Altarweihe am 19.07.09
(mit Zeitungsbericht vom 21.07.09)

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Empfang
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Altarweihe
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Altarweihe 2009 Altarweihe 2009 Altarweihe 2009 Interessant und schön war's!

Markierungsstein für die Gemeinde (Main-Post vom 21.07.09)
Weihbischof Ulrich Boom feiert Festgottesdienst zur Altarweihe in Frankenwinheim
Rechtzeitig zur Ankunft von Weihbischof Ulrich Boom aus Würzburg zur Altarweihe in Frankenwinheim schlossen sich am Sonntag die Schleusen am Himmel. So konnte Bürgermeister Robert Finster den hohen geistlichen Gast bei trockenem Himmel begrüßen.
Vor dem Festgottesdienst trug sich der Weihbischof ins Goldene Buch der Gemeinde ein. Die Kinderkirche und die Kindergartenkinder begrüßten ihn am Rathaus mit einem Lied und schwenkten bunte Tücher.
Unter den festlichen Klängen der Rosenberg-Musikanten zog die Pfarrgemeinde in die Kirche ein. Weihbischof Boom zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Stefan Mai und Pfarrer Raimund Merget, assistiert von Diakon Günter Schöneich.
In seiner Predigt stellte Boom den Altar in den Mittelpunkt. Der Altar stehe für Ermutigung, Halt und Sendung. Die Menschen würden dort zusammengerufen und fänden Halt, um die Alltagssorgen und die Probleme des Lebens zu meistern. Am Ende jedes Gottesdienstes würden die Gläubigen in das Alltagsleben gesendet, um dort im Sinne der Schrift Gutes zu tun.
Reliquien eingesetzt
Nach der Anrufung der Heiligen wurden die Reliquien der frühchristlichen Märtyrer Candida und Amantius in den Altar eingesetzt, ebenso eine Reliquie des heiligen Bischofs Burkard, um die Verbindung zur Bischofsstadt Würzburg zu dokumentieren. Es folgte die Altarweihe, die nach einem festen Ritus abläuft. Zuerst wird der Altar mit Weihwasser besprengt, auch Abwaschen genannt. Dies symbolisiert die Reinigung. Anschließend wird der Altar gesalbt, wie ein Kind nach der Taufe.
Dann wurden auf dem Altar Wachsdochte und Weihrauch aufgelegt und angezündet. Dies versinnbildlicht die Gebete, die vom Altar aus zu Gott emporsteigen. Zuletzt wurden die Altarkerzen mit den Worten „Christi Licht leuchte auf dem Altar“ entzündet, im Leben soll dieses Licht weiterleuchten wie bei den Eucharistiefeiern in der Kirche.
Symbolisch legten die Kinder der Kinderkirche eine goldene Kordel um den Altar, rahmten ihn ein und sangen gemeinsam „Ich fass' dich golden ein“. Danach schloss sich die Eucharistiefeier an.
Pfarrer Mai wünschte sich am Ende des Gottesdienstes, dass der neue Altar ein Markierungsstein für eine gute Zukunft der Pfarrgemeinde werde. Vor allem dankte Pfarrer Mai den vielen Helfern bei den Umbauarbeiten und Steinmetz Siegbert Lenhardt aus Goßmannsdorf für die Umsetzung der Entwürfe von Domkapitular Jürgen Lenssen.
Musikalisch gestalten den Gottesdienst Kantor Karl-Heinz Sauer an der Orgel, Florian Ebert an der Trompete und der Gesangverein unter der Leitung von Edgar Sauer.
Pfarrfest der Gemeinde
Im Anschluss fand das Pfarrfest der Pfarrgemeinde im Pfarrheim statt. Am Nachmittag zelebrierte Stefan Mai die Festandacht und verdeutlichte dabei nochmals die einzelnen Schritte der Altarweihe am Morgen.