SV Frankenwinheim
                                    ... Heimat für alle seit 1928!

80-Jahr-Feier des SVF 1928 am 17.05.08
Die Bilder stammen von Stefan Polster - bearbeitet von Elmar Walter
(Sämtliche Bilder können mit einem Klick vergrößert werden)

Zeitungsberichte

Einladung für 80 Jahre SV Frankenwinheim (17.05.2008) - pdf

SVF-Ausgangsseite

  

Die Festhalle
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Der Gottesdienst
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Festmarsch zur Weidachhalle
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Die Bewirtung übernahm Familie Dittmann Das Technik-Team  
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Blick in die Festhalle
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Kindergymnastik-Gruppe (Leitung: Elke Stöcklein und Roswitha Niedermeyer)
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Aikido-Gruppe (Leitung: Bernd Rüb)
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Korbball-Gruppe (Tanz-Choreographie: Rita Sperling-Maier)
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50 Jahre Korbball - ein Rückblick von Carina Plettner und Rebekka Schmitt
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Grußworte
Rudolf Seifert (BTV-Korbball) Irmgard Krammer
Bgm Gerolzhofen
Robert Finster
Bgm Frankenwinheim
Paul Heuler
(stellvertr. Landrat)
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Anni Barthelme
(Vereine Frankenwinheim)
Christof Hille
Bezirksspielleiter
Kurt Vogel
BLSV
Wolfgang Anger
(Nachbargemeinden)
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Wolfgang Anger
(Nachbargemeinden)
Vertreter der Nachbargemeinden MdL Otto Hünnerkopf Rebekka Schmitt
Weinprinzessin
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Verleihung der "Goldenen Raute" durch Ludwig Bauer (KFV-BEAB) und Rainer Hagen (Kreisspielleiter)
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Ehrungen
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Besondere Ehrung (DFB-Verdienstnadel) für Waldemar Sperling - Laudatio von Ernst Plettner
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Zeitungsberichte der Main-Post zum Jubiläum

(Main-Post vom 15.05.08)
SVF ist seit 80 Jahren am Ball
Sportverein feiert zugleich 50-jähriges Bestehen der Korbballabteilung

Der mitgliedsstärkste Frankenwinheimer Verein, der Sportverein, feiert am Samstag, 17. Mai, mit seinen 559 Mitgliedern gleich zwei Jubiläen. Seit 80 Jahren gibt es den Fußballbetrieb für Männer und seit 50 Jahren die Korbballabteilung für Frauen.
Die Jubiläums-Feierlichkeiten beginnen mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert durch Dekan Josef Kraft. Im Anschluss an den Gottesdienst zieht die Festgemeinschaft zusammen mit den Rosenberg-Musikanten in die Weidachhalle am Radweg.
Beim Festabend am 17. Mai wird an die verstorbenen Mitglieder und besonders an die ehemaligen Vorstände des Vereins erinnert. Die Kleinsten des Vereins zeigen den Besuchern ein kleines sportliches Programm.
Des Weiteren werden verdiente Mitglieder geehrt und Vorsitzender Waldemar Sperling lässt anhand einer großen Präsentation die wichtigsten Stationen des Vereins Revue passieren.
Alles begann im Jahr 1928, als sich junge Burschen aus Frankenwinheim und Lülsfeld zur Gründung eines Vereins entschlossen, um an Meisterschaftsspielen im Fußball teilzunehmen. Das Spielfeld befand sich damals noch an der Krautheimer Straße im Bereich der alten Kläranlage. Im Jahr 1940 stellte die Gemeinde an der Schallfelder Straße ein Gelände für den Sportbetrieb zur Verfügung.
Eine Vereinsvorstandschaft wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebildet, den ersten Vorsitz übernahm Balthasar Sperling. Im Jahr 1948 kam es mangels Spielern nochmals zu einer Spielergemeinschaft mit Lülsfeld, mit der auch 1950 und 1951 die Meisterschaft in der C-Klasse gefeiert werden konnte, danach ging man wieder getrennte Wege. Ab 1968 spielte der SV in der damals höchsten unterfränkischen Klasse, der Bezirksliga. Im gleichen Jahr konnte das 40-jährige Vereinsbestehen und die Einweihung des neuen Sportheimes, das mit enormem Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder gebaut wurde, gefeiert werden.
Nach einigem Auf und Ab wurde 1996 der 3. Platz in der Bezirksoberliga erreicht und über die Ausscheidungsspiele gelang gar der Aufstieg in die Landesliga, in der man für ein Jahr auch viele Zuschauer aus den umliegenden Gemeinden anziehen konnte.
Seit 1958 wurde der Sportbetrieb des SVF durch eine Korbballabteilung erweitert. Hier beteiligte man sich mit Schüler-, Jugend- und Damenmannschaften an den Feld- und Hallenrunden und konnte viele Meisterschaften erringen. In den Anfängen hatte sich hier vor allem Hugo Auer um die Betreuung und den Aufbau der neuen Abteilung verdient gemacht.
Seit 1988 gibt es auch eine eigene Tennisabteilung und ein Jahr später wurden zwei Tennisplätze errichtet. Abgerundet wird der Sportbetrieb durch eine Aikido-Abteilung, zwei Frauengymnastikgruppen sowie das Kinderturnen.
Neben dem sportlichen Betätigungsfeld richtet der SV Frankenwinheim seit 1977 das bekannte Weinfest aus, hier hat sich besonders Waldemar Sperling einen Namen gemacht, der auch immer wieder mit neuen Ideen auf sich aufmerksam macht, und seit 1994 als Vereinsvorsitzender und „Präsident“ fungiert.
Der Ablauf des Festabends am 17. Mai sieht wie folgt aus: 18 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche mit anschließenden Marsch zur Weidachhalle. 19:30 Uhr Festabend mit Musik und Tanz.

(Main-Post vom 21.05.08)
Die Goldene Raute zum Jubiläum
80 Jahre SV Frankenwinheim: Vereinsarbeit und Präsident Sperling honoriert
Der SV Frankenwinheim feierte sein 80. Gründungsfest, die Korbballabteilung ihr 50-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum überreichte der Bayerische Fußballverband dem Sportverein seine höchste Auszeichnung, die Goldene Raute.
Große Ehren für den Sportverein Frankenwinheim (SVF):
Aus den Händen von KFV-Bezirksehrenamtsreferent Ludwig Bauer und Kreisspielleiter Rainer Hagen erhielt der SV im Namen des Bayerischen Fußballverbandes die Goldene Raute. Sein höchstes Gütesiegel verleiht der Bayerische Fußballverband Vereinen, die sich in den Bereichen Jugendarbeit, Ehrenamt, Prävention und Breitensport längerfristig engagieren. In den Jahren 2003 und 2004 hatte der SVF bereits die Silberne Raute erhalten. SVF-Präsident Waldemar Sperling nahm die Urkunde zusammen mit der Goldenen Raute freudestrahlend entgegen.
Ein umtriebiger Funktionär
Als weiterer Höhepunkt wurde Waldemar Sperling selbst für 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand des SVF die DFB-Verdienstnadel von Theo Zwanziger durch den BFV-Bezirksspielleiter Christof Hille überreicht. Der langjährige Wegbegleiter Ernst Plettner würdigte die Verdienste des umtriebigen SV-Präsidenten, der landauf landab nur als „Waldi“ bekannt ist.
Im Jahr 1958 begann er beim SVF als Schriftführer und damit eine große Funktionärslaufbahn. Im Jahr 1971 wurde er Geschäftsführer und 1992 beförderte er sich selbst zum Präsidenten. So manche Anekdote kam wieder ans Tageslicht. Der beliebteste Spruch Sperlings durfte dabei nicht fehlen: „Wo wir sind ist vorn, und wenn wir hinten sind, ist hinten vorn.“
Sportlich mischte der SVF sehr oft vorne mit. Die vielen Meisterschaften zeugen davon, dass man oft höherklassig im Fußball unterwegs war. Besonderes Highlight war der Aufstieg in die Landesliga im Jahr 1996, der durch die Relegationsspiele und den glücklichen Gewinn des Elfmeterschießens gegen Weismain II zustande kam. Doch auch im Erschließen von neuen Einnahmequellen für den Verein zeigte sich Sperling stets findig: Seit 31 Jahren organisiert der Verein ein eigenes Weinfest, der Club 100 fördert die Jugend.
Bürgermeister Robert Finster dankte dem SVF für seine geleistete Arbeit und erinnerte daran, dass die Gemeinde von seinen Erfolgen profitiert. Der Bekanntheitsgrad Frankenwinheims werde gesteigert.
Der stellvertretende Landrat Paul Heuler erinnerte an das schwierige Umfeld der Vereinsgründung in den Jahren der Weltwirtschaftskrise. Den Begriff Sport definierte er so: Spontanität, Power, Offenheit, Rücksicht und Toleranz sollten die Eckpfeiler aller sportlichen Tätigkeiten sein.
Bezirksspielleiter Christof Hille ging auf das Ehrenamt ein, das in der 80-jährigen Vereinsgeschichte geleistet wurde. Es werde immer schwieriger, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern, deshalb sei es wichtig, die Arbeit im Verein auf möglichst viele Schultern zu verteilen. In Frankenwinheim sei dies gut gelungen.
Kurt Vogel, Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbands, würdigte den runden Geburtstag der Korbballabteilung. Ebenso freute sich Rudolf Seifert, der Bezirksvorsitzende des Bayerischen Turnspielverbandes, der Dachorganisation der Korbballer, über deren Jubiläum.
Weinprinzessin Rebekka Schmitt und Carina Plettner ließen 50 Jahre Korbball mit ihren Höhepunkten im Vereinsleben Revue passieren. Sie erinnerten an die großen Erfolge und illustrierten diese mit einer Bildershow.
Grüße der Nachbarvereine
Weitere Grußworte sprachen Bürgermeisterin Irmgard Krammer aus Gerolzhofen, Bürgermeister Wolfgang Anger im Namen der Nachbarvereine Lülsfeld, Brünnstadt, Rimbach, Gerolzhofen, Obervolkach, Schallfeld und Krautheim. Anni Barthelme grüßte im Namen aller Frankenwinheimer Vereine und MdL Otto Hünnerkopf überbrachte die politischen Grüße.
Für Kurzweil sorgten die sportlichen Einlagen der Jugendlichen. Bernd Rüb stellte einige Grundzüge der jüngsten SV-Abteilung Aikido vor. Elke Stöcklein und Roswitha Niedermeyer zeigten mit ihrer Kindergymnastikgruppe eine interessante Bühnenshow. Die Korbballschülerinnen hatten mit Rita Sperling-Maier eine ansprechende Choreographie einstudiert.
Für die musikalische Umrahmung des Abend sorgten die Rosenberg-Musikanten unter der Leitung von Viktor Hämmerlein. Zum Tanz spielten nach dem offiziellen Teil des Festabends das Duo Herbert und Lorenz Strasser.
                                                                                                            Von unserem Main-Post-Mitarbeiter Stefan Polster