10-Oktober-2019.htm

Wappen Frankenwinheim (Gestaltung: Heinz Köpl)

Frankenwinheimer Jahresbilder 2019
- Hier finden Sie Bilder über unser Dorf - (Diesen "Link" einfach anklicken!)
Sehr viele Bilder wurden/werden mir freundlicherweise überlassen von Stefan Polster.

März 2019
Sämtliche Bilder können mit einem Klick vergrößert werden!
04.03.19:
Kinderfasching im BGZ

-Bilderserie-

16.03.19:
FFW-Neuwahlen

-Bilderserie-
(siehe Info 1)

18.03.19:
Bürgerversammlung
(siehe Info 2)
22.03.19:
Flursäuberung
-Bilderserie-
23.03.19:
JHV-Landvolk
-Bilderserie-
28.03.19:
Ehrungen im GV
(siehe Info 3)
18.03.19
Ehrung vom BFV für
Joachim Feuerbach
(siehe Info 4)
         
         

Info 1: MP vom 20.03.19 (STOP)
Neuwahlen läuten Generationswechsel ein
Vorsitzender Björn Vollmuth begrüßte 40 Feuerwehrkameraden und Gäste zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Frankenwinheim im Feuerwehrhaus und gab in seiner Ansprache einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.
Als neuen ersten Kommandanten wählten die aktiven Feuerwehrmänner einstimmig Kevin Gambel. Ebenfalls einstimmig wurde Arnd Bauer als zweiter Kommandant gewählt. Somit hat ein Tausch der Funktionen an der Spitze der Frankenwinheimer Wehr stattgefunden. Arnd Bauer war nicht mehr als Erster Kommandant angetreten. Er führte die Wehr nunmehr sechs Jahre und davor acht Jahre lang als Zweiter Kommandant. Kevin Gambel war bisher sechs Jahre als Zweiter Kommandant aktiv.
Im Feuerwehrverein wurde Björn Vollmuth für weitere sechs Jahre in seinem Amt als Erster Vorsitzender bestätigt. Neuer Zweiter Vorsitzender wurde Manuel Zimmermann. Ebenfalls neu in das Amt als Schriftführer wurde Alexander Rudolph gewählt. Der Kassier Marcus Dittmann, sowie die beiden Kassenprüfer Richard Sendner und Martin Barthelme wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Atemschutzträger waren im Einsatz
Die aktive Wehr hatte, wie Erster Kommandant Arnd Bauer in seinem Jahresbericht darlegte, neun Einsätze zu bewältigen. Im Mai wurde man zu einem Scheunenbrand nach Schallfeld gerufen, es waren auch die Atemschutzträger im Einsatz. Im Juli musste eine Ölspur in der Rimbacher Straße beseitigt werden. Zu einem Verkehrsunfall Richtung Brünnstadt wurde man gerufen sowie zu einer Personensuche in Lülsfeld. Bei einem Brand im August auf einer Freifläche in Lülsfeld wurde die Wehr zwar alarmiert, jedoch war der Brand durch den einsetzenden Regen bereits gelöscht.
In Frankenwinheim war man im September zum Löscheinsatz auf einem Kartoffelacker gerufen. Der Brand hatte auf Grund der Trockenheit auf Feldwege übergegriffen. Einen Tag später kam es zu einem Einsatz in Düttingsfeld bei einem Dachstuhlbrand, auch hier waren die Atemschutzträger im Einsatz. Zu zwei Verkehrsunfällen wurde die Wehr im Dezember und Januar gerufen, sie betreute die verletzten Personen bis zum Eintreffen der Sanitäter und sicherte die Unfallstelle ab.
Neben den Einsätzen ist die Feuerwehr auch bei weiteren Aktionen im Dorfleben eingebunden. Hier fallen die Verkehrssicherung beim Weinfest, Fronleichnam oder dem Martinsumzug an. Am Weinfest wurde in diesem Jahr auch eine Sicherheitswache nach dem Feuerwerk übernommen. Die extreme Trockenheit machte diesen Einsatz notwendig, hier waren sechs Mann mit 8000 Liter Wasser an Ort und Stelle.
Übungen mit der Brünnstädter Wehr
Doch auch zu Übungen traf man sich rege und hat begonnen, Übungen zusammen mit der Brünnstädter Wehr abzuhalten, um auch tagsüber, wenn bekanntlich wenig Feuerwehrleute greifbar sind, eine Einsatztruppe im Bedarfsfall stellen zu können. In seiner letzten Amtshandlung als Erster Kommandant konnte Arnd Bauer noch zwei Nachwuchskräfte in die aktive Wehr einführen. Dies waren Leonie Sendner und Daniel Rudolph. Zusätzlich konnte Alexander Schubert als Neubürger in der aktiven Wehr begrüßt werden. Arnd Bauer bedankte sich bei allen Aktiven für die rege Teilnahme an den Übungen und die Einsatzbereitschaft der Wehr sowie die Beteiligung an diversen Arbeitseinsätzen in seiner Zeit als Erster Kommandant.
Jugendliche sind mit großem Eifer dabei
Jugendwart Jens Strasser freute sich zusammen mit Jürgen Barthelme, dass die Jugendfeuerwehr auf 13 Mitglieder angewachsen ist. Neu hinzu gekommen sind Marcel Förster und Max Barthelme. Beim Jugendwettbewerb belegte man in Sennfeld einen guten neunten Platz. Bei den Übungen sind die Jugendlichen mit Eifer dabei und den beiden Betreuern macht es weiterhin viel Spaß, die Jugendlichen zu unterweisen. Jens Strasser lobte hier auch die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Schweinfurt, der informatives und zeitgemäßes Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt. Beim Wissenstest über die Fahrzeugkunde konnten die Jungfeuerwehrler zwei Urkunden und sieben Silbermedaillen erzielen. Strasser dankte auch der Gemeinde für die Bereitstellung von neuer Ausrüstungskleidung für die Jugendwehr.
Vorstand Björn Vollmuth ehrte Bernhard Jörg für seinen 18-jährigen Einsatz in der Vorstandschaft der Frankenwinheimer Wehr mit einem Präsentkorb, davon war er sechs Jahre als Zweiter Kommandant und zwölf Jahre als stellvertretender Vorstand aktiv. Ebenfalls einen Präsentkorb erhielt Elmar Walter für seine 35 Jahre Schriftführertätigkeit sowie ein Erinnerungswappen. Er wurde zum Ehrenschriftführer ernannt. Kreisbrandinspektor Alexander Bönig würdigte den hohen Einsatz von Elmar Walter mit einer Woche im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain. Bürgermeister Herbert Fröhlich dankte der Feuerwehr für ihren Einsatz und lobte die gute Jugendarbeit der Wehr.
Wehr ist fest im Dorfgeschehen verankert
Kreisbrandinspektor Alexander Bönig freute sich, dass die Wehr in Frankenwinheim fest im Dorfgeschehen verankert ist. Er stellte fest, dass sich im gesamten Landkreis die Einsätze der Wehr erhöht hätten, vor allem auf Grund von extremen Naturereignissen, sei es durch Wind, Regen oder Blitzschlag. Ebenfalls lobte er die engere Zusammenarbeit mit der Brünnstädter Feuerwehr, um eine schlagkräftige Truppe zu allen Tageszeiten zu gewährleisten. Er dankte Arnd Bauer für seine Tätigkeit als Erster Kommandant und freute sich besonders, dass er weiterhin als Zweiter Kommandant aktiv der Wehr zur Verfügung stehe.

Info 2: Bürgerversammlung vom 21.03.19 (STOP)
Funkmast am Ortsrand erregt die Gemüter
Bei der Bürgerversammlung in Frankenwinheim stellte sich Bürgermeister Herbert Fröhlich zusammen mit seinem Gemeinderat den Fragen der Ortsbevölkerung. Enttäuschend auch in diesem Jahr, dass nur so wenige (7,1 Prozent) Frankenwinheimer Interesse an der Gemeindepolitik zeigten.
Zunächst stellte Herbert Fröhlich der Dorfbevölkerung die Hebesätze der Gemeinde vor, die deutlich unter denen des Landesdurchschnitts liegen. Der Gesamthaushalt wird in diesem Jahr um elf Prozent auf 3,2 Millionen Euro steigen. Der weitaus größte Einnahmeposten wird weiterhin die Einkommenssteuerbeteiligung mit 640 300 Euro sein, gefolgt von den Gewerbesteuern mit 378 700 Euro. Auf der Ausgabenseite muss die Gemeinde an den Landkreis 372 800 Euro und für den Kindergarten 284 400 aufbringen. An die Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen werden 88 200 Euro abgeführt.
Für Personalkosten fallen insgesamt 160 750 Euro an. Bei Rücklagen in Höhe von 312 000 Euro betrug der Schuldenstand zum Jahresende 69 240 Euro. Im Jahr 2019 werden für die Gemeinde als größte Posten die Erschließungsmaßnahmen für das neue Baugebiet mit fast einer halben Millionen Euro zu Buche schlagen, gefolgt von Grunderwerb in Brünnstadt mit 240 000 Euro und in Frankenwinheim mit 100 000 Euro.
Vier Ehen geschlossen
Der Einwohnerstand zum 31. Dezember 2018 betrug 972 Personen, wovon 764 in Frankenwinheim und 208 in Brünnstadt registriert waren. Es gab vier Eheschließungen in der Gemeinde und acht Geburten in Frankenwinheim, eine in Brünnstadt. Sterbefälle waren sieben in Frankenwinheim und einer in Brünnstadt zu vermelden. 37 Personen zogen von außerhalb in die Gemeinde und 47 Personen verließen die Gemeinde durch Wegzug.
Mit einigen Bildern verdeutlichte Bürgermeister Herbert Fröhlich die von Gemeindeseite durchgeführten Aktionen wie sicherheitstechnische Baumfällungen im Spielplatz, Umbaumaßnahmen in den beiden Friedhöfen, Umgestaltung des Kirchbergplatzes oder Schäden durch Biber, um nur einige zu nennen. Schmunzelnd konnte Herbert Fröhlich berichten, dass bei der Vorsorgeschürfung im Bereich des ehemaligen Bombenkraters für das Baugebiet Schlossgarten II nur ein alter Blechtopf gefunden wurde und somit die Erschließungsarbeiten beginnen können.
Ausbau des 5G-Netzes
Von einigen Bürgern wurde die schlechte Informationspolitik der Gemeinde im Hinblick auf den Ausbau für das 5G-Netz bemängelt. Vor allem stört, dass der Sendemast in der Nähe des Kindergartens errichtet werden soll und keine Aufklärung über den genauen Sachverhalt erfolgte. Bürgermeister Fröhlich wies auf die Themenbehandlung in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung und die folgende Berichterstattung hin.
Hier wünschen sich die Bürger eine zusätzliche Veröffentlichung im Gemeindeblatt und einen Runden Tisch mit dem Netzbetreiber, an dem die ganze Gemeinde teilnehmen kann. Fröhlich sicherte hier eine Abklärung mit dem Netzbetreiber zu. Eine Bürgerin berichtete in diesem Zusammenhang auf Grund ihrer Erfahrungen in der Klinik am Steigerwald von massiv steigenden Erkrankungen durch Elektrosmog.
Thema LED-Beleuchtung
Ein Bürger interessierte sich für die Umstellung der Dorfbeleuchtung auf LED-Basis, hier konnte Herbert Fröhlich berichten, dass für dieses Jahr keine Umstellung vorgesehen ist. Weiter wurden auf Grund des niedrigen Schuldenstandes größere Investitionen vor allem in der Straßensanierung gefordert, bevor diese zu marode sind und eine Totalsanierung folgt. Hier erinnerte Fröhlich an die anstehenden Großinvestitionen im Gerolzhöfer Schulsektor, an denen Frankenwinheim über die Schulumlage mit großer Summe beteiligt sein wird.
Weiter gibt es Überlegungen zum Bauhofneubau, weitere Grundstücksverhandlungen sowie die weiteren Maßnahmen in Brünnstadt an der Kläranlage. Weiter wurde noch der neue Containerstandort am Sportgelände bemängelt, hier erhofft sich Bürgermeister Fröhlich eine Lösung am Bauhof, jedoch mit Einzäunung, um die extreme Platzverschmutzung um die Container in den Griff zu bekommen.

Info 3: MP vom 02.04.19 (STOP)
Auszeichnung für langjährige Sänger
In der jüngsten Jahresversammlung blickte Elmar Walter zusammen mit 21 Sängern auf sein erstes Jahr als erster Vorsitzender zurück. In seinem Bericht ging er auf alle Vereinsaktivitäten im Jahr 2018 ein. An großen Chorauftritten waren das Froschkonzert in Gerolzhofen, die Eröffnungsfeier beim Tag der offenen Gartentür, die Gestaltung einer Maiandacht, das große Adventskonzert und die Gestaltung des Gemeindeseniorentages zu vermelden. 2018 starb auch die langjährige Vereinsvorsitzende Rita Feustel, sie leitete über 22 Jahre den Verein. In Würdigung ihres großen Engagements nahmen zahlreiche Sänger an der Beisetzungsfeier teil und gestalteten das Requiem musikalisch mit.
Große runde Geburtstage konnten die Sänger ebenfalls feiern und gesanglich bereichern. Dazu zählten der 65. Geburtstag der ehemaligen Vorsitzenden Anni Barthelme und der 85. Geburtstag des Gründungschorleiters Heinz Köpl. Erfolgreich und mit viel Engagement hält der Gesangverein jedes Jahr bei der Ferienspaßaktion das Fahrradturnier ab. Die 25 Kinder wurden von Marianne und Elmar Walter sowie Martina Gunkel betreut.
Für das Jahr 2019 hat man sich eine Maiandacht an der Mariensäule vorgenommen. Vor genau 60 Jahren wurde diese errichtet. Daneben beteiligt man sich an einem Liederabend in Schallfeld und dem Adventskonzert in Frankenwinheim. Chorleiter Edgar Sauer gab in seinem Bericht zu bedenken, dass die kleine Sängerschar immer eine Herausforderung an den musikalischen Leiter stellt, um ein möglichst breites Stimmenspektrum zu erzielen. Er würde sich freuen, wenn noch einige aktive Sänger gewonnen werden könnten. Inzwischen hat man das Repertoire um einige moderne Lieder erweitern können. Er stellte jedoch fest, dass man für die Auftritte schon eine gewisse Zeit benötige, um einen sicheren Vortrag zu erreichen.
Seit 60 Jahren im Chor
Sein Dank galt der Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und das harmonische Miteinander. Dem Dank schloss sich Bürgermeister Herbert Fröhlich in seiner kurzen Ansprache an. Für ihn sei es schön, dass er bei Feierlichkeiten immer auf den Chor zurückgreifen könne.
Vorsitzender Elmar Walter und Bürgermeister Herbert Fröhlich führten die Ehrungen der langjährigen Mitglieder durch. Gertrud Maier wurde für 60 Jahre „Singen im Chor“ ausgezeichnet, von 1958 bis 1966 im Kirchenchor Frankenwinheim und von 1967 bis heute im Gesangverein Frankenwinheim. Mechthild Finster wurde für 50 Jahre Chortätigkeit ausgezeichnet. Davon acht Jahre im Kirchenchor Sandberg und 42 Jahre im Gesangverein Frankenwinheim.
Aus dem aktiven Chor wurde Otto Röll verabschiedet. Aus Altersgründen scheidet er nach 31 Jahren aus dem Frankenwinheimer Klangkörper aus, bleibt dem Verein aber als passives Mitglied erhalten. Die Jahresversammlung schloss mit einem gemeinsamen Essen in der Gastwirtschaft Kraus.

Info 4: Auszeichnung für Joachim Feuerbach
Im Rahmen der Aktion "Danke Schiri", bei der Unparteiische für ihr Engagement auf und neben dem Platz ausgezeichnet werden, waren die unterfränkischen Preisträger/innen 2018/19 bereits im Herbst 2018 geehrt worden. Die Bezirkssieger/innen wurden kürzlich (März 2019) zusätzlich zur "Danke Schiri"-Verbandsveranstaltung nach München eingeladen.
Als unterfränkische Preisträger/innen der Kategorien "Schiedsrichterin", "Schiedsrichter U50" und "Schiedsrichter Ü50" reisten Davina Haupt (Schiedsrichter-Gruppe Schweinfurt), Joachim Feuerbach (Schiedsrichter-Gruppe Gerolzhofen) und Alfred Mennel (Schiedsrichter-Gruppe Haßberge) in die Landeshauptstadt. Der unterfränkische Bezirks-Schiedsrichterobmann (BSO) Norbert Kröckel stellte die drei Unparteiischen dort mit ihren herausragenden Leistungen in kurzweiligen Laudationen vor.
Hier: Joachim Feuerbach (Kategorie Schiedsrichter U50; SV Frankenwinheim): Nach dem Ende seiner Laufbahn als aktiver Fußballer entschied sich Joachim Feuerbach dazu, die Schiedsrichterprüfung abzulegen. Über 470 Einsätze - als Referee bis zur Herren-Bezirksliga sowie als Assistent bis zur Herren-Bayernliga - sind seitdem zusammengekommen. Das Engagement beschränkt sich jedoch nicht auf das Pfeifen und Winken: Er fungiert in seiner Gruppe Gerolzhofen als Pate und Coach von Schiedsrichterneulingen und hilft tatkräftig bei der Organisation von Fahrdiensten für die unter 18-Jährigen. Gerade bei seinem Heimatverein SV Frankenwinheim gelingt es ihm immer wieder, junge Menschen für das Schiedsrichterhobby zu begeistern - kein anderer unterfränkischer Verein weist mehr anrechenbare Unparteiische auf als der SVF. Als Mitglied des Lehrteams hält er seine Kollegen regeltechnisch auf den neuesten Stand und als Vertrauensschiedsrichter ist er wertvoller Ansprechpartner für Jung und Alt in der Gruppe.