Wir sind Franken(winheim).
– Das fränkische Weindorf zwischen Mainschleife und Steigerwald –
Unter dem Leitgedanken „Die Vielfalt der Schöpfung bewahren“ feierte die Pfarrgemeinde Frankenwinheim einen festlichen Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Andreas Engert. Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) mit ihrer Vorsitzenden Silke Sendner und der Bauernverband mit Jutta Barthelme und Richard Sendner gestalteten die Feier mit.
In seiner Predigt griff Pfarrer Engert die biblische Geschichte von Martha und Maria (Lk 10,38–42) auf. Sie verdeutliche, dass nicht allein das Arbeiten und Schaffen zähle. Ebenso wichtig sei es, innezuhalten, die Gaben der Schöpfung bewusst wahrzunehmen und dankbar anzunehmen. Gerade am Erntedankfest werde deutlich, dass vieles, was das Leben bereichert, nicht selbstverständlich sei.
Ein besonderer Blickfang war der prächtige, von Anni Barthelme liebevoll und passend zum Thema gestaltete Blumenschmuck in der Kirche. Er brachte die Vielfalt und Schönheit der Schöpfung eindrucksvoll zum Ausdruck.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Besucherinnen und Besucher zu einem gemeinsamen Umtrunk ins Begegnungszentrum eingeladen. Dort klang das Erntedankfest in geselliger Runde aus.
Fotos: EW
Nach drei Jahren übergibt Major Vanessa M. die Führung der Stabskompanie des Logistikregiments 4 an Hauptmann Ricarda T. Beim Übergabeappell in Frankenwinheim zeigt sich, wie eng die Verbindung zwischen Kompanie und Patengemeinde geworden ist.
Mit einem feierlichen Übergabeappell auf dem Kirchplatz hat die Stabskompanie des Logistikregiments 4 aus Volkach am Donnerstag, 24. September, einen Führungswechsel vollzogen. Major Vanessa M. übergab das Kommando an Hauptmann Ricarda T. Zahlreiche Gäste und Familienangehörige verfolgten die Zeremonie.
„Eine Insel der Seligkeit“
Vanessa M. dankte ihrer Kompanie für Loyalität, Einsatzbereitschaft und die gemeinsam geleistete Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Sie erinnerte an Projekte und Aufträge sowie an die enge Verbindung zur Patengemeinde. „Kommt immer von euren Aufträgen gesund nach Hause“, gab sie den Soldatinnen und Soldaten mit auf den Weg. Ihren Abschied beschrieb sie so: „Ich verlasse eine Insel der Glückseligkeit und werde jetzt anderorts gebraucht.“
Regimentskommandeur Oberst Matthias Kampf würdigte ihr außerordentliches Engagement. Zu den Aufgaben eines Kompaniechefs gehörten neben den militärischen Aufträgen auch Persönlichkeitsentwicklung, Charakterformung und Erfahrungsgewinn. „Emotionen gehören dazu, Erinnerungen bleiben“, sagte Kampf.
Der Kompaniewimpel wechselt die Hand
Mit der Übergabe des Kompaniewimpels und den Worten „Hiermit übergebe ich Ihnen das Kommando“ übertrug Kampf Hauptmann Ricarda T. die Verantwortung. Die Rosenberg-Musikanten unter der Leitung von Hans Strasser begleiteten den Appell und spielten anschließend das Bayernlied. Vanessa M. verließ dann den Kirchplatz in einem Militärfahrzeug vom Typ „Eagle“ und grüßte dabei noch einmal ihre Kompanie.
Aus Patenschaft wurde Verbundenheit
Beim anschließenden Empfang im Begegnungszentrum rückte die Patenschaft zwischen Frankenwinheim und der Stabskompanie in den Mittelpunkt. Bürgermeisterin Juliane Böhm erinnerte an Ferienspaß, Fußballturniere, Weihnachtsfeiern, gegenseitige Besuche und den traditionellen Weinfest-Montag.
„Man kennt sich. Man lädt sich gegenseitig ein. Man feiert miteinander“, sagte Böhm. Aus der offiziellen Patenschaft sei über die Jahre eine echte Verbundenheit entstanden. Sie dankte Vanessa M. für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und hieß Ricarda T. als neue Kompaniechefin willkommen.
Grußworte sprachen außerdem Landrat Florian Töpper, Weinprinzessin Marilina Walter und Oberst Matthias Kampf. Auch ihre bisherige Kompanie und auch der „Wenzelkreis“ verabschiedeten Vanessa M. mit launigen Worten.
Bei Häppchen, Getränken und Musik blieb Zeit für persönliche Gespräche. Mit dem von den Rosenberg-Musikanten gespielten „Gruß an Frankenwinheim“ klang der Empfang aus.
Fotos: EW
Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit in Frankenwinheim - Wenn aus ehemaligen Schulkindern 70-Jährige werden, gibt es viel zu erzählen. Der Schülerjahrgang 1955/56/57 nahm den runden Geburtstag zum Anlass, sich nach einigen Jahren wieder einmal in der alten Heimat Frankenwinheim zu treffen.
Zum Auftakt kamen die ehemaligen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden an der Kirche in Frankenwinheim zusammen. Ein gemeinsames Gruppenfoto durfte dabei nicht fehlen. Anschließend gedachte die Gruppe auf den Friedhöfen in Frankenwinheim und Gerolzhofen ihrer bereits verstorbenen Mitschülerinnen und Mitschüler und legte für sie Blumengebinde nieder.
Auch an ihre ehemalige Lehrerin Brigitte Köpl hatten die früheren Schülerinnen und Schüler gedacht. Da sie altersbedingt nicht persönlich am Treffen teilnehmen konnte, erhielt sie einen Blumenstrauß und einen Essensgutschein als Zeichen der Verbundenheit und als Dank für die gemeinsame Schulzeit.
Anschließend ging es zum „Gasthof Adler“ nach Prichsenstadt. Dort wurden in geselliger Runde viele Erinnerungen an die früheren Schultage wieder lebendig. Alte Geschichten und gemeinsame Erlebnisse sorgten für reichlich Gesprächsstoff und so manches Schmunzeln.
Die Organisation des Treffens hatten Christa Böhm, Klaus Förster und Peter Haas übernommen.
Fotos: EW/Text: Christa Böhm
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