Musikanten haben auch in diesem Jahr am Silvestertag den Dorfbewohnern ein musikalisches Ständchen gespielt. Bei trockenem und nicht so kaltem Wetter starteten sie am Kirchberg vor dem Rathaus ihre Tour durch das Dorf. Als kleines Dankeschön gab es von Bürgermeister Robert Finster zur Stärkung heiße Wiener mit Salzbrezen. Etwas wehmütig bedankte sich der scheidende Bürgermeister Robert Finster (Zweiter von rechts) für die 18-jährige musikalische Begleitung zu vielen offiziellen Anlässen. Seit vielen Jahren halten die Rosenberg-Musikanten mit ihrem Dirigenten Viktor Hämmerlein (rechts) an diesem Brauch fest, ziehen am letzten Tag im Jahr durch die Dorfstraßen und spielen an 20 Plätzen auf.

Info 2: Main-Post vom 08.01.14 (STOP)
Frankenwinheim würdigt besondere Verdienste - Verabschiedungen und Ehrungen im Rahmen des Neujahrsempfangs
Beim Neujahrsempfang in Frankenwinheim ist es Tradition, verdiente Bürger für ihren vielfältigen Einsatz für das Gemeinwohl oder für besondere Leistungen zu ehren.
In diesem Jahr wurde Manfred Kirchner nach 21-jährigem Einsatz als Bauhofmitarbeiter verabschiedet. Sein offizielles Dienstende fiel am 31. Mai 2013 buchstäblich ins Wasser. Bekanntlich wurde hier das überraschende Hochwasser an der Raiffeisenbank mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften bekämpft. Deshalb wurden die großen Verdienste von Manfred Kirchner, auch im ehrenamtlichen Bereich, erst im Rahmen des Neujahrsempfangs gewürdigt.
Christian Mauer aus Brünnstadt schloss seine Ausbildung in der Landwirtschaft als Zweitbester aller Prüfungsteilnehmer aus der Region Main-Rhön ab. Daneben engagiert er sich als Jugendwart bei der Brünnstädter Wehr. Robert Finster hob besonders den mutigen Schritt hervor, in der heutigen Zeit einen landwirtschaftlichen Betrieb im Vollerwerb weiterzuführen.
Im sportlichen Bereich ehrte Bürgermeister Finster Verena Glück mit ihrem Pferd Masir, die zum zweiten Mal nach 2010 die Bayerische Meisterschaft im Distanzreiten nach Frankenwinheim holte.
Ebenfalls für ihre sportliche Leistung wurden die Korbballdamen geehrt, die dreimal in Folge die Meisterschaft unter Trainerin Sabrina Strasser erringen konnten. Die Spielerinnen der Meistermannschaft im vergangenen Jahr waren: Aurelie Bothereau, Julia Fackelmann, Sarah Finster, Ramona Barthel, Sabrina Strasser, Regina Bregel, Linda Maier, Kirstin Meier, Louisa Herbig, Madeleine Herbig, Sarika Skupch, Hannah Schanz und Laura Herbert.
Elmar Walter wurde für seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Vorstand der Feuerwehr und des Gesangvereins ausgezeichnet. Daneben war er viele Jahre lang für den Ferienspaß in der Gemeinde verantwortlich. Er wendet außerdem viel Zeit und Energie für die Pflege der gemeindlichen Internetseite auf. Auch die Gestaltung der Vierzehnheiligenwallfahrt liegt in seinen Händen.
Georg Vollmuth, ein Feuerwehrmann durch und durch, wurde für seinen vielfältigen Einsatz für die örtlichen Wehren und für sein Engagement auf Kreisebene geehrt. Zwölf Jahre lang bekleidete er als Kreisbrandrat das höchste Feuerwehramt im Landkreis. Seit nunmehr 45 Jahren ist er für die örtliche Wehr im Einsatz.
Bei allen Geehrten würdigte Bürgermeister Robert Finster, dass ihr Engagement für eine kleine Gemeinde wie Frankenwinheim wertvoll und unersetzlich sei. Solche Menschen machten das Leben in der Dorfgemeinschaft lebens- und liebenswert und trügen außerdem zum positiven Bild der Gemeinde nach außen bei.
Foto (STOP)
Ehrung für fünf Mitbürger und die Korbballmannschaft beim Neujahrsempfang der Gemeinde Frankenwinheim: (von links) Landrat Florian Töpper, Georg Vollmuth, Weinprinzessin Madeleine Herbig, Sabrina Strasser, Christian Mauer, Ramona Barthel, Manfred Kirchner, Regina Bregel, der stellvertretende Bürgermeister Otto Kunzmann, Linda Maier, Verena Glück, Pfarrer Stefan Mai, Bürgermeister Robert Finster und Elmar Walter.

Info 3: Main-Post vom 09.01.14 (STOP)
Rückblick auf die ganze Amtszeit
Robert Finsters letzter Neujahrsempfang
Der im April aus dem Amt scheidende Frankenwinheimer Bürgermeister Robert Finster nutzte den letzten Neujahrsempfang als Ortsoberhaupt nicht nur, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Er blickte auf die wichtigsten Ereignisse seiner ganzen Amtszeit zurück.
Als erstes großes Thema nannte er die Kläranlage. Dieses Thema verfolgt Bürgermeister und Gemeinderat bis heute. Beim Bau der Kläranlage war nach Worten Finsters im wahrsten Sinn einiges schiefgegangen. Das Klärbecken kippte nach der Fertigstellung um 27 Zentimeter. Es beschäftigt seitdem die Gutachter, Juristen und Gerichte.
Daneben wurden die Baugebiete Schlossgarten und Kehlrangen in Frankenwinheim und am Stieglein in Brünnstadt angegangen. Radwege wurden von Frankenwinheim nach Lülsfeld und Krautheim gebaut. In Brünnstadt konnte durch den Erwerb des Abelschen Anwesens ein neuer Dorfplatz geschaffen werden.
Nach dem Tsunami von Weihnachten 2004 wurde ein Initiativkreis Sri Lanka gebildet, über den eine Medikamentensammlung von über fünf Tonnen in das Krisengebiet entsandt werden konnte. Mit Hilfe einer Spendenaktion, bei der 117 000 Euro für Sri Lanka zusammen kamen, wurden an Weihnachten 2004 ein Kindergarten und eine Berufsschule in dem von der Flutwelle stark betroffenen Land errichtet.
Durch das Konjunkturprogramm 2009 der Bundesregierung konnte die Gemeinde zusammen mit der Kirche das Begegnungszentrum neben der Dorfkirche errichten, unter Einbeziehung des alten Pfarrhauses. Es wird für kirchliche, gemeindliche oder private Veranstaltungen genutzt. Daneben wurden in einigen Straßen die maroden Kanäle erneuert und in diesem Zuge auch die Fahrbahnen saniert.
Emotional: Gedenksteinenthüllung
Als emotionalsten Moment seiner Amtszeit bezeichnete Finster die Enthüllung des Judengedenksteines vor dem Rathaus im November 1999 mit Josef Schuster, mittlerweile Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sowie dem jetzigen Ehrenbürger der Gemeinde, Werner Gottlieb.
Weitere Höhepunkte seiner Amtszeit waren für Finster das Scherenbergjahr, mit dem Besuch des Bischofs 2001, die 1225-Jahr-Feier der Gemeinde mit Aufführung des ersten Festspiels des Heimatdichters Fritz Röll 2004, die Einrichtung der Buchinger-Stiftung und die Aufführungen des Theaterstücks „Ein Dorf spielt seine Geschichte – Kathrin und der schwedische Obrist“.
Zum Schluss dankte Finster allen Vereinsvorständen und den vielen Ehrenamtlichen für ihr Mittun in der Dorfgemeinschaft.
Pfarrer Stefan Mai, findet es für die Zukunft immer wichtiger, dass die Menschen Interesse zeigen, im Sinne von Anteilnahme am Mitmenschen, am Leben in Gemeinde, Pfarrgemeinde oder Verein, oder auch an gesellschaftlichen Prozessen. Man müsse seinen Hintern bewegen, um etwas voran zu bringen, auch wenn man dabei mal zwischen die Fronten gerate. Mit seinem Schlusssatz „Nur dort wo Interesse da ist und gelebt wird, bleibt das Leben in der Gemeinde auch interessant“ sprach Mai vielen aus der Seele.
Landrat Florian Töpper hob angesichts der anstehenden Wahl besonders das Ehrenamt in der Kommunalpolitik hervor. Er würdigte, was in Frankenwinheim von Ehrenamtlichen in Politik, Vereinen und Gruppierungen geleistet wird, nicht zuletzt das 18-jährige Wirken Robert Finsters als ehrenamtlicher Bürgermeister. Doch Töpper lenkte den Blick auch über die Gemeindegrenzen hinaus auf Landkreisthemen, etwa die Konversion nach dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Schweinfurt.
Weinprinzessin Madeleine Herbig berichtete von ihrem ersten Jahr als Weinprinzessin und den vielen interessanten Begegnungen.
Für die musikalische Umrahmung des Abends hatte sich Bürgermeister Robert Finster nochmals das Duo Silke Sendner an der Querflöte und Katharina Müller am E-Piano gewünscht.                                                                                                                                                                            Stefan Polster

Info 4: Main-Post vom 04.02.14 (STOP)
Betonspargel wächst in den Himmel
Nun ist es so weit, die ersten Anzeichen eines sich wandelten Landschaftsbildes vor den Toren Gerolzhofens wachsen in den Himmel. Das Windrad neben dem Umspannwerk in Brünnstadt hat bereits eine Höhe von rund 40 Meter erreicht. Die Montagemannschaft der Firma Bögl wird in den nächsten drei bis vier Wochen diesen fertigstellen und zwei weitere Betonmasten für Windräder aufstellen.
Die Rotoren vom Typ Repower 3.2M errichtet die Firma Abo-Wind aus Wiesbaden. Ein Betreiber des Windparks wird wie berichtet noch gesucht. Die Windräder werden mit einem Stahlrohr-Beton-Hybrid-Turm ausgerüstet. Dabei bestehen die ersten 82 Meter vom Boden aus Betonschalen. Auf diese wird ein 55 Meter hoher Stahlrohrturm aufgesetzt. Dem folgt das Maschinenhaus mit den Rotorblättern. Die einzelnen Schalenteile werden am Schluss mit Stahlseilen über den ganzen Turm verspannt. Die Nabenhöhe des Windrads beträgt 143 Meter. Der Rotor hat einen Durchmesser von 114 Metern. Das Gerätehaus – die Gondel – auf dem Turm hat zusammen mit dem Generator ein Gewicht von 110 Tonnen.
Die elektrische Nennleistung des Windrades in Höhe von 3,2 Megawatt wird bei einer Windgeschwindigkeit von zwölf Metern pro Sekunde erreicht. Die Anlage muss ab einer Windgeschwindigkeit von 22 Metern pro Sekunde abgeschaltet werden. Bei geringeren Windgeschwindigkeiten sinkt die Leistung extrem ab. Bei sechs Metern pro Sekunde erreicht die Anlage nur noch 0,5 Megawatt. Die Einspeisung von Strom ins Netz soll ab Mai erfolgen.