Am 26. Mai besuchten 57 Teilnehmer die bekannte Wallfahrtskirche Maria Limbach. Der ehemalige Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Franziskus im Steigerwald, Stephan Mai, empfing die Gruppe mit einem kurzen Gottesdienst und einer Maiandacht. Anschließend erläuterte er die Geschichte der Kirche.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1461. Einen großen Aufschwung erlebte Maria Limbach 1727, als eine blinde Hirtenfrau nach dem Benetzen ihrer Augen mit Weihwasser geheilt worden sein soll. Dies löste einen starken Wallfahrtszustrom aus.
Auch Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn pilgerte wegen seines Hüftleidens hierher. Nach seiner Genesung spendete er 12.000 Gulden für den Bau der heutigen Kirche. Die Grundsteinlegung erfolgte 1750. Baumeister war Balthasar Neumann, die Innenausstattung gestaltete Peter Wagner aus Obertheres.
Mit einem Boxbeutel Frankenwein und einer Portion Spargel bedankte sich die Gruppe um Seniorenkreisleiter Otto Barthelme bei Pfarrer Mai. Den Abschluss bildete ein geselliger Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im Pilgerheim.
Fotos/Textinfos: Otto Barthelme