Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit
Am Dreikönigstag waren in Brünnstadt wieder die Sternsinger unterwegs. Zunächst fand am frühen Morgen in Frankenwinheim ein Gottesdienst statt. Pfarrer Matthias Konrad erzählte in seiner Predigt die Legende vom vierten König der Heiligen Drei Könige, der alle anwesenden Sternsinger aufmerksam lauschten. Anschließend wurden sie von ihm gesegnet und feierlich ausgesandt.
In Brünnstadt angekommen, trotzten die Sternsinger der eisigen Kälte und dem Schnee. In zwei Gruppen zogen sie zu den zuvor angemeldeten Häusern, brachten den Segen 20 ✶ C + M + B + 26„Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) – an und sammelten Spenden für Kinder in Not.
Das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion lautete: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Der thematische Schwerpunkt der 68. Sternsingeraktion lag dabei auf Bangladesch. Dort ist Kinderarbeit noch immer traurige Realität. Viele Familien leben in großer Armut und verfügen über kein geregeltes Einkommen, sodass Bildung für viele Kinder ein kaum erreichbarer Traum bleibt.
Die Aktion 2026 brachte den Sternsingern das Thema Kinderarbeit eindrücklich näher und zeigte, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Sie ermutigte die Kinder und Jugendlichen, sich auch weiterhin gegen Kinderarbeit einzusetzen und aktiv an einer gerechteren Welt mitzuwirken.
Als Dank erhielten die Sternsinger neben Geldspenden auch zahlreiche Süßigkeiten, die später gerecht untereinander aufgeteilt wurden. Zum Abschluss gab es zur Stärkung und zum Aufwärmen ein gemeinsames Mittagessen.
Die Organisation der diesjährigen Aktion wurde erneut souverän von Martina Ruß übernommen. Beteiligt waren neben den drei Brünnstadter Ministranten Jan Dittmann, Mona Dittmann und Lisa Dittmann auch Mila Reichmann, Leo Stock, Leni Brendler und Alexander Borislavov.
Fotos/Bericht: Runa Dittmann