Wir sind Franken(winheim).
– Das fränkische Weindorf zwischen Mainschleife und Steigerwald –
Erstkommunionfeier in Gerolzhofen
Am Sonntag, 12. April 2026, feierten insgesamt 23 Kinder aus Frankenwinheim und Gerolzhofen ihre Erstkommunion in der Pfarrkirche „Maria de Rosario“ in Gerolzhofen.
Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Engert zogen die Kinder – begleitet von den Klängen der Rosenberg-Musikanten aus Frankenwinheim – an diesem Festtag bei Nieselregen um 10:30 Uhr vom Pfarrer-Hersam-Haus feierlich in die Kirche ein.
Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahmen die Band SongTimes sowie Kantor Karl-Heinz Sauer an der Orgel.
Aus Frankenwinheim nahmen fünf Kinder (vier Mädchen und ein Junge) an der Erstkommunion teil. Insgesamt gingen zwölf Mädchen und elf Jungen erstmals an den Tisch des Herrn.
In der Vorbereitung auf die Erstkommunion (ab November 2025) unter dem Thema „Auf ein Wort“ fanden acht „Kirchenstündchen“ sowie ein Bußspaziergang statt. Organisiert wurde die Vorbereitung durch die Katechesen des Teams aus der Pfarreiengemeinschaft St. Franziskus Gerolzhofen. Einige Kinder besuchten außerdem das Bildungshaus der Schwestern des Erlösers „Wirbelwind“ in Würzburg, andere den „Ostergarten“ im Bibelturm Haßfurt.
Mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen wird diese Erstkommunionfeier den Kindern und ihren Familien noch lange in guter Erinnerung bleiben. Gottes Segen möge sie stets auf ihrem Lebensweg begleiten.
Textinfos und Foto der Frankenwinheimer Kommunionkinder: Marina Pfau
Am Ostermontag 2026 kam auf dem Sportgelände echte Osterstimmung auf. Ob es der erste Auftritt der neuen Weinprinzessin Marilina Walter, das herrliche Frühlingswetter, die Freude auf ein Wiedersehen oder die musikalische Begleitung der traditionellen Ostereiersuche mit Frühschoppen war – vermutlich kam alles zusammen.
Hannes Bauer aus der SV-Vorstandschaft konnte zahlreiche Kinder mit ihren Eltern, Einheimische und auch einige Gäste begrüßen. Auch Bürgermeister Herbert Fröhlich freute sich über den guten Zuspruch. Anschließend gab Weinprinzessin Marilina Walter den Startschuss zur Ostereiersuche. Mit viel jugendlichem Elan meisterte sie ihre erste Amtshandlung hervorragend.
Die Kinder machten sich sofort begeistert auf die Suche nach den versteckten Süßigkeiten und wurden natürlich schnell fündig. Wer danach noch mehr Osterfreude wollte, konnte sich bei der Weinprinzessin zusätzlich ein Osterei abholen – ein Angebot, das nicht nur die Kinder gerne nutzten.
Für die passende Stimmung sorgten die Rosenberg-Musikanten unter der Leitung von Hans Strasser mit fröhlichen Frühlingsmelodien. Während die Erwachsenen beim Frühschoppen ins Gespräch kamen und Neuigkeiten austauschten, tobten sich die Kinder auf den Spielgeräten aus. Eine rundum gelungene Veranstaltung!
Wenn die Glocken schweigen: 36 junge Rappler halten in Frankenwinheim die Tradition lebendig
In den Kartagen bleiben die Kirchenglocken traditionell stumm und dann kommt die Stunde der Rapplergruppe. Mit Ratschen und kräftigen Rufen laden sie von Gründonnerstag bis Karsamstag jeweils um 6 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr zum Gebet ein. Der Lärm des Ratschens ersetzt das Glockengeläut, das sonst festliche Stimmung verbreitet, aber in den von Leiden und Sterben Jesu geprägten Tagen jedoch bewusst schweigt.
Heuer zogen 31 Ministrantinnen und Ministranten sowie fünf Kommunionkinder in vier Gruppen durch den Ort. Morgens erklang der Ruf zum Ave-Maria („Und das ist das Ave-Maria …“), mittags wurde die Zeit mit „Und es hat 12 Uhr geschlagen …“ angezeigt, abends folgte der Engelsgruß („Und das ist der Engels-Gruß …“).
Zwischen den Einsätzen nutzten die Kinder und Jugendlichen die Zeit, um sich gemeinsam mit Diakon Günter Schöneich in ihren Gruppen auf die Gottesdienste der Kartage und der Ostertage vorzubereiten. Am Karsamstag ging es nach einer Brotzeit – gespendet von der Bäckerei Schmitt, der Metzgerei Kraus und der Gastwirtschaft Kraus – noch von Haus zu Haus. Dort trugen die Rappler den "Judas-Spruch" vor und wünschten den Bewohnerinnen und Bewohnern frohe Ostertage.
Als Dank für den Dienst gab es in vielen Haushalten Süßigkeiten oder eine Geldspende, natürlich auch als Anerkennung für die Ministrantenarbeit über das ganze Jahr hinweg. Organisiert wurde die Aktion von Bettina Roth und dem neuen Gemeindeteam. Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, vor allem den Kindern und Jugendlichen, die die christliche Dorftradition auch 2026 wieder lebendig gehalten haben.
Fotos: EW
Im Anschluss habe ich noch einige Bilder von der Auferstehungsfeier und dem anschl. Osterfrühstück (von Martin R.) eingefügt!
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